30.04.2021

Post mit neuem Logistikzentrum

In Allhaming in Oberösterreich erfolgte vor Kurzem der Spatenstich für das neue Logistikzentrum der Österreichischen Post. Das seit 2014 bestehende Paketzentrum im Bezirk Linz-Land wird um eine Grundstücksfläche von ca. 125.000 m² erweitert. Die Sorterleistung steigt von 10.500 Paketen auf maximal 32.000 pro Stunde.
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Post Logistikzentrum Allhaming
V.l.n.r.: ​Jutta Enzinger, Bürgermeisterin von Allhaming; Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistik der Österreichischen Post; Thomas Stelzer, Landeshauptmann von Oberösterreich und Manfred Hageneder, Bezirkshauptmann Linz-Land. © Österreichische Post/Nesvadba

Auf einer Grundstücksfläche von rund 200.000m2 entsteht ein knapp 50.000 m2 Nutzfläche umfassender Gebäudekomplex, der das Logistikzentrum mit samt Büroflächen und inkludierter Zustellbasis umfasst. Der Ausbau ist unter anderem aufgrund der zunehmenden Paketmengen notwendig, die mit dem boomenden Online-Handel einhergehen. Im Jahr 2020 hat die Post als Marktführer in der Paketlogistik in Summe 166 Millionen Pakete transportiert. Das wiederum entspricht einer Steigerung von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Eine Entwicklung, die sich laut den Verantwortlichen auch heuer weiter fortsetzen wird – es werden Mengenzuwächse im zweistelligen Prozentbereich erwartet. Das neue Logistikzentrum, das die Post als modernstes Österreichs bezeichnet, sichert über 700 bestehende Jobs und schafft mit Betriebsstart Ende 2022 200 neue.

Klares Bekenntnis zu Nachhaltigkeit

Um so ökologisch wie möglich zu agieren, wird am Dach des Logistikzentrums eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 500 kWp installiert, die nicht nur das Zentrum, sondern auch die am Standort betriebene E-Flotte der Post versorgt. Weiters geplant ist ein effizientes betriebliches Mobilitätsmanagement für die Mitarbeiter rund um Werksbusse, Fahrgemeinschaften, die Nutzung von Fahrrädern sowie Stellplätze mit Ladestationen für E‐Autos und E‐Bikes. Außerdem soll am neuen Areal ein Biotop angelegt, Wildbienen angesiedelt sowie Nistkästen aufgehängt und die Grünflächen um das Logistikzentrum umweltfreundlich bewirtschaftet werden.

Der Spatenstich erfolgte im Beisein von Jutta Enzinger, Bürgermeisterin von Allhaming, Mag. Thomas Stelzer, Landeshauptmann von Oberösterreich, Mag. Manfred Hageneder, Bezirkshauptmann Linz-Land und DI Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistik der Österreichischen Post.

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AustrianStartups, ELP
© AustrianStartups

AustrianStartups und die Stiftung Unternehmerische Zukunft haben das Entrepreneurial Leadership Program (ELP) weiterentwickelt. Der Schwerpunkt liegt künftig stärker auf der konkreten Begleitung angehender Startup-Gründer:innen. Vorgesehen sind unter anderem intensiveres persönliches Mentoring und Coaching, die gezielte Suche nach Co-Founder:innen sowie die praktische Weiterentwicklung eigener Geschäftsideen.

Dabei geht es um die frühe Erprobung zentraler Annahmen – von ersten Gesprächen mit potenziellen Kunden und der Validierung konkreter Problemstellungen bis zur Entwicklung eines ersten Minimum Viable Product (MVP): „Wir wollen Menschen nicht nur die Skills für den Aufbau eines Startups mitgeben. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen tatsächlich auszuprobieren und die ersten Schritte in Richtung Gründung zu machen“, sagt Elisabeth van Holthe tot Echten, COO von AustrianStartups.

ELP: Schwerpunkt „Co-Founder“

Beim Schwerpunkt „Co-Founder“ bringt das ELP Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Fähigkeiten und Perspektiven zusammen. Sie können sich kennenlernen, gemeinsam an Ideen arbeiten und mögliche Co-Founder:innen finden. Eine fertige Geschäftsidee ist dafür nicht notwendig.

„Eine Startup-Idee muss am Anfang noch nicht perfekt sein. Viel wichtiger ist, dass man bereit ist, Fragen zu stellen, Dinge auszuprobieren und gemeinsam mit anderen herauszufinden, was funktionieren kann“, so van Holthe tot Echten weiter. „Genau dafür wollen wir im ELP den Raum und die Unterstützung geben.“

Hansmann, Trummer, Kaminski, Porsche, Deutsch und Unger dabei

Ein weiterer Bestandteil des Programms ist die persönliche Begleitung der Fellows. Durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung Unternehmerische Zukunft erhalten sie Zugang zu einem Netzwerk: Die Stiftung wird von mehr als 50 Persönlichkeiten aus der Szene unterstützt, darunter Hansi Hansmann, Christian Trummer, Kilian Kaminski, Felix Porsche, Tina Deutsch und Katharina Unger. Darüber hinaus begleiten weitere Unternehmer:innen und Investor:innen das ELP als Mentor:innen und bringen ihre Erfahrungen in das Programm ein.

Auch nach Abschluss bleiben die Fellows über die ELP-Alumni-Community miteinander verbunden. Ehemalige Teilnehmer wie Mathias Gruber (Fonio.ai), Lukas Höber (Sequestra) oder Lisa Reiss (All But Sugar) bringen ihre Erfahrungen aus der Gründung und dem Aufbau von Unternehmen sowie aus weiteren beruflichen Stationen in das Netzwerk ein.

„Wir wollen Menschen ermutigen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen und den Schritt ins Unternehmertum zu wagen. Dafür braucht es nicht nur Wissen, sondern auch Menschen, die ihre Erfahrungen teilen, ehrliches Feedback geben und zur richtigen Zeit die richtigen Fragen stellen. Genau das wollen wir mit unserem Netzwerk ermöglichen“, sagt Markus Raunig, Vorstand der Stiftung Unternehmerische Zukunft.

Prozess steht im Mittelpunkt

Ebenso ist die praktische Arbeit an den eigenen Ideen ein wichtiger Teil des ELP. Die Teilnehmer:innen beschäftigen sich mit den Problemen und Bedürfnissen von möglichen Kunden, überprüfen ihre Annahmen und entwickeln ihre Ideen auf dieser Grundlage weiter.

Dabei gehe es nicht darum, das Programm bereits mit einem fertigen Unternehmen abzuschließen. Im Mittelpunkt steht vielmehr der Prozess, aus einer ersten Idee schrittweise eine fundierte Grundlage für eine mögliche Gründung zu entwickeln und früh praktische Erfahrungen zu sammeln, wie es heißt.

Das ELP richtet sich daher sowohl an Menschen, die bereits eine konkrete Startup-Idee haben, als auch an jene, die noch nach einer Idee, einem geeigneten Problem oder nach Mit-Gründer:innen suchen. Bewerbungen für die nächste ELP-Kohorte sind noch bis einschließlich Sonntag, 13. September 2026 möglich.

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