04.02.2015

Pop-Star Beyoncé launcht veganen Lieferservice

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Pop-Star Beyoncé launcht Lieferdienst für veganes Essen.

Beyoncé Knowles und Jay-Z zählen zu einem der erfolgreichsten Paare im Musikbusiness. Erst kürzlich sorgte der Hip-Hop Star Jay-Z, dessen bürgerlicher Name Shawn Corey Carter ist, für Schlagzeilen, da er in einen Musik-Streamingdienst investierte.

Nun sorgt auch seine Frau für Startup-News: Beyoncé launcht gemeinsam mit ihrem Personal-Trainer einen veganen Lieferdienst namens „22 Days Nutrition“ – der Name resultiert aus dem Glauben, dass man 21 Tage braucht, um eine schlechte Angewohnheit zu durchbrechen. Am 22. Tag könne man demnach neue Gewohnheiten beginnen.

Alle Mahlzeiten des Essens-Service sind zu 100% auf Pflanzenbasis aufgebaut und werden einmal pro Woche ausgeliefert.

„Alles was man tun muss, ist es zu probieren. Wenn ich es kann, kann es jeder!“, so Beyoncé. Und ihr Co-Founder ergänzt: „Wir alle wissen, wie wichtig und wertvoll es ist, pflanzenbasiertes Essen zu uns zu nehmen. Trotzdem finden wir uns immer wieder in unseren schlechten Angewohnheiten gefangen“.

Wahrscheinlich nicht die neuerste und kreativste Idee. Aber Beyoncé Knowles ist nicht nur eine bekannte Sängerin – sie hat um ihren Namen eine Marke aufgebaut. Und sie hat genügend Fans, die dem Lieferdienst zumindest eine Chance geben werden.

 

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v.l. Hermann Erlach (General Manager Microsoft Österreich), Andreas Wagner (Geschäftsführer SAP Österreich), Robert Kaup (Geschäftsführer Tieto Österreich), Lukas Keller (Head of Business Development Tieto Österreich) | Foto: Lara Artis

Vom KI-Hype zur breiten Wirkung ist es weiterhin ein weiter Weg: 60 Prozent der befragten heimischen Führungskräfte stecken noch in der Pilot- oder Experimentierphase. Erst vier Prozent haben KI vollständig in ihre Kernprozesse integriert, nur acht Prozent wollen sich überhaupt zu solchen Vorreitern wandeln. Die Zahlen stammen aus einer Erhebung, die TQS Research & Consulting im Auftrag des Tech-Consulting-Dienstleisters Tieto durchgeführt und gemeinsam mit den Partnern Microsoft und SAP vorgestellt hat.

Den Handlungsdruck spüren die Befragten durchaus: 61 Prozent fürchten verpasste Chancen, wenn sie beim KI-Einsatz nicht mithalten. „Wir erleben aktuell einen entscheidenden Wendepunkt: KI verändert nicht nur Effizienz, sondern wie Wertschöpfung grundlegend entsteht“, sagt Hermann Erlach, General Manager von Microsoft Österreich. Entscheidend sei, diese Dynamik konsequent in Wertschöpfung zu übersetzen.

Deutlicher Rückstand auf Deutschland

Besonders deutlich wird der Rückstand im Vergleich mit Deutschland: Nur etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent) der heimischen Unternehmen schätzt die KI-Integration in Kernprozesse als „sehr weit“ oder „weit fortgeschritten“ ein – in Deutschland sind es mehr als drei Viertel (77 Prozent). 60 Prozent der österreichischen Befragten verorten ihre Integration hingegen als „wenig fortgeschritten“: Erste Pilotprojekte werden getestet oder nur vereinzelt eingesetzt.

Daten und Vertrauen als Bremse

Ausgebremst wird der Wandel vor allem im Datenbereich. Für die Hälfte der Befragten zählen rechtliche Aspekte wie Datenschutz zu den größten Hürden, 46 Prozent nennen Datensicherheit. 44 Prozent bekunden mangelndes Vertrauen in die Korrektheit KI-generierter Ergebnisse. „Saubere Daten, integrierte Datenplattformen, eine klare Cloud-Strategie sowie Security und Compliance by Design sind ein Muss für eine erfolgreiche KI-Integration“, erklärt Robert Kaup, Geschäftsführer von Tieto Österreich.

Jede vierte Führungskraft sieht keinen Vorteil

Der deutlichste Befund: 26 Prozent der heimischen Führungskräfte geben an, dass KI „in keinem Bereich“ Wettbewerbsvorteile generiert hat – in Deutschland sagt das nur ein Prozent. „Viele Unternehmen haben das volle Potenzial von KI als datengetriebener Motor der Innovation und Wettbewerbsfähigkeit noch nicht ausgeschöpft. Entscheidend ist jetzt, rasch vom ‚proof of concept‘ zum ‚proof of value‘ zu kommen“, betont Andreas Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich.

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