10.08.2022

Pluz Care: HealthTech von Wiener Startup-Studio bekommt neues Führungsteam

Pluz Care wurde erstmals im April dieses Jahrs vom Wiener Startup Studio Trive Studio vorgestellt. Nun wurde an ein Führungstrio übergeben.
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Das neue Pluz Care Führungsteam (vlnr.) Tim Rothauer (COO), Martina Egger (CEO) und Philipp Klar (CMO)
Das neue Pluz Care Führungsteam (vlnr.) Tim Rothauer (COO), Martina Egger (CEO) und Philipp Klar (CMO) | (c) Pluz Care

Medikamenten-Zustellung in Wien innerhalb von 60 Minuten – das ist der Claim, mit dem das Startup Pluz Care im April dieses Jahrs an den Start ging. Das besondere an dem Unternehmen: Es ist keine eigenständige Gründung, sondern geht aus dem Wiener Startup-Studio Trive Studio hervor. Dieses launchte Anfang des Jahres mit sieben Millionen Euro Budget unter anderem von Hansi Hansmann – der brutkasten berichtete. Zu diesem Zeitpunkt war das erste Projekt des Venture Builders, das Workation-Startup Emma Wanderer, bereits bekannt.

Pluz Care: Führung aus Trive Studio-Kernteam übergibt an neues Trio

Wie bei Startup Studio-Unternehmen üblich, bekam Pluz Care nun nach der allerersten Aufbauphase ein neues Führungsteam, das die nächsten Wachstumsphasen begleiten soll. Die bisherige Führung rund um Lena Hödl, die sich aus dem Trive Studio-Kernteam rekrutierte, kann sich so den nächsten Projekten des Venture Builders widmen – innerhalb von vier Jahren sind acht Gründungen geplant.

CEO Martina Egger mit umfassender Erfahrung als Venture Architect

Bei Pluz Care übernahmen nun Martina Egger (CEO), Tim Rothauer (COO) und Philipp Klar (CMO). Egger bringt umfassende Erfahrungen als Venture Architect mit – eine Rolle, die sie in den vergangenen Jahren unter anderem bei WhatAVenture, der Strabag und dem Startup Heylog einnahm. Auch Klar war in den vergangenen Jahren und Monaten bei WhatAVenture und Heylog tätig. Rothauer war zuletzt beim New Yorker Unternehmen TPM beschäftigt.

Zukunftsszenario mit Andeutungen

Martina Egger skizziert in einer Aussendung ein Szenario, in dem sie für Pluz Care ein Tätigkeitsfeld andeutet, das zukünftig weit über Medikamentenlieferung hinausgehen könnte: „Die Zukunft der Medizin wird auf einer oder zwei digitalen Plattformen stattfinden, wo Einzelpersonen auf ihre Krankengeschichte zugreifen, ihre Symptome überprüfen, sie gleich mit einem Arzt abgleichen und ihre Medikamente bestellen können, die dann direkt nach Hause geliefert werden. Stellen Sie sich nun vor, wie faszinierend es wäre, mit Hilfe von tragbaren Technologien wie etwa Smartwatches zu erkennen, ob Sie der Sonne oder Allergenen ausgesetzt sind und zu bestimmen, ob Sie Sonnenschutz auftragen oder Antihistaminika einnehmen sollten, wobei Pluz Care diese Produkte innerhalb von Minuten an Ihre Haustür liefert“.

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Letzte Hardware-Dokumentation der integrierten Ausbringungseinheit im Reinraumlabor © Exolaunch

Wer im Orbit forschen oder produzieren will, sieht sich meist mit langwierigen Freigabeprozessen und Branchenbürokratie konfrontiert, heißt es in einer Aussendung des Wiener Space-Tech Startups. Tumbleweed will diese Prozesse nun beschleunigen und hat in unter neun Monaten die Hardware für die erste kommerzielle Mission „Oasis Alpha“ fertiggestellt. Die Übergabe an den Startdienstleister Exolaunch, der bereits über 790 Satelliten-Transporte abgewickelt hat, ist erfolgt.


Visualisierung von Oasis Alpha im Orbit © Tumbleweed

Standardisierte Transportboxen für Experimente

Tumbleweed nutzt für seine Missionen sogenannte „Pods“. Dabei handelt es sich um standardisierte Behälter, die wie Frachtcontainer für den Weltraum funktionieren. Kunden können ihre Experimente direkt in diese Boxen einsetzen, ohne tiefgehendes raumfahrttechnisches Fachwissen besitzen zu müssen. Die gesamte technische Integration sowie die behördlichen Zulassungsverfahren werden von Tumbleweed übernommen, wie es von Unternehmensseite heißt.


Detailansicht von Oasis Alpha auf dem Integrations-Führungsschienensystem vor
dem Einsetzen © Exolaunch

Laut dem Startup reduziert sich der Gesamtaufwand für Kunden dadurch um das Siebenfache im Vergleich zu einer selbst organisierten Weltraummission. Guillaume Brault, CTO des Startups, erklärt den strategischen Ansatz dahinter: „Unser Ziel ist es, den Weg in die Schwerelosigkeit so einfach zu machen wie den Paketversand auf der Erde“. Die Kundenpreise für den kleinsten „Pod Nano“ Behälter mit den Maßen 10 x 10 x 2.5 cm beginnen auf der Website des Unternehmens bei 15.000 Euro.

Unterschiedliche Anwendungsfälle

Die Anwendungsfälle für die Forschung in der Mikrogravitation sind vielfältig, da physikalische, biologische und chemische Prozesse dort ohne schwerkraftbedingte Einflüsse wie Auftrieb oder Sedimentation ablaufen. Unternehmen nutzen diese Bedingungen gezielt, um beispielsweise neue Medikamente zu entwickeln, hochwertigere Proteinkristalle zu züchten oder neuartige Materialien wie ultradünne ZBLAN-Glasfaserkabel und künstliche Netzhäute herzustellen.

Die erste Satellitenmission ist bereits komplett ausgebucht. Zu den vier internationalen Kunden aus der Pharma-, Biotech- und Materialforschung zählen die Technische Universität Delft (TU Delft), das European Space Resources Innovation Centre (ESRIC), das Spring Institute for Forests on the Moon sowie das Unternehmen MassBalance.

Von der Mars-Forschung zum Erdorbit

Das Unternehmen wurde im November 2024 gegründet und beschäftigt derzeit ein 15-köpfiges Expertenteam an den Standorten Wien und Delft in den Niederlanden. Bevor sich das Startup auf die kommerzielle Mikrogravitationsforschung im Erdorbit konzentrierte, wurde zum Beispiel an windbetriebenen Mars-Robotern im Rahmen des Projekts „Tumbleweed Mars“ gearbeitet.

Während Oasis Alpha für den Start vorbereitet wird, nimmt Tumbleweed bereits Buchungen für die Folgemission „Oasis Beta“ entgegen. Julian Rothenbuchner, CEO von Tumbleweed, betont die Notwendigkeit schnellerer Prozesse: „Wenn das Weltall eine Plattform für die Produktion werden soll, muss es sich auch im Tempo der Industrie bewegen“.


Mitglieder des Tumbleweed-Teams © Tumbleweed
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