24.07.2024
NACHLESE

Porr-CEO Strauss: “Wir sollten weniger jammern und einfach tun”

Aktuellen Prognosen zufolge könnte man meinen, Europa steht im globalen Rennen rund um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit vor einem Super-GAU. Porr-CEO Karl-Heinz Strauss sieht das anders und zeigt Methoden, um die Großwetterlage aufzuheitern.
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Karl-Heinz Strauss, CEO von PORR | Foto: brutkasten

“Ich glaube, dass die Großwetterlage viel besser ist, als wir heute annehmen. Aber wir stehen vor ernsten Herausforderungen. Diese heimliche, stille und leise De-Industrialisierung von Europa wird uns in den nächsten zwei, drei Jahren sicher auf den Kopf fallen.”

Klare Worte von einem der zehn einflussreichsten österreichischen Manager, unter denen ihn das österreichische Industriemagazin 2020 listete. Er bezeichnet sich als Stimme der Zuversicht – und schätzt die wirtschaftliche Großwetterlage in Österreich nicht als derart schlecht ein, wie es vielen graut. Man müsse allerdings essentielle Schritte setzen. Einer davon: Weniger jammern und mehr tun.

„Wenn man Zuversicht hat, investiert man“

“Ich glaube, wir haben viel Potenzial, aber wir sollten weniger jammern und das Ganze einfach tun. Wir sollten uns einen Plan machen, wie wir mit den Herausforderungen der Zeit umgehen. Wenn wir klare Aussichten haben, wo es hingeht, dann kann man zielgerichteter investieren, man kann Leute besser ausbilden und vor allem gibt es mehr Zuversicht.”

Die Folge: “Wenn man Zuversicht hat, investiert man. Man geht kalkulierte Risiken ein. Und das bringt uns weiter. Alles andere bringt uns nicht weiter.”

Diese Worte stammen von Karl-Heinz Strauss, CEO der Baufirma Porr. Er war zu Gast im brutkasten-Studio und sprach mit Dejan Jovicevic nicht nur über die wirtschaftspolitische Großwetterlage unseres Landes und Europas, sondern verriet auch Erfolgsrezepte als Manager.

Nicht zu kurz kamen die Themen Umwelt, Industrie, internationaler Wettbewerb und die Chancen und Risiken der Baubranche in Österreich und Europa. Auch Digitalisierung, Innovation, Nachhaltigkeit und Regulatorik sowie internationale Arbeitskräfte wurden im Studiolicht diskutiert.

Unüberhörbar rief Strauss zu entideologisiertem Handeln auf: “An der Nachhaltigkeit kommt niemand mehr vorbei” und “es gehört alles viel mehr entideologisiert” sind nur zwei der vielen Appelle, mit denen sich der Manager nicht nur an Wirtschaftstreibende, sondern vor allem an die Politik richtet. Die wichtigsten Studio-Momente gibt es hier im Überblick:

Lieber halb voll als halb leer

“Ich bin eher jemand, der das Glas halb voll sieht als halb leer. Und deswegen sind wir, glaube ich, auch die letzten Jahre gut gefahren.” Karl-Heinz Strauss ist gebürtiger Klagenfurter, absolvierte seine Matura an der HTL Mödling mit Schwerpunkt Tiefbau und studierte an der Harvard University, an der Management Business School in Sankt Gallen und erwarb seinen MBA an der IMADEC University in Wien.

Bevor er 2010 zum Generaldirektor der Porr AG gewählt wurde, war er in diversen Funktionen bei der Raiffeisen Zentralbank tätig. Im Studiotalk schneidet er relevante Themen rund um die Wirtschaftsfähigkeit Europas an. Eines davon: Die Politik muss Vieles anders tun, um Österreich durch die Herausforderungen der kommenden Jahre zu manövrieren.

“Schauen wir uns das Beste ab und tun es selber”

Strauss plädiert für einen konkreten Zehn-Jahres-Plan für Österreich. Die Wirtschaft müsse moderat-liberal und sozial gerecht gestaltet werden. Der CEO fordert ein bestmögliches Verhältnis mit “Nachbarn, mit Konkurrenten, mit Bewerbern” und appelliert: “Schauen wir uns das Beste von den anderen ab und tun es selber.”

Seitdem Strauss als CEO bei Porr tätig ist – mittlerweile 14 Jahre – arbeitete man nach dem Credo: “Alles aus einer Hand, möglichst alleine und immer lernen von den Besten.” Schließlich wolle man “nicht die größte Baufirma, sondern die beste Baufirma sein.”

„Gescheite“ Branchen-Exklusion betreiben

Als ein Risiko – für Baubranche, Industrie und Wirtschaft im Allgemeinen – identifiziert er die De-Industrialisierung in Europa. Um dagegen vorzugehen, müsse man feststellen, unter welchen Bedingungen die heimische Industrie konkurrenzfähig arbeiten könne.

“Gescheite” Exklusion sei hier gefragt: “Es wird mit Sicherheit die eine oder andere Branche geben, bei der wir in Europa sagen müssen: Das können wir nicht mehr sinnvoll betreiben.”

“Es braucht mehr Selbstvertrauen und eine kluge, politische Führung”

Um souverän durch Krisenzeiten zu steuern, brauche es also Analysen des Status Quo: “Wir müssen uns anschauen: Wo kommt die Energie her, wie können wir sie leistbar machen, was sind unsere Umweltthemen und wer sind unsere ausgebildeten Fachkräfte? Wenn man das alles in ein Kalkül zieht, kommen wir auf ein paar Schlüsselindustrien, auf die wir uns fokussieren sollten.”

In Bezug auf den globalen Wettbewerb sieht Strauss den europäischen Wirtschaftsraum immer noch in einer Sonderstellung, “aber nur unter einer Bedingung: Wenn wir zusammenhalten, mit einer Stimme sprechen und uns ganz klar gegen Vereinnahmungen und gegen unfaire Praxen wehren.”

Was es dafür braucht? “Mehr Selbstvertrauen und eine kluge, politische Führung, die sich mehr traut als die letzte. Dabei muss man klar sagen: Das ist die Position Europas und darum kümmern wir uns.”

„Die Leute haben die Nase voll von Eigeninteressen“

Einen nicht unwesentlichen Teil seines kritischen Blicks richtet Strauss auf die Politik. “Die Leute haben die Nase voll davon, dass hier Eigeninteressen vertreten werden. Politiker sind in erster Linie dazu da, Österreich zu unterstützen, in zweiter Linie Europa und erst in dritter Linie die eigenen Parteiinteressen. Das klingt zwar naiv, aber so sehe ich das nun mal.”

Unüberhörbar fordert der CEO eine Entideologisierung politischer Debatten – so unter anderem jener der Klimapolitik: “Zu einem Plan für Europa gehört der Green Deal. Wir müssen Hausaufgaben machen und eine Vorbildfunktion einnehmen.” Entschieden werde das Thema Klimawandel allerdings nicht in Europa, sondern in den Verbrauchernationen China, USA und Indien, die 50 bis 60 Prozent der Emissionen ausmachen würden.

„Man muss Dinge wissenschaftlich-basiert anschauen“

“Man muss die Dinge ganz neutral und wissenschaftlich basiert anschauen. Und dann kann man diskutieren: Was ist gescheit und was nicht? Man hat ja die Glühbirne auch nicht deshalb entwickelt, weil wir mit Kerzen unzufrieden waren. Sondern man brauchte mehr Licht. Und genauso müssen wir was tun, um uns heute weiterzuentwickeln. Wenn wir uns nicht weiterentwickeln, nämlich wissenschaftlich und technisch-basiert, dann werden wir uns à la long selbst abschaffen“, zieht der CEO Schlüsse.

Hier komme auch EU-Regulatorik ins Spiel. Strauss‘ Forderung: Mehr proaktive Gestaltungsverantwortung vonseiten der Wirtschaft.

“Es muss generell ein Umdenken stattfinden. Die Politik muss lenken und Bandbreite schaffen – wie eine Porr-Straße: Die Porr-Straße hat links und rechts Leitschienen und Leitplanken, die man definieren muss. Aber wo man auf der Straße fährt – links, rechts, oben oder unten – darüber muss die Wirtschaft selbst entscheiden. Dann kommen Innovationen, dann kommt Freigeist, dann kommen Ideen. Man muss nur die Rahmenbedingungen klar definieren, damit nichts missbraucht wird.”

Pain Point Digitalisierung

Ein Pain Point der Selbstverantwortung sei die Digitalisierung. Springe Österreich auf die Digitalisierungswelle nicht auf, ziehe sie vorbei. Bei Porr habe man mittlerweile die richtige Ratio aus Automatisierung, digitaler Transformation und Effizienzsteigerung sowie Mitarbeiterförderung erarbeitet.

Dennoch weiß der Manager: “Porr ist und bleibt ein Bauunternehmen – und baut möglichst viel selbst. Denn Bauen ist People Business und Local Business.” Das heißt: Porr lässt sich nicht von Strömungen mitreißen, sondern bleibt Kernkompetenzen treu.

Die Industrie als Verbündeter der ESG-Wende

Im Interview sprach Strauss auch ein in der Wirtschaft häufig zwiespältig betrachtetes Thema an, nämlich Nachhaltigkeit. An dieser komme heute nämlich “niemand mehr vorbei”, so der CEO.

ESG (Environmental Social Governance) sei nicht nur “en vogue”, sondern vor allem für das zukünftige Wirtschaften unabdingbar. Denn: “Wer Nachhaltigkeit nicht nutzt, der wird aus dem Prozess ausgeschieden. Selbst die öffentliche Hand kann es sich nicht leisten, nicht nachhaltig mit unseren Ressourcen umzugehen. Das kann nicht von heute auf morgen mit einer Verordnung aus Brüssel gelöst werden. Da ist die Industrie ein Verbündeter der positiven Wende.”

Megatrend Urbanisierung und klimafitte Gebäudesanierung

Exkludieren dürfe sich die Bauindustrie aus der Umweltdebatte nicht. Schließlich ist sie für 37 Prozent des CO2-Ausstoßes und damit auch “verantwortlich dafür, dass wir diese Quote ständig verbessern.” In puncto ESG skizziert Strauss Bau-Trends in Richtung “klimafitte Gebäudesanierung” – nicht zuletzt als notwendige Maßnahme zur CO2-Reduktion.

Einen Megatrend sieht der Bauexperte auch in der Urbanisierung: 2050 würden 80 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben – und dies benötige entsprechende architektonische Maßnahmen, um Verkehr, Wohnbau und Erholungs- und Grünflächen bei gleichbleibender Fläche lebens- und umweltfreundlich zu gestalten.

Zähe Regularien als Bremse

Dafür notwendig seien bessere Abstimmung zwischen Branchen und eine umfassende Evaluierung einzelner Maßnahmen. Auch hier hält Strauss nichts von ideologischen Entscheidungen und viel von wissenschaftlichen Fundamenten.

Mit Verweis auf zähe Regularien und langsames Fortschreiten in Bau-, Innovations- und Energieprojekten wundert es Strauss keineswegs, dass die großen Nationen der Weltwirtschaft – darunter China – in puncto Infrastruktur davonziehen:

“Wenn Verfahren für Bauprojekte, die dringend notwendig sind, 12 bis 15 Jahre dauern, dann darf man sich doch nicht wundern, wenn jeder mit dem Finger auf uns in Europa zeigt und sagt, was ist mit denen los? Da werden mittlerweile 20 Flughäfen in China gebaut und die Stromleitungen werden gemacht”, so Strauss und meint schließlich weiter:

“Und bei China muss man auch eines sagen, ja, sie sind derzeit die größten Verschmutzer, aber andererseits sind sie mit Abstand die größten, die in nachhaltige, erneuerbare Energie investieren. Und das wird sich in ein paar Jahren drehen. Und wir müssen heute auch Dinge in Europa einfach annehmen und tun, damit wir in vier, fünf Jahren Resultate sehen werden.”

Die vier Ds zur Innovationswende

Es zeichne sich also kein einfacher Weg für Europa ab. Insofern brauche es Fokus – in erster Linie auf vier die Ds, wie sie Strauss definiert: „Erstens, die De-Globalisierung – also ein klarer Fokus auf Regionalisierung und Partnerschaften im lokalen Bereich.“ Zweitens, die Dekarbonisierung – und zwar “nicht nur um des Nachhaltigkeitswillens, sondern auch im wirtschaftlichen Sinne.”

Drittens, die Digitalisierung und Automatisierung – einhergehend mit technologischer Innovation. Und viertens, die Demografie. Hierbei sollte ein Hauptaugenmerk auf attraktive und barrierefreie Akquisition von Arbeitskräften gelegt werden: “Wir müssen Modelle kreieren, die qualifizierte Fachkräfte ansprechen”, so der CEO, “denn aus Österreich allein wird es nicht mehr gehen. Aus Europa auch nicht mehr.”

Weniger „Rot-Weiß-Rot“-Hürden

Aktuell habe man um die 220 Arbeitskräfte aus Indien akquiriert, die mittlerweile an Porr-Standorten in Rumänien, bald auch in Tschechien und der Slowakei arbeiten. Für Österreich müsse die Aufnahme von internationalen Arbeitskräften zeitnahe einfacher und barrierefreier gestaltet werden, appelliert Strauss: Weniger bürokratische Barrieren, vor allem in puncto Rot-Weiß-Rot-Karte und Sprache, würden Hürden senken und Integration erleichtern: “Die Sprache ist für uns nicht so wichtig, auf unseren Baustellen spricht man Englisch.”

Abschauen könne man sich auch hier etwas von anderen Nationen: “In Norwegen brauchst du ohne Polinnen und Polen gar nicht arbeiten. Auch unsere Porr-Akademie, in der wir Arbeitskräfte ausbilden, hat bei unseren polnischen Kolleginnen und Kollegen super funktioniert. Ich glaube, man ist da schon auf einem richtigen Weg, man muss sich nur mehr trauen”, meint Strauss abschließend und äußert Zuversicht: “Wenn wir auf die vier Ds achten und Taktiken kreieren, die uns durch Herausforderungen der Zukunft manövrieren, sehe ich die Großwetterlage viel heiterer, als sie prophezeit wird.”

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Öklo-Geschäftsführer und Gründer Niko Bogianzidis mit
Öklo-Geschäftsführer und Gründer Niko Bogianzidis mit "Golden Shower" | (c) Öklo

Die britische Times, die deutsche Bild-Zeitung und die französische Nachrichtenagentur AFP griffen die Story im Frühling 2025 auf: Das Wolkersdorfer (NÖ) Startup Öklo, nach eigenen Angaben Europa-Marktführer bei Komposttoiletten, kündigte ein Bier aus recyceltem Urin an. Eineinhalb Jahre später setzte das Unternehmen rund um Gründer Niko Bogianzidis das Vorhaben nun in die Tat um.

„Aufs Patriarchat pinkeln“

Gerade einmal 2.500 Flaschen zu je 0,33 Liter umfasst die erste und möglicherweise einzige Charge des Biers mit dem Namen „Golden Shower“. Diese sollen nur im Rahmen spezieller Aktionen verkauft werden und sonst von Öklo selbst in seinem Netzwerk genutzt werden. Mit der stilisierten Abbildung einer Transgender-Person und dem Slogan „aufs Patriarchat pinkeln“ auf dem Etikett sorgt das Bier gewiss für zusätzliche Aufmerksamkeit.

Auch das Etikett von „Golden Shower“ sorgt für Aufmerksamkeit | (c) Öklo

Bewusstsein für Wasserverschwendung als Hauptziel

Wer hinter all dem eine Marketing-Aktion vermutet, hat freilich Recht. Noch mehr als die erwähnte politische Message auf dem Etikett betont Gründer Bogianzidis ein anderes Ziel: „Mein Ziel mit Öklo und eben auch unserem nun produzierten Urin-Bier ‚Golden Shower‘ war und ist es, Bewusstsein für Wasserverschwendung zu schaffen und dieser im Sinne der Kreislaufwirtschaft entgegenzuwirken. Wasserknappheit ist auch bereits vor unserer Haustür und in ganz Europa ein Riesenthema, wie dieser Sommer zeigt, und wird noch an Bedeutung gewinnen“, sagt er.

Zudem sei es ein Anliegen des Projekts, Urin als Wertstoff anzuerkennen, etwa wiederverwertet als Brauchwasser oder als hochwertige Phosphorquelle. „Anstatt ihn in Phosphorminen in Afrika & Co. teuer als Langzeitdünger auszugraben, wäre es auch möglich, einen Gutteil des Bedarfs über diesen Weg direkt vor Ort zu decken. Es war und ist viel möglich, wenn Entscheidungsträger nur wollen“, so Bogianzidis.

Nur destilliertes Wasser aus Urin im „Urin-Bier“

Auch für „Golden Shower“ wird nur ein einzelner Bestandteil des aufbereiteten Urins genutzt, nämlich destilliertes Wasser. „Wir haben zuerst den Nährstoff Struvit, der als hochwertiger Langzeitdünger verwendet wird und dann Stickstoff aus dem Urin gefiltert. Anschließend wurde das Wasser mittels des Prozesses der Umkehrosmose und anschließender Destillation final bearbeitet und nutzbar gemacht“, erklärt der Gründer. Das gereinigte Wasser sei dann von einem offiziellen Ziviltechnikerbüro in Prüftests als gesundheitlich unbedenklich und für den Brauvorgang geeignet abgesegnet worden.

Diesen übernahm dann die Mostviertler Bio-Brauerei Erzbräu mit Braumeister Benjamin Bruckner. Den Kontakt habe Öklo-Kooperationspartner Muschikraft, eine feministische Craftbier-Marke, hergestellt. „Wir haben uns für die Produktion eines hochwertigen, nicht gefilterten Märzen, zu Englisch Lager, entschieden. Da destilliertes Wasser nicht wirklich lebt, haben wir die 1.000 Liter Wasser von Öklo sicherheitshalber mit zehn Prozent frischem Quellwasser im Tank angereichert, damit die Hefe als lebender Zellorganismus jedenfalls gut reagieren und arbeiten kann“, erklärt Bruckner.

Erzbräu-Braumeister Benjamin Bruckner | (c) oliacreations

Auch er betont die Zielsetzung der Aktion: „Wir leben in einer sehr ressourcenraubenden, verschwenderischen Gesellschaft. Gerade auch beim knappen Gut Wasser, wie wir selbst in Europa diesen Rekordsommer gesehen haben. Es gibt aber effiziente Wege, dem zu begegnen und gegenzuwirken und darauf wollen wir mit diesem Projekt hinweisen.“

Weitere Chargen laut Öklo „nicht ausgeschlossen“

Ob es bei den 2.500 Flaschen bleibt, ist aktuell noch unklar. Weitere Chargen seien „nicht ausgeschlossen“, heißt es von Öklo dazu lediglich. Indessen treibe man weiterhin das Leuchtturm-Projekt „Öklo-Land“ voran – Gründer Bogianzidis sprach dazu bereits vor einem Jahr im brutkasten-Talk. Auf 13.000 Quadratmetern nahe Wolkersdorf soll dabei ein modulares Biomasse-Recycling-Center und Kompetenzzentrum entstehen, das menschliche Fäkalien und biologische Abfälle in Rohstoffe wie Wasser, Dünger und Pellets sowie in Energie, konkret Biogas, umwandelt.

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