01.07.2015

Praktikant lüftet Geheimnisse um Job bei Apple: „Interview-Prozess war einfach“

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Ein Praktikant bei Apple hat nun Geheimnisse rund um seinen Arbeitsplatz gelüftet.

Viele Entrepreneure hegen den Traum irgendwann auch in den USA bzw. im Silicon Valley einen Firmensitz zu haben. Dann, so glauben viele, „hätte man es geschafft“ und zähle auch zu den Top-Verdienern. Einer der größten Arbeitgeber vor Ort ist der Computerhersteller Apple, der seinen Sitz in Cupertino hat. Aktuell baut der Konzern an einem neuen Firmensitz, der schon 2016 fertig gestellt werden soll und wie ein Raumschiff aussieht. (Hier gibt es Bilder zum „UFO“)

Doch man kann auch als Arbeitnehmer und sogar als Praktikant im Valley das große Los gezogen haben. Während die Mietpreise für „Normalos“ inzwischen fast unbezahlbar hoch sind, zahlen manche Arbeitgeber im Valley sogar eine Wohnung.

Obwohl die Praktikantengehälter bei den großen Konzernen und ganz besonders bei Apple zu einem gut behüteten Geheimnis zählen, hat nun ein Praktikant bei Apple ein paar Informationen zu seinem Arbeitsverhältnis beim Tech-Giganten durchsickern lassen. Dem Online-Portal „Business Insider“ verrät „Brad“ – seinen echten Namen möchte er dann doch nicht verraten – wie viel er beispielsweise bei Apple verdient. Und zwar 6.700 Dollar pro Monat. Das entspricht einem Stundensatz von 38 Dollar pro Stunde. Überstunden werden zusätzlich und mit einem anderthalb höheren Stundensatz belohnt.

Angeblich hätte sich Brad bei Apple auf ganz normalen Weg beworben, indem er auf eine Stellenanzeige geantwortet habe. Ein bis zwei Stunden habe er dann ein Interview mit seinem potentiellen Teamleiter unterhalten, bevor er dann die Zusage bekommen habe. Freunde von Brad, die Interviews bei Google oder Facebook geführt hätten, wären generell befragt worden und dann in Teams zugeteilt worden, während er bei jenem Teamleiter auch tatsächlich gelandet sei. „Es war eigentlich ein relativ einfacher Interview-Prozess“, so Brad im Nachhinein. Als er die Zusage bekommen habe, hätte Brad zugesagt, bevor er überhaupt nachgesehen habe, ob er etwas verdient. „Ich war überglücklich“, sagt er.

Brad bekam die Möglichkeit, mit anderen Angestellten bei Apple zu reden. Dabei stellte er fest, dass viele Entwickler gar nicht wissen, wofür sie denn etwas Bestimmtes herstellen. Ein Mitarbeiter, der am iPad im Jahr 2010 gearbeitet hat, hätte zwei Jahre lang nicht gewusst, wofür er an den Displays herumwerkt.

„Sie wussten nicht, ob es für ein großes Telefon oder einen kleinen Computer war“, so Brad. „Erst als der Produkt Launch kam und Steve Jobs auf der Bühne das iPad präsentierte, realisierten sie, woran sie gearbeitet haben“

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Quelle

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Prewave
Harald Nitschinger, Gründer von Prewave | (c) Prewave

Es nennt sich Quantified Resilience und soll zeigen, was Lieferkettenrisiken tatsächlich kosten. Das neue Portfolio des Wiener Startups adressiert die Risikolandschaft für globale Lieferketten, die sich seit Covid, der Chipknappheit sowie dem Krieg im Iran und in Russland verändert hat. Unternehmen haben in den vergangenen Jahren darauf reagiert und auf mehr Transparenz gesetzt, mehr Lieferanten überwacht und mehr Signale und Warnmeldungen verfolgt. Doch Einkaufsteams wollen nicht mehr Informationen, meint Co-Founder und seit Jänner alleiniger CEO Harald Nitschinger. „Sie wollen eine belastbare Entscheidungsgrundlage“, sagt er und bezieht sich auf eine Gartner-Studie aus 2026 mit dem Titel: „Market Overview for Supplier Risk Management Solutions.“ Teams, die ihre Zeit damit verbringen, schwer fassbare Risiken bei Sub-Tier-Lieferanten zu recherchieren und zu bewerten, hätten kaum Kapazitäten, um langfristige Resilienz aufzubauen.

Prewave: KI-Agenten übernehmen Recherche

Hier soll Quantified Resilience helfen, die globalen Risikodaten von Prewave mit den eigenen Daten eines Unternehmens zu verbinden, darunter Stücklisten, Lagerbestände, alternative Bezugsquellen und Umsatzzahlen. Spezialisierte KI-Agenten würden dann die Recherche übernehmen, Risiken priorisieren und deren mögliche finanzielle Auswirkungen auf das Unternehmen bewerten.

Ein Bestandteil des neuen KI-Portfolios heißt Prewave Respond und beinhaltet KI-Agenten, die Signale aus der gesamten Plattform bündeln und Risikosituationen danach ordnen, wie dringend Handlungsbedarf besteht. Risikomanager würden so auf einen Blick sehen, welche Situationen jetzt Aufmerksamkeit erfordern und welche warten können. Die Agenten lassen sich an die eigenen Prozesse und Prioritäten des jeweiligen Unternehmens anpassen.

Plattform zeigt Betroffenheit

„Die Bewertung einer Störung hat unser Risikoteam früher einen halben Tag gekostet, plus Abstimmung mit den Konzerneinkäufern, um die Auswirkungen auf die Lieferanten zu verifizieren“, erklärt Verena Rausch, Group Risk Manager bei der Vaillant Group, wie Prewave den Aufwand bei der Bewertung einzelner Störungen reduziert. „Beim Erdbeben von Kumamoto hat Prewave rund 50 aufgezeigte Lieferanten auf 11 eingegrenzt, die geprüft werden mussten, und einen unmittelbaren Produktionsstopp aufgezeigt. Das verkürzt den Zeitaufwand für jede Bewertung.“

Der Schlüssel zu dieser Priorisierung liege darin zu verstehen, was eine Störung für das Geschäft bedeutet. Die Prewave-Plattform kombiniert Informationen zu globalen Ereignissen, Lieferantenstandorten, Tier-n-Beziehungen und Rohstoffabhängigkeiten mit den eigenen Lieferketten- und ERP-Daten des Unternehmens. Sie zeige so, welche Lieferanten, Materialien oder Produkte tatsächlich betroffen sind.

Für Nitschinger ist Quantified Resilience der nächste Schritt im Umgang mit zunehmend komplexen Lieferkettenrisiken: „Unseren Kunden fehlt es nicht an Informationen. Im Gegenteil, sie werden mit Warnmeldungen, Ratings und Lieferanten-Updates überflutet. Wir geben ihnen jetzt Werkzeuge an die Hand, die diese Signale in eine konkrete Entscheidungsgrundlage verwandeln: Was verdient meine Aufmerksamkeit? Wo bin ich tatsächlich exponiert? Was steht finanziell auf dem Spiel? Und wo sollten wir Resilienz aufbauen, um die größte Wirkung zu erzielen? Quantified Resilience macht diese Zusammenhänge messbar und damit steuerbar.“

Resilienz von Kostenfaktor soll zur Investitionsentscheidung werden

Über die Priorisierung hinaus berechnet Prewave die finanziellen Auswirkungen einer Störung anhand von Daten wie Lagerbeständen, Stücklisten und Umsatz, heißt es. Damit soll die Resilienz von einem Kostenfaktor zu einer Investitionsentscheidung werden. Unternehmen könnten Ausgaben dorthin lenken, wo sie am meisten bewirken, und sie gegenüber Geschäftsführung und Vorstand mit belastbaren Zahlen untermauern.

Künftig will Prewave diesen Ansatz nutzen, um die Lieferketten seiner Kunden ganzheitlich und proaktiv zu optimieren. Prewave Optimise, ein weiteres Tool aus der „Quantified Resilience“-Strategie, das sich derzeit in der Beta-Phase befindet, soll zeigen, wo Absicherungen über das notwendige Maß hinausgehen und wo gefährliche Lücken bestehen. Ziel ist ein Lieferantennetzwerk, das Kosten und Resilienz entsprechend der individuellen Risikobereitschaft eines Unternehmens ausbalanciert.

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