14.02.2019

Playbrush: Co-Founder Tolulope Ogunsina unter den „Top 30 under 30 Europe“

Tolulope Ogunsina, Co-Founder und CTO des in Österreich gegründeten Startups Playbrush, wurde in der Kategorie "Technology" unter die Forbes "Top 30 under 30 Europe" gewählt. Das Startup mit Standorten in Wien, London und San Francisco will Kinder mit Hilfe von Gamification zum Zähneputzenn animieren.
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Playbrush
Die Gründer (v.li.) Matthäus Ittner, Paul Varga und Tolulope Ogunsina. Foto: © Playbrush
Das Wirtschaftsmagazin Forbes kürt seit mittlerweile 2016 jedes Jahr mit dem Award “30 under 30 Europe” in unterschiedlichen Kategorien die einflussreichsten und interessantesten unter 30-Jährigen in Europa. Dieses Jahr sind im Ranking auch einige Gründer erfolgreicher österreichischer Startups gelistet. Zu ihnen zählen nicht nur die beiden Gründer des Nachhaltigkeits-Startups refurbed (der brutkasten berichtete), sondern auch der Co-Founder und CTO des in Wien gegründete Startups Playbrush. Tolulope Ogunsina erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Technology“.

+++ Playbrush: 1,8 Mio Euro frisches Kapital und Partnerschaft mit BIPA +++

Persönlichkeiten berühmter Tech-Startups

Neben Ogunsina wurden in der Kategorie „Technology“ auch zahlreiche internationale Gründer bekannter Startups ausgezeichnet. Zu ihnen zählen beispielsweise Davide Dattoli, Gründer von Talent Garden, Alessio Avellán Borgmeyer, Gründer and CEO der deutschen Plattform Jodel, sowie Pierre-Baptiste Bechu und Xavier Durand, Gründer der Cloud-basierten Call-Center-Software Aircall.

300 unter 30-Jährige

Die Auszeichnung vergibt Forbes in zehn unterschiedlichen Kategorien. Dazu zählen neben der Kategorie „Technology“ beispielsweise auch die Kategorien „Art and Culture“, „Finance“ „Sports and Games“ oder „Retail and Ecommerce“. In letzterer wurden übrigens die beiden Gründer von refurbed, Peter Windischhofer und Kilian Kaminsk, ausgezeichnet. Insgesamt wählte Forbes somit 300 unter 30-Jährige aus. Die Staatsbürgerschaft spielt dabei keine Rolle – so sind auch Persönlichkeiten aus nicht europäischen Ländern unter den Preisträgern.

Zahlreiche Investments für Playbrush

Playbrush wurde 2015 in Österreich gegründet, hat aber mittlerweile einen Sitz in London sowie San Francisco. Das erfolgreiche Startup konnte in der Vergangenheit zahlreiche Investoren für sich gewinnen. So investierten beispielsweise Speedinvest, Hansi Hansmann und der ehemalige Rennfahrer Harold Primat im Jahr 2017 gemeinsam rund 2 Mio. US-Dollar (ca. 1,8 Mio Euro).


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TikTok
Mit „Sell Across Europe" sollen heimische KMU künftig EU-weit verkaufen können | (c) AdobeStock

Nach Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Irland und Großbritannien folgt die nächste Ausbaustufe: Am 15. Juni geht TikTok Shop in Österreich, Belgien, den Niederlanden und Polen live. Bemerkenswert: In den Vorab-Berichten internationaler E-Commerce-Medien tauchte Österreich bislang gar nicht auf – die Branche hatte primär Polen, Benelux und Skandinavien als nächste Märkte erwartet.

Laut TikTok nutzen über 2,7 Millionen Menschen in Österreich die Plattform monatlich. Sie sollen künftig direkt in der App über Shoppable Videos, Live-Shopping-Formate und einen eigenen Shop-Tab einkaufen können, ohne TikTok zu verlassen. Für österreichische Unternehmen öffnet sich die Registrierung bereits zwei Wochen früher, am 1. Juni.

Was den österreichischen Markt aus TikTok-Sicht auszeichne?

„Wir expandieren schrittweise. Dieses Jahr ist der richtige Zeitpunkt für Österreich“, erklärt Ningxin Wu, die TikTok Shop in Österreich, den Niederlanden, Belgien und Polen verantwortet. Man wolle „Learnings aus Deutschland, Italien und anderen Märkten direkt einsetzen“.

Was den österreichischen Markt aus TikTok-Sicht auszeichne? Wu nennt drei Punkte: digital affine Kund:innen, eine Vorliebe für lokale und hochwertige Produkte – ein Muster, das man auch in Deutschland beobachtet habe – und Live-Shopping bzw. -Selling, das in dieser Form bisher keinen breiten Player in Österreich habe.

Ein österreichisches Scaleup als Anker

Zum Start setzt TikTok auf ein Einladungsmodell. Als einziger österreichischer Launch-Partner ist das Wiener Scaleup Neoh unter den ersten Marken – bekannt für zuckerreduzierte Riegel und Süßwaren-Innovationen. Das 2016 gegründete Unternehmen hat seine Discovery-E-Commerce-Strategie zuvor bereits in Deutschland erfolgreich erprobt.

„TikTok Shop ist für uns mehr als ein neuer Kanal – es ist eine andere Art zu verkaufen“, sagt Lisa Krapinger-Rüther, SVP Digital bei Neoh. „Das Einkaufserlebnis entsteht direkt im Content, organisch und authentisch. Wir haben in Deutschland gesehen, wie gut das funktioniert: Produkte, die sich über echte Community-Empfehlungen verkaufen, ohne sich wie klassische Werbung anzufühlen.“

Neben Neoh werden zum Start unter anderem deutsche Marken wie Hitschies, Judith Williams, More Nutrition und Svenja Walberg auf dem österreichischen Markt verfügbar sein. Der Roll-out ist schrittweise geplant, User:innen sollen mehr und mehr Marken und Produkte finden können.

„Sell Across Europe“: Die Chance für heimische KMU

Strategisch relevant für die heimische Startup- und KMU-Landschaft dürfte vor allem die Funktion „Sell Across Europe“ werden, die kurz nach dem Launch freigeschaltet wird: Mit einer einzigen Registrierung können Händler:innen in alle EU-Märkte verkaufen, in denen TikTok Shop verfügbar ist. Produktbeschreibungen lassen sich pro Markt lokalisieren, der Versand erfolgt direkt oder über TikTok-Logistikpartner.

„Österreichische Mittelständler haben durch TikTok Shop jetzt eine Plattform, ihre Produkte europaweit zu verkaufen“, sagt Wu. Lokale Produkte – sie nennt Ski-Sportartikel und Delikatessen – seien bisher häufig nur im Inland entdeckbar gewesen.

Eine Größenordnung liefert Christian Blum, Communications Lead bei TikTok Shop: Nach einem Jahr TikTok Shop in Deutschland habe man laut NielsenIQ 15 Prozent Penetration bei den Online-Shopper:innen erreicht. EU-weit – ohne UK – verzeichne man laut Unternehmensangaben dreistelliges Wachstum beim täglichen Umsatzvolumen seit dem Launch, mit über 100.000 lokalen Verkäufer:innen.

Die Temu-Frage: Wie grenzt man sich ab?

Während TikTok Shop wirbt, geraten Plattformen wie Temu und Shein wegen Billigimporten und Produktsicherheit zunehmend unter Druck. Wie grenzt sich TikTok ab? Wu verweist auf “Discovery-E-Commerce” als neue Art des Online-Shoppings, das vorläufige Einladungsmodell und generell eine strenge Listing Policy auf TikTok Shop, die EU-Compliance-Anforderungen wie der seit Dezember 2024 geltenden General Product Safety Regulation (GPSR) entsprechen müsse.

Konkrete Zahl: Laut TikTok seien 2025 weltweit 700 Millionen Produkte präventiv geblockt worden, bevor sie überhaupt gelistet werden konnten. Zusätzlich verifiziere man Identität, Mehrwertsteuernummer und Bankdaten der Händler:innen; neue Verkäufer:innen durchlaufen eine Probezeit.

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