03.04.2024
KINDERSCHREIBTISCHE

poptop: Woom-Gründer verlegen Produktionsstandort nach Traiskirchen

Nach einem halben Jahr am Markt verlegt das Schreibtisch-Startup poptop seinen Produktionsstandort von Maria Enzersdorf nach Traiskirchen. Grund dafür sind steigende Produktionsanforderungen.
/artikel/poptop-woom-gruender-verlegen-produktionsstandort-nach-traiskirchen
Die beiden woom-Gründer Christian Bezdeka (l.) und Marcus Ihlenfeld (r.) mit dem ehemaligen Gurkerl-Manager John Brady (m.) widmen sich nun Kinderschreibtischen (c) Stephan Doleschal
Die beiden woom-Gründer Christian Bezdeka (l.) und Marcus Ihlenfeld (r.) mit dem ehemaligen Gurkerl-Manager John Brady (m.). | © Stephan Doleschal

Das Schreibtisch-Startup poptop von Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld, den Foundern von woom, wurde Mitte 2023 gegründet. Das Unternehmen hat sich auf „mitwachsende“ Schreibtische für Kinder spezialisiert. Also Tische, die höhenverstellbar sind und so mit der Entwicklung von Kindern mitgehen. Diese funktionieren ohne Strom mithilfe von Gummischnüren. Laut Hersteller ermöglicht dies überdies ein einfaches Verstellen des Tisches von Kindern selber und soll damit auch die Kreativität der Kinder fördern und gegen statisches Sitzen vorbeugen.

Umsiedlung nach Traiskirchen für weiteres Wachstum

Das ursprünglich in Maria Enzersdorf angesiedelte Startup reagiert mit dem Schritt nach Traiskirchen auf den wachsenden Platzbedarf und die steigenden Produktionsanforderungen. Nach eigenen Angaben soll der Umzug helfen, die hohe Nachfrage besser zu bewältigen, und das Wachstum von poptop weiter fördern.

„Wir sind überwältigt von der positiven Resonanz, die wir seit dem Start von poptop erhalten haben“, sagt John Brady, Geschäftsführer von poptop. „Die Verlegung unseres Betriebsstandorts nach Traiskirchen ist ein aufregender Schritt für uns, der es uns ermöglicht, unsere Produktions-
kapazitäten zu erweitern und unseren Kunden weiterhin prompt verfügbare Kinderschreibtische anzubieten.“

Poptop erreicht Umsatzgrenze von 100.000 Euro

Das Startup der beiden woom-Gründer gab bekannt, nach rund einem halben Jahr die Umsatzgrenze von 100.000 Euro erreicht zu haben. Damit sieht sich das Unternehmen mit seinem Produkt bestätigt.

Der höhenverstellbare Schreibtisch soll nicht nur mit den Kindern wachsen, sondern auch deren Kreativität fördern. Mit der leichten und selbstständigen Veränderung der Höhe soll der Tisch dem Bewegungsdrang von Kindern entgegenkommen. Dabei kann der Schreibtisch nicht nur zum Lernen genutzt werden. Kinder können den Schreibtisch damit selbstständig kreativ für andere Dinge nutzen.

Deine ungelesenen Artikel:
28.07.2026

Because we care: Salzburger Startup plant Backend-Lösung für Pflege-Anbieter:innen

Das Startup „because we care“ hilft bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Mit fast 200.000 Zugriffsberechtigten startet das Unternehmen nun Module für mentale Gesundheitsprävention und ein KI-gestütztes System zur Vermittlung von Pflegediensten.
/artikel/because-we-care-salzburger-startup-plant-backend-loesung-fuer-pflege-anbieterinnen
28.07.2026

Because we care: Salzburger Startup plant Backend-Lösung für Pflege-Anbieter:innen

Das Startup „because we care“ hilft bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Mit fast 200.000 Zugriffsberechtigten startet das Unternehmen nun Module für mentale Gesundheitsprävention und ein KI-gestütztes System zur Vermittlung von Pflegediensten.
/artikel/because-we-care-salzburger-startup-plant-backend-loesung-fuer-pflege-anbieterinnen
© Rollz International / Pexels

„Der Spagat zwischen Karriere und der Betreuung von Angehörigen betrifft in Österreich derzeit rund 400.000 Erwerbstätige“, erklärt Mitgründer von because we care Andreas Gruber. Bis zum Jahr 2050 soll fast jede fünfte erwerbstätige Person eine Pflegeverantwortung übernehmen müssen, fügt er hinzu. Um diesen wachsenden Druck auf Mitarbeitende und Unternehmen abzufedern, positioniert sich „because we care“ als digitale Informationsplattform für Arbeitgeber:innen.

Das Kernprodukt mit bald 200.000 Zugriffsberechtigten hilft pflegenden Angestellten dabei, sich im hochkomplexen heimischen Pflegesystem zurechtzufinden, Anträge zu stellen und entlastende Schritte einzuleiten. Es gehe laut Gruber darum, sich mit Angehörigen auf das Alter vorzubereiten, „lange bevor jemand zu Hause die Treppe runtergefallen ist“. Ursprünglich unter dem Dach der Organisation „Austria Assisted Living“ angesiedelt, agiert die Plattform seit Ende 2024 als eigenständige GmbH, um den wachsenden Markt gezielter zu adressieren.

Branchenübergreifende Nutzungsrate von zehn Prozent

Wie Gründer Andreas Gruber im Gespräch erklärt, verzeichne man bei den teilnehmenden Unternehmen branchenübergreifend eine stabile Nutzungsrate von etwa zehn Prozent. Dies sei für ihn ein klares Indiz, dass das oft unter der Oberfläche schwelende Thema Angehörigenpflege in der Arbeitswelt „voll präsent“ sei. Bislang lag der Fokus der Plattform vor allem auf Lotsenfunktionen für akut Betroffene.

Im September erweitert das gebootstrappte Startup das Angebot jedoch um ein Modul zur mentalen Prophylaxe. Dieses wurde gemeinsam mit Fachleuten aus Psychologie und Mentaltraining entwickelt und richtet sich gezielt an die gesamte Belegschaft. Ziel ist es, rechtzeitig Strategien gegen psychische Belastungen im Arbeits- und Pflegealltag zu vermitteln.

Umbau der Pflegevermittlung

Neben der inhaltlichen Erweiterung steht das Startup vor einem nächsten großen Schritt: Im Oktober soll das System „because we match“ nach aktueller Testphase mit einem großen Salzburger Pilotkunden live gehen. Dieses adressiert einen zentralen Flaschenhals im System, wie Gruber erklärt: die oft wochenlange Suche nach verfügbaren Pflegediensten. Laut dem Gründer vergehen im Schnitt 60 Tage, bis eine Regelversorgung greift – eine Zeitspanne, in der Angehörige unzähligen Anbietern nachtelefonieren müssen. „Wir drehen dieses System jetzt um“, erklärt er im Interview.

Künftig sollen Suchende eine zentrale, rund um die Uhr erreichbare Hotline anrufen können. Dort erfasst ein KI-Voice-Agent den konkreten pflegerischen Bedarf strukturiert und filtert emotionale Bedürfnisse von harten fachlichen Anforderungen. Pflegedienstleister:innen in der jeweiligen Region sehen diese anonymisierten Gesuche auf der Plattform und können sich anschließend bei den Suchenden vorstellen und ihre Leistungen anbieten.

Sprachgesteuertes CRM für das Back-Office

Gleichzeitig sollen die Leistungserbringer von einer digitalen Entlastung im Hintergrund profitieren. Die Software soll im Idealfall für die mobilen Pflegekräfte als sprachgesteuertes CRM-System fungieren. Einsätze lassen sich direkt per Spracheingabe festhalten, während intelligente Voicemails eingehende Anrufe filtern und priorisieren.

Dieser technische Ansatz soll bürokratische Hürden drastisch reduzieren, den Dienstleister:innen das ungeliebte Backoffice abnehmen und „effizienteres Arbeiten näher am Menschen ermöglichen“. Der Hebel dieser Effizienzsteigerung ist laut Gruber beträchtlich: „Wenn wir jeder Pflegefachkraft 30 oder 40 Minuten Orga am Tag abnehmen, geht sich ein Klient mehr aus.“

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

poptop: Woom-Gründer verlegen Produktionsstandort nach Traiskirchen

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

poptop: Woom-Gründer verlegen Produktionsstandort nach Traiskirchen

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

poptop: Woom-Gründer verlegen Produktionsstandort nach Traiskirchen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

poptop: Woom-Gründer verlegen Produktionsstandort nach Traiskirchen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

poptop: Woom-Gründer verlegen Produktionsstandort nach Traiskirchen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

poptop: Woom-Gründer verlegen Produktionsstandort nach Traiskirchen

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

poptop: Woom-Gründer verlegen Produktionsstandort nach Traiskirchen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

poptop: Woom-Gründer verlegen Produktionsstandort nach Traiskirchen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

poptop: Woom-Gründer verlegen Produktionsstandort nach Traiskirchen