06.03.2020

BiWeeklyUpdate KW 10

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(c) unsplash

Willkommen zu unserer neuen Reihe “BiWeekly Product Updates”. Hier wollen wir euch auf transparenter Art und Weise zeigen, wie wir unsere News Plattform weiterentwickeln und welche visuellen Features wir für euch herausbringen. 

Diese Updates können manchmal sehr viele sein, manchmal aber auch eher weniger wenn wir gerade an Optimierungen im Backend oder im SEO Bereich arbeiten oder sogar an ganz anderen Projekten mitarbeiten. 

Für Feedback sind wir euch natürlich weiterhin sehr dankbar, dieses könnt ihr direkt an unsere Mail Adresse schicken: [email protected]

Summary Modus

Diesen könnt ihr nun über einen Shortcut direkt auf der Startseite aufrufen! Einzige Voraussetzung: ihr seid mit eurem Smartphone unterwegs ?

Button zum Summary Modus in der mobilen Ansicht auf der Startseite

Im Summary Modus haben wir Aufzählungszeichen hinzugefügt damit das Lesen im Modus angenehmer wird und die einzelnen Sätze eindeutiger zur Geltung kommen.

Bullet Points im Summary Modus

Am Ende jeden Artikels gibt es nun einen Button um den Summary Modus wieder zu verlassen und direkt auf die lange Version des jeweiligen Textes zu kommen.

Button um den Summary Modus zu verlassen

Events

Unsere Events haben nun “Hard Facts”. Hier findet ihr die wichtigsten Informationen zum jeweiligen Unternehmen wie Datum, Uhrzeit und Rabattcodes – sowie die wichtigsten Links zu Webseite, Facebook oder direkt zum Ticketkkauf.

Darstellung der Hard Facts in einem Event

Zusätzlich haben wir eine Funktionalität eingebaut, die stark nachgefragt wurde und es euch ermöglicht ein einzelnes Event direkt in euren Google Kalender zu übertragen oder als iCal Datei herunterzuladen. So müsst ihr nicht mehr mühsam einzelne Events manuell in eure Kalender rüberkopieren.

Download Event als iCal oder zu Google Kalender hinzufügen

Suche

Seit unserem Relaunch wurden in den ersten Wochen in den Suchergebnissen nur Artikel angezeigt. Nach den neuesten Updates haben wir nun auch Events und Videos in die Ergebnisse mit aufgenommen. Die Events haben sogar eine noch prominentere Darstellung bekommen und gehen mit einem Scroll direkt in die Liste der Artikel und Videos über. 

Darstellung der Events, Video und Beiträge in der Suche

Anderes

Wir haben einige SEO Optimierungen gemacht, die euch nun noch mehr Artikel von uns in Google anzeigen sollte und haben an einigen Schrauben gedreht um die Loading Time der Seite zu optimieren. 

Unser Header is nun floating und wird dadurch nun auch angezeigt wenn ihr in einem Artikel weiter runtergescrollt habt. 

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29.05.2026

EU Inc. vor Entscheidung: „Helft uns, das bis zum 16. Juli richtigzustellen“

Die Initiative EU Inc. definiert nach einer juristischen Prüfung des Kommissionsentwurfs zur EU-Rechtsform ihre Positionen teilweise neu. Bis Mitte Juli soll das Startup-Ökosystem nun Druck aufbauen, um die zentralen Ziele durchzubringen.
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Andreas Klinger ist einer der Initiatoren von EU Inc | (c) brutkasten / Dervisevic
Andreas Klinger ist einer der Initiatoren von EU Inc | (c) brutkasten / Dervisevic

„Das Startup-Ökosystem muss vor dem 16. Juli laut werden.“ – mit diesem Appell wendet sich die Initiative EU-INC aktuell an die europäische Startup-Szene. Denn die kommenden Wochen seien das entscheidende Zeitfenster, um noch auf den Gesetzgebungsprozess in Brüssel einzuwirken. Die Warnung der Initiatoren fällt deutlich aus: „Mehrere Lobbygruppen drängen darauf, genau die eine Klausel zu streichen, die das Ganze funktionsfähig macht.“ Konkret geht es um die freie Wahl des Registrierungssitzes. Diese Klausel bildet ein Herzstück des Entwurfs. Falle sie weg, drohe das gesamte Projekt für Startups seinen Wert zu verlieren, meint man bei der Initiative.

Kritik bereits bei Kommissions-Entwurf im März

Die Forderung nach einer einheitlichen europäischen Rechtsform für Startups treibt das Ökosystem seit Monaten an. Die Initiative EU-INC sammelte zehntausende Unterschriften, um ein Gegenkonzept zur regulatorischen Fragmentierung in der EU und damit eine ernsthafte Alternative zur US-Rechtsform Delaware Inc. für europäische Startups zu schaffen. Das klare Ziel: Gründungen, grenzüberschreitende Skalierung und Investments deutlich zu vereinfachen.

Die EU-Kommission griff die Forderung auf und lieferte schließlich im März einen Entwurf, der den Begriff „EU Inc.“ von der Initiative übernahm, aber bei weitem nicht alle Forderungen (brutkasten berichtete). Schon vor der offiziellen Veröffentlichung äußerten viele aus dem Ökosystem Kritik an Kompromissen und potenziellen Hürden. Sie befürchteten, dass nationale Interessen eine wirklich einheitliche Lösung blockieren.

EU Inc. als „Plug-in“

Nun liegt eine juristische Detailprüfung des Kommissionsentwurfs im Auftrag der Initiative vor. Und mit ihr folgt seitens EU-INC eine teilweise Neupositionierung. Der Entwurf bringe nicht das ursprünglich geforderte „28. Regime“ – also eine völlig losgelöste, eigenständige europäische Rechtsform mit einem eigenen Gesellschaftsrecht und einem eigenen Gerichtssystem, wird klargestellt. Stattdessen bewerten die Expert:innen die EU Inc. nun als „Plug-in für das Rechtssystem jedes Landes“.

Die Initiative passte ihre Vorschläge nun an diese Gegebenheiten an. Die Rechtsform könne weiterhin als Wegweiser zu einem paneuropäischen Standard dienen, vorausgesetzt, die Politik setze sie korrekt um, heißt es. Da setzt die aktuelle Kritik an. Die Initiative spricht sich vehement gegen das Szenario aus, dass nationale Anpassungswünsche den Entwurf aushöhlen und am Ende „27 verschiedene Geschmacksrichtungen“ entstehen. Eine Kern-Forderung der Initiator:innen: „Lasst nicht zu, dass die freie Wahl des Registrierungssitzes verwässert wird“. Sie betrachten diese Wahlfreiheit als die absolut unverhandelbare Grundvoraussetzung für den Erfolg der Rechtsform.

Klinger: „Phase 3 beginnt“

EU-INC bläst unter anderem via LinkedIn zur Mobilisierung innerhalb der europäischen Startup-Szene. Andreas Klinger, Co-Initiator und bekanntes Gesicht der Kampagne, kommentiert in einem Posting: „Das ist groß. Die Phase 3 von EU-INC beginnt.“ Man brauche nun die gesamte Startup-Community hinter den Forderungen der Initiative. „Lasst uns das über die nächste Ziellinie bringen“, so Klinger.

Konkret ruft die Initiative Gründer:innen und Investor:innen auf: „Postet auf LinkedIn. Fordert: Ein Europa. Einen Standard.“ Die Akteure sollen ihre EU-Abgeordneten sowie Staats- und Regierungschefs in ihren Beiträgen direkt markieren. Gerade im deutschsprachigen Raum sollen die Gründer gezielt Politiker wie den SPD-Europaabgeordneten René Repasi, der bereits vergangenes Jahr mit einem Gegenentwurf zur Initiative auf sich aufmerksam machte, in die Pflicht nehmen und den öffentlichen Druck aufrechterhalten. „Helft uns, das bis zum 16. Juli richtigzustellen“, so die Initiator:innen.

Aufruf von AustrianStartups

Von AustrianStartups kommt zugleich ein Aufruf an die heimische Community: Es sei an der Zeit, laut zu werden – sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene. Österreichische Minister:innen könnten nämlich im Rat der EU Einfluss auf die finale Entscheidung nehmen. „In Österreich zieht aber nicht jeder am selben Strang. Die typischen Interessensvertetungen arbeiten dagegen“, heißt es von AustrianStartups. Man arbeite sowohl „hinter verschlossenen Türen“ als auch öffentlich an Verbesserungen.

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