04.02.2015

Pop-Star Beyoncé launcht veganen Lieferservice

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Pop-Star Beyoncé launcht Lieferdienst für veganes Essen.

Beyoncé Knowles und Jay-Z zählen zu einem der erfolgreichsten Paare im Musikbusiness. Erst kürzlich sorgte der Hip-Hop Star Jay-Z, dessen bürgerlicher Name Shawn Corey Carter ist, für Schlagzeilen, da er in einen Musik-Streamingdienst investierte.

Nun sorgt auch seine Frau für Startup-News: Beyoncé launcht gemeinsam mit ihrem Personal-Trainer einen veganen Lieferdienst namens „22 Days Nutrition“ – der Name resultiert aus dem Glauben, dass man 21 Tage braucht, um eine schlechte Angewohnheit zu durchbrechen. Am 22. Tag könne man demnach neue Gewohnheiten beginnen.

Alle Mahlzeiten des Essens-Service sind zu 100% auf Pflanzenbasis aufgebaut und werden einmal pro Woche ausgeliefert.

„Alles was man tun muss, ist es zu probieren. Wenn ich es kann, kann es jeder!“, so Beyoncé. Und ihr Co-Founder ergänzt: „Wir alle wissen, wie wichtig und wertvoll es ist, pflanzenbasiertes Essen zu uns zu nehmen. Trotzdem finden wir uns immer wieder in unseren schlechten Angewohnheiten gefangen“.

Wahrscheinlich nicht die neuerste und kreativste Idee. Aber Beyoncé Knowles ist nicht nur eine bekannte Sängerin – sie hat um ihren Namen eine Marke aufgebaut. Und sie hat genügend Fans, die dem Lieferdienst zumindest eine Chance geben werden.

 

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Enact, Roboter die fühlen, Roboter, Robotik
© Enact

Roboter können viel. Sie sehen fast alles, sie schweißen, heben, sortieren. Eines fehlt ihnen jedoch: Fingerspitzengefühl. Deshalb bleiben die letzten Handgriffe der Montage Handarbeit: ein Kabel, das einrasten muss, eine Dichtung, die sitzen muss, eine Schraube, die klemmt. Diesem Mangel an Feinfühligkeit stellt sich das Schweizer Startup Enact entgegen und baut Roboter, die Kraft spüren. Sie messen Druck und Widerstand über ihre eigenen Antriebe, wie der Mensch über Muskeln und Sehnen, und ein Modell lernt daraus, heißt es. Der Roboter merkt ohne Zusatzsensoren und ohne künstliche Haut, ob das Teil sitzt.

Enact von Caltech-Forscher gegründet

Dass das mehr als eine Nische ist, zeigen die Zahlen. China etwa hat 2025 354.000 Industrieroboter installiert, fast drei von fünf weltweit (IFR). Europa gewinne dagegen nicht über Masse sondern über Varianz, und genau dort rechnen sich Roboter bisher selten, weil jemand jede Aufgabe einzeln programmieren müsse. Roboter, die durch Vormachen lernen und spüren, ob ein Teil sitzt, sollen diese Einzelprogrammierung ersparen und auch kleine Serien automatisierbar machen. Genau hier setzt Enact an: bei den letzten Handgriffen der Montage.

Gegründet wurde das Zürcher Startup im März 2026 von Manuel Yves Galliker. Der Maschinenbauer der ETH Zürich war Gastforscher am Caltech, leitete bei 1X das Team, das dem Humanoiden NEO das Gehen beibrachte, und arbeitete danach bei Physical Intelligence.

Dort sah er, dass Kamera und Teleoperation für die Fabrik nicht ausreichen, und ging zurück nach Zürich. „Das Silicon Valley hat historisch betrachtet enorme Stärken in Software und KI, aber es fehlt an Spezialisten für Robotik und Hardware-Engineering“, sagt Galliker.

Investment von Mensch

Nun sammelte er mit Enact 30 Millionen US-Dollar in einer Pre-Seed-Runde ein, und das noch bevor es ein Produkt gibt. Das hat einen Grund, wie man in der Aussendung liest: „Das Startup baut alles selbst. Antriebe, Regelung und Modell entstehen unter einem Dach, was am Anfang mehr kostet als ein Modell auf einen fremden Arm zu setzen.“ Die ersten Antriebe laufen, der Ansatz sei laut Enact validiert.

Angeführt wird die Millionen-Runde von redalpine, Notion Capital und firstminute capital. Als Business Angels investieren Yann LeCun (von 2013 bis Ende 2025 Chief AI-Scientist bei Meta), Arthur Mensch (Co-Founder Mistral AI), Andrew Lonsberry (Path Robotics) und David Wallerstein (früher Tencent). Aktuell arbeiten zehn Personen in Zürich, bis Ende 2027 sollen es viermal so viele werden.

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