24.03.2021

Prinz Harry wird „Chief Impact Officer“ eines Silicon-Valley-Startups

Prinz Harry arbeitet nun für ein Startup mit Milliardenbewertung, das sich auf mentale Gesundheit konzentriert.
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Prinz Harry und seine Frau Meghan © Mark Jones via Wikimedia Commons
Prinz Harry und seine Frau Meghan © Mark Jones via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Der britische Prinz Harry, Duke of Sussex, hat nach seinem Umzug in die USA einen neuen Job: Er wird „Chief Impact Officer“ eines Startups im Silicon Valley. Konkret zieht es den Royal zu BetterUp, einem Jungunternehmen, das sich auf Coaching und mentale Gesundheit spezialisiert.

Milliardenbewertung für BetterUp

„Ich bin überzeugt, dass der Fokus und die Priorität auf unsere mentale Fitness Potenziale und Möglichkeiten freisetzt, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie in uns tragen“, sagt der Prinz laut der Ankündigung von BetterUp. Das Startup wurde 2013 gegründet und bietet ein mentales Gesundheitsprogramm an, das aus persönlichen Coachings und AI-Elementen besteht. Das Angebot wird von großen Firmenkunden wie Snap, NASA, Hilton oder Warner Media gebucht – in Summe sind es 300 Businesskunden. Das Startup hat mehr als 270 Mitarbeiter und holte sich zuletzt Anfang des Jahres 125 Millionen Dollar von Investoren. Die Bewertung von BetterUp lag bei der letzten Runde bei 1,73 Milliarden Dollar.

„Corporate Giving“ und Botschafter

Prinz Harry soll sich in seiner Rolle auf strategische Fragen und vor allem auf „corporate giving“ konzentrieren. Gleichzeitig wird der Prinz wohl eine gewisse Botschafter-Rolle einnehmen: „Als BetterUps erster Chief Impact Officer ist es mein Ziel, kritische Dialoge über mentale Gesundheit anzustoßen, solidarische und mitfühlende Communities aufzubauen und eine Umgebung für offene und sensible Gespräche zu fördern“, so Prinz Harry.

Der Duke ist mit seiner Familie nach Kalifornien gezogen und nicht mehr offiziell Teil der britischen Königsfamilie. Gemeinsam mit seiner Frau Meghan hat er in den USA unter anderem Media-Deals mit Spotify und Netflix abgeschlossen.

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Easelink
© Luxshare - (v.l.) Hermann Stockinger, Gründer & CEO Easelink und Harvey Yuan, General Manager Luxshare.

2022 schloss das Grazer Startup Easelink eine 8,3 Millionen Euro schwere Series-A-Finanzierungsrunde ab, der im Oktober 2024 ein 1,5 Mio. Euro-Investment von Verbund X Ventures folgte. Im November 2025 gründete man die Matrix Charging Interest Group (MCIG), eine Branchenkooperation zur Standardisierung der „Matrix Charging Technologie“, die vom österreichischen High-Tech-Unternehmen entwickelt wurde. Dem folgte heuer eine Kooperation mit SEG Automotive – brutkasten berichtete. Nun hat man in China den ersten Technologie-Lizenzpartner gewinnen können.

China gilt als der weltweit größte Markt für Elektromobilität und war für Easelink schon immer von zentraler strategischer Bedeutung – siehe 2018. Für die Industrialisierung und Bereitstellung von Matrix Charging verlangen die spezifischen Anforderungen des chinesischen Automobilmarkts einen Local-for-Local-Ansatz. „Mit Luxshare gewinnt Easelink einen dedizierten Lizenznehmer für China – ein weiterer Schritt in der Strategie, in allen wichtigen Automobilmärkten Lizenz- und Industrialisierungspartner für Matrix Charging aufzubauen“, liest man in der Aussendung. Die Partnerschaft hat bereits zu konkreten Marktaktivitäten geführt: Beide Unternehmen arbeiten an ersten OEM-Projekten (Original Equipment Manufacturer), um die Technologie in künftige Fahrzeugplattformen zu integrieren.

„Wir sehen großes Potenzial in unserer Zusammenarbeit mit Easelink, die es uns ermöglicht, neue Kundensegmente im Bereich der automatisierten Abrechnung zu erschließen. Darüber hinaus sind wir uns der entscheidenden Rolle bewusst, die die Standardisierung neuer Schnittstellen spielt, und setzen uns daher in der ‚Matrix Charging Interest Group‘ für die entsprechenden Standardisierungsbemühungen ein, um Interoperabilität und eine breite Marktakzeptanz sicherzustellen“, sagt Harvey Yuan, General Manager von Luxshare.

„Wachsende Präsenz in China“

Die Zusammenarbeit baut auf Luxshares Erfahrung auf, gemeinsam mit führenden internationalen Technologieunternehmen Produkte zu industrialisieren und „in großem Maßstab“ zu fertigen. Gleichzeitig wird Easelink sein lokales Team in China weiter ausbauen, um die technische und projektbezogene Zusammenarbeit mit Luxshare und chinesischen OEMs eng zu begleiten.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit einem global so bedeutenden Unternehmen wie Luxshare – einem komplementären Partner mit starkem Engineering-Know-how“, sagt Hermann Stockinger, Gründer & CEO Easelink. „Gemeinsam konzentrieren wir uns darauf, Kunden in China vor Ort zu betreuen und Matrix Charging in bestehende Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie zu integrieren. Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Meilenstein für unsere wachsende Präsenz in China und ein zentraler Baustein unserer Mission, den globalen Industriestandard für automatisiertes Laden zu setzen.“

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