08.04.2026
IMMOBILIEN

Propcorn AI: Wiener Startup expandiert nach Tirol und Vorarlberg

Zudem launcht Propcorn AI einen neuen Bewertungs-Algorithmus, der Kauf- und Verkaufspreise sowie Jahresmieten in Wien auf Basis von Gebäudesubstanz und Lagequalität kalkulieren soll.
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Propcorn AI
(c) Propcorn FlexCo

Im Vorjahr erhielt Propcorn AI eine FFG-Förderung in Höhe von 640.000 Euro – brutkasten berichtete. Nun verkündet das Wiener KI-Startup einen dreifachen Meilenstein auf seinem Weg zur Digitalisierung des Immobilienmarktes. Das Unternehmen weitet seine Aktivitäten auf Vorarlberg und Tirol aus und führt den kostenlosen Service „Suchprofile“ ein. Zusätzlich wird die Funktion „KI-Kaufpreis“ bzw. „Marktwertindikation“ als weiterer Puzzlestein innerhalb der Projektkalkulation angeboten.

Propcorn AI-CEO: „Im Westen Österreichs Raum durch Berge extrem begrenzt“

Ab heute können Investor:innen, Entwickler:innen und Branchenfachleute das Potential von Grundstücken und Gebäuden in Vorarlberg und Tirol mithilfe von drei Funktionen (Adresssuche, Erweiterte Suche und Klick-Suche) ermitteln.

„Unser Ziel war es von Anfang an, die präzisesten Immobiliendaten in ganz Österreich bereitzustellen. Die Expansion nach Vorarlberg und Tirol ist ein logischer Schritt in der Entwicklung von Propcorn AI“, sagt Niki Stadler, CEO und Co-Founder. „Besonders im Westen Österreichs ist der Raum durch die Berge extrem begrenzt. Wir möchten spielerisch dazu beitragen, das Baupotential von gewidmeten Grundstücken oder Rohdachböden zu entdecken, damit diese rasch auf den Markt kommen. Unsere Nutzer haben einen riesigen Wettbewerbsvorteil, ganz gleich, ob sie nach Flächen im Herzen Wiens oder in den Alpentälern suchen.“

Expansion nach Deutschland geplant

Auch die übrigen Bundesländer Österreichs sind in einer Basisversion verfügbar; ihre vollständige Abdeckung soll noch heuer erfolgen. Darüber hinaus plant das Startup bald auch in München verfügbar zu sein.

Mit der Integration einer KI-gestützten Kaufpreis- und Marktwertindikation erweitert Propcorn AI zudem sein Feature „Projektkalkulation“. Das Tool analysiert zentrale Parameter wie Baujahr, Zustand, Baupotenzial und Lage einer Immobilie. Auf Basis dieser Daten erhalten Nutzer:innen eine Einschätzung zum Ankaufspreis von Grundstücken oder Bestandsobjekten sowie Prognosen zu möglichen Verkaufserlösen oder jährlichen Mieteinnahmen bei Umsetzung des Projekts.

KI-gestützte Analyse mit Vorteil

Die KI-gestützte Analyse soll insbesondere Fachleuten einen Vorteil verschaffen: Sie ermögliche eine datenbasierte Einordnung von Marktpreisen im direkten Vergleich zu benachbarten Objekten und erhöhe damit die Planungssicherheit, so der Claim.

Als Datengrundlage dienen hier unter anderem aktuelle Marktberichte und Quellen wie EHL bzw. BUWOG, Otto Immobilien, Statistik Austria, Raiffeisen Immopreisatlas, Willhaben, ImmoScout, Immounited und die Österreichische Nationalbank. Propcorn AI aggregiert diese Daten und verdichtet sie zu einem Durchschnittswert.

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Der neue Polestar 4 SUV | (c) Polestar
Der neue Polestar 4 SUV | (c) Polestar

Mit dem Polestar 4 SUV bringt der schwedische Elektroauto-Hersteller ein Modell auf den Markt, das die Markenphilosophie „Pure Progressive Performance“ konkret auf die Straße übersetzen soll. Der Polestar 4 SUV richtet sich an ein anspruchsvolles Publikum: Privatkund:innen sollen durch sportliche Performance, Alltagstauglichkeit und klares Design überzeugt werden, Entscheidungsträger:innen und Fuhrparkverantwortliche zusätzlich durch wirtschaftliche Berechenbarkeit und geringe Gesamtkosten.

Skandinavischer Minimalismus, funktionale Ästhetik und hohe Performance

Der vollelektrische Polestar 4 SUV zeichnet sich durch eine reduzierte Formensprache und hohe Funktionalität aus. Statt auf optische Überladung oder überflüssige Dekorelemente setzt die Marke auf skandinavischen Minimalismus. Als prägende Designmerkmale kommen etwa rahmenlose Außenspiegel sowie versenkbare Türgriffe zum Einsatz, die neben dem visuellen Erscheinungsbild auch den Luftwiderstandsbeiwert (cw-Wert) des Fahrzeugs optimieren.

(c) Polestar

Im Innenraum folgt das Fahrzeug dem Konzept der sogenannten „Quiet Luxury“. Das Cockpit überzeugt durch ein auf das Wesentliche reduziertes, intuitives Bedienkonzept, das Ablenkungen während der Fahrt minimiert. Bei der Wahl der Materialien setzt das schwedische Designteam zudem auf emissionsarme Materialien wie maßgestricktes Textil aus recyceltem PET und rückverfolgbares Leder. Maßnahmen wie diese sorgen dafür, dass der Polestar 4 SUV einen der niedrigsten CO2-Fußabdrücke im Portfolio aufweist.

Und natürlich spielt das Auto auch in Sachen Performance oben mit: Je nach Variante hat es bis zu 544 PS bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer in 3,9 Sekunden und bis zu 630 Kilometer Reichweite. Das alles wird im Polestar 4 SUV kombiniert mit 1.665 Liter Gepäckvolumen.

„Startup mit 100-jähriger Erfahrung“

Dass eine klare strategische Ausrichtung für den Erfolg in der Elektromobilität entscheidend ist, betont Matthias Schabetsberger, Managing Director von Polestar Österreich, im brutkasten-Talk: „Wir sehen uns als ein Startup mit hundertjähriger Erfahrung im Automobilbereich.“ Als eigenständige, börsennotierte Schwestermarke von Volvo nutzt Polestar die Agilität eines jungen Unternehmens und greift gleichzeitig auf etablierte Produktionsstrukturen sowie das weltweite Servicenetzwerk des Mutterkonzerns zurück.

Diese Aufstellung ist insbesondere für den B2B-Sektor relevant. In Österreich entfällt derzeit der Großteil des Polestar-Absatzes auf das Gewerbe- und Flottengeschäft. „Flottenkunden waren oft die Early Adopter der Elektromobilität. Viele Unternehmen nutzen ihren Fuhrpark als konkretes Werkzeug, um eigene Nachhaltigkeits- und Emissionsziele rasch zu erreichen“, so Schabetsberger.

Wirtschaftlich attraktiv und verlässlich

Neben ökologischen Zielen spielt im gewerblichen Bereich die betriebswirtschaftliche Gesamtkostenbetrachtung (Total Cost of Ownership, TCO) die zentrale Rolle. Durch im Vergleich zu Verbrennern geringere Verschleiß-, Service- und Wartungskosten sowie günstige Ladeoptionen ist die Elektromobilität auf dem Vormarsch, was sich auch in den steigenden Zulassungszahlen widerspiegelt.

Zugleich verweist Matthias Schabetsberger im brutkasten-Talk auf die Bedeutung stabiler politischer Rahmenbedingungen, etwa bei Steuerregeln wie dem Sachbezug. „Es braucht ein klares Commitment und Sicherheit für Flotten- wie Privatkunden, dass man auf das richtige Pferd gesetzt hat und sich auf die Rahmenbedingungen verlassen kann“, betont der Polestar-Österreich-Chef. Unabhängig von kurzfristigen Debatten bleibe die Elektromobilität für Unternehmen jedoch der wirtschaftlich wie ökologisch tragfähigste Weg zur CO2-Reduktion des Fuhrparks.

Regionales Partnernetzwerk für persönliche Betreuung

Damit sowohl Firmenkund:innen als auch Privatkäufer:innen eine verlässliche Anlaufstelle vor Ort haben, hat Polestar seine Vertriebsstruktur in Österreich ausgebaut. Neben der rein digitalen Bestellstrecke stehen Kund:innen mittlerweile 13 regionale Partnerstandorte in Kooperation mit Volvo-Händlern zur Verfügung. Wie Schabetsberger im brutkasten-Talk erläutert, ermöglicht diese regionale Abdeckung von Dornbirn bis Wien eine persönliche Beratung – von der individuellen Fuhrparkanalyse über Probefahrten bis hin zum langfristigen Service.

Polestar-Angebote in Österreich

Um den Einstieg attraktiv zu gestalten, bietet Polestar in Österreich Sonderkonditionen für den Polestar 4 SUV an:

  • Serienmäßige Absicherung: Jedes Fahrzeug beinhaltet Over-the-Air-Software-Updates, 12 Monate Connected Services Plus, eine 8-jährige Batteriegarantie (bis 160.000 km) sowie 3 Jahre Fahrzeuggarantie und Pannenservice.
  • Sondermodell First Edition: Als Dual Motor mit Allradantrieb sind verfügbare Polestar 4 SUV bereits ab € 59.990 erhältlich. Dies entspricht einem rechnerischen Preisvorteil von 10.100 Euro.
  • Inkludiertes Prime-Paket: In der First Edition ist das sogenannte Prime-Paket bereits kostenfrei enthalten, welches das Pilot-, Plus- und Komfort-Paket sowie Privacy-Glas an den hinteren Seitenscheiben bündelt.
  • Polestar Leasing: Kombinierbar ist das Angebot mit einem Fixzinssatz von 0,99 Prozent bei Monatsraten ab 269 Euro.
  • Und natürlich spielt das Auto auch in Sachen Performance oben mit: Je nach Variante hat es bis zu 544 PS bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer in 3,9 Sekunden und bis zu 630 Kilometer Reichweite. Das alles wird im Polestar 4 SUV kombiniert mit 1.665 Liter Gepäckvolumen.
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