Podim: Startups & Scaleups können sich bis 15. März bewerben
Podim zählt zu den einflussreichsten Startup- und Tech-Konferenzen im CEE-Raum und geht dieses Jahr vom 16. Mai bis 18 Mai als hybrider Summit im slowenischen Maribor über die Bühne. Bereits im Vorfeld bietet Podim für die teilnehmenden Startups & Scaleups ein reichhaltiges Programm.
Podim ist eine Startup- und Tech-Konferenz mit einer mittlerweile über 40-jährigen Tradition – bereits in den vergangenen Jahren war auch der brutkasten Partner. Jedes Jahr treffen sich sorgfältig ausgewählte Startups, Investor:innen und Führungskräfte aus der Wirtschaft auf der Konferenz. Ziel ist es, die Entwicklung des Startup- und Innovations-Ökosystems in der CEE-Region zu stärken und relevante Partner:innen global zu vernetzen. Unter anderem wurde dafür auch Podim Loop ins Leben gerufen. Über die hybride Plattform wird die Konferenz zu einem ganzjährigen Programm weiterentwickelt.
Das bietet das Podim-Ökosystem
+ Podim Summit vom 16. bis 18. Mai als Höhepunkt | in Maribor & virtuell +Zahlreiche Veranstaltungen wie Bootcamp, Demo-Days, Satelliten- und Netzwerkveranstaltungen, London Springboard. + Kataloge ausgewählter Stakeholder +Deal Room Matchmaking & Mentoring-Plattform
(c) Screenshot / Podim
Startups & Scaleups können sich bis 15. März bewerben
Der brutkasten ist auch dieses Jahr wieder als Partner bei Podim mit an Bord. In diesem Sinne möchten wir natürlich auch unsere Community an Startups und Scaleups dazu aufrufen, sich für eine Teilnahme zu bewerben. Die Anmeldephase ist noch bis 15. März geöffnet.
Was erwartet die teilnehmenden Startups & Scaleups:
Startups & Scaleups treffen auf über 100 Top-Investor:innen und haben die Möglichkeit viele Einzelgespräche mit ihnen zu führen.
Startups & Scaleups können ihre Ideen und Pläne mit verschiedenen Branchenführer:innen, C-Level-Führungskräften sowie Mentor:innen diskutieren und erhalten wichtiges Feedback.
Startups & Scaleups haben die einmalige Chance von über 150 Top-Mentor:innen wertvolle Ratschläge für ihre Ideen und Plänen zu erhalten.
Startups & Scaleups können neue Kontakte knüpfen und strategischen Partner:innen finden
Außerdem haben Startups & Scaleups die Chance, beim Podim-Pitching-Wettbewerb wertvolle Preise zu gewinnen.
Wichtige Info: Insgesamt werden nur 150 ausgewählte Startups & Scaleups in den Startup & Scaleup Katalog von Podim aufgenommen. Dadurch erhalten sie die Chance am Online-Pitching Bootcamp, den Online-Demo-Days und der Podim-Hauptveranstaltung in Maribor teilzunehmen.
Wie Fullstacks von Wien aus in 5 Jahren auf achtstellige Umsätze kam
2021 in Wien gestartet, hat Fullstacks Standorte in Deutschland und der Schweiz, fast 60 Mitarbeiter:innen und große Namen als Kunden. Wir sprachen mit Co-Founder Sebastian Mangelkramer über die Erfolgsgeheimnisse des IT-Dienstleisters.
Wie Fullstacks von Wien aus in 5 Jahren auf achtstellige Umsätze kam
2021 in Wien gestartet, hat Fullstacks Standorte in Deutschland und der Schweiz, fast 60 Mitarbeiter:innen und große Namen als Kunden. Wir sprachen mit Co-Founder Sebastian Mangelkramer über die Erfolgsgeheimnisse des IT-Dienstleisters.
Das Fullstacks-Management vl.: Philipp Kainz, Sebastian Mangelkramer, Fabian Regitz und Philipp Schlaffer | (c) Fullstacks
Die Rewe Group, die Neue Zürcher Zeitung, die ÖBB, Erste Digital, die Wirtschaftskammer, die Österreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH, Admiral oder die niederösterreichische Landesregierung – die Liste namhafter Referenzkunden des 2021 in Wien gestarteten Platform-Engineering-Spezialisten Fullstacks ließe sich noch eine Zeit lang fortsetzen. Was sie alle gemeinsam haben: Sie arbeiten in regulatorisch anspruchsvollen Umfeldern.
„Unser Ansatz ist klar, dass wir immer compliant und secure by design sind“, sagt Sebastian Mangelkramer im Gespräch mit brutkasten. Er hat Fullstacks gemeinsam mit Philipp Kainz gegründet, später kamen Philipp Schlaffer und Fabian Regitz ins C-Level und als Anteilseigner dazu und bauten Standorte in der Schweiz und Deutschland auf. „Wir haben unser Ökosystem sukzessive erweitert, damit wir unserem Namen gerecht werden. Fullstacks bedeutet top-down alles von der Enterprise-Architektur über Softwaremodernisierung, Platform Ops, Architektur, Planung, Inbetriebnahme und letztlich Managed Services“, erklärt der Gründer.
Digitale Souveränität „bereits Teil des Gründungsimpulses“
Dabei setzt der IT-Dienstleister auch auf eines der ganz großen aktuellen Themen: Digitale Souveränität. „Souveränität und Offenheit waren bereits Teil unseres Gründungsimpulses. Wir hatten damals sogar Angst, zu spät dran zu sein. Aber es stellte sich heraus: Wir haben genau das richtige Timing erwischt. Jetzt, wo die Nachfrage richtig hoch ist, können wir liefern und trauen uns auch dicke Dinger zu.“
Mehr als 14 Mio. Euro Umsatz im Vorjahr
Heute hat der Platform-Engineering-Spezialist knapp unter 60 Mitarbeiter:innen und verdoppelte ihren Umsatz im Vergleich von 2024 zu 2025 auf mehr als 14 Millionen Euro – „bei 20 Prozent Umsatzrendite“, wie Mangelkramer betont. In den schwarzen Zahlen ist Fullstacks aber nicht erst seit Kurzem. „Wir mussten von Tag eins rentabel sein. Das ging gar nicht anders. Wenn wir nicht rentabel gewesen wären, dann wäre unser Kühlschrank leer gewesen“, erzählt der Gründer.
Sebastian Mangelkramer ist Co-Founder und CEO von Fullstacks | (c) Fullstacks
Und bis heute ist das Unternehmen komplett eigenfinanziert. „Wir haben uns am Anfang 100.000 Euro von einem engen Freund privat geliehen. Das war aber eigentlich nur notwendig, um Sicherheit zu haben, um einen Knoten im Kopf aufzulösen. Wir haben das Geld nie angerührt, weil wir immer so viel Respekt davor hatten“, so Mangelkramer. Das Geld für die Eintragung der GmbH habe er sich von seinem Vater geliehen.
„Wir brauchen Leute, die zupacken, die eine ‚Whatever it takes‘-Mentalität haben“
Und schon im ersten Geschäftsjahr schrieb Fullstacks 900.000 Euro Umsatz – zu zweit mit Co-Founder Philipp Kainz. Dann holte man den ersten Mitarbeiter an Bord; später Philipp Schlaffer und Fabian Regitz als Geschäftspartner. Seitdem wuchs das Team konstant. Doch Mangelkramer betont: „Es darf und kann nicht jeder zu uns. Wir brauchen Leute, die zupacken, die eine ‚Whatever it takes‘-Mentalität haben, die unternehmerisch denken und einfach Bock haben.“
Diese Autonomie ermögliche es Fullstacks auch, trotz Wachstums ein „Speedboat“ zu bleiben. „Unsere Leute müssen selbst entscheiden. Wir übertragen Verantwortung und fordern sie auch ein. So bleibt man schnell und effizient“, sagt der Gründer. Doch er räumt ein: „Auch wir als Unternehmer dahinter sind greifbar. Man kann uns ‚beim Krawattl packen‘, wenn irgendwas nicht funktioniert.“ Letztlich sei es dennoch das Ziel, „sich überflüssig zu machen“. Und das funktioniere bereits gut: „Philipp und ich können mehrere Wochen gleichzeitig auf Urlaub gehen und der Laden läuft.“
Ziel: „ein signifikanter europäischer Player zu sein“
Doch das ist freilich nicht das einzige Ziel. Denn mit dem, was bereits erreicht wurde, will sich Mangelkramer noch lange nicht zufrieden geben. „Ich denke in Unternehmensphasen. Phase eins waren Fundament und Identität. Das haben wir gut erreicht. Jetzt sind wir in der zweiten Phase: Skalierung und Differenzierung.“ Hier wolle man in den kommenden Jahren noch auf 100 bis 150 Mitarbeiter:innen anwachsen, die Premium-Brand ausbauen und das laufende Geschäft mit Managed Services festigen.
Die dritte Phase schließlich betitelt Mangelkramer mit „Expansion und Nachhaltigkeit“. „Das heißt, nachhaltige Profitabilität, ein selbsttragendes Leadership-System und – vielleicht nach den Sternen gegriffen – aber ein signifikanter europäischer Player zu sein“, so der Gründer. Und wie kommt man dorthin? „Man muss immer kritisch sein, immer am Ball bleiben. Permanente Veränderung und Anpassungen sind der Kern.“
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