29.08.2017

Playbrush: 1,8 Mio Euro frisches Kapital und Partnerschaft mit BIPA

Speedinvest, Hansi Hansmann und Harold Primat investieren gemeinsam zwei Mio US-Dollar in das Startup Playbrush. Ab Ende August ist die Zahnbürste zudem in 614 BIPA-Filialen erhältlich.
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Die Gründer (v.li.) Matthäus Ittner, Paul Varga und Tolulope Ogunsina. (c) Playbrush

Das 2015 gegründete Startup Playbrush mit Sitzen in Wien und London und einem Büro in San Francisco gab eine weitere Finanzierungsrunde bekannt. Speedinvest, Hansi Hansmann (beide bereits investiert) und der ehemalige Rennfahrer Harold Primat, der unter anderem in das oberösterreichsiche Startup Tractive investiert ist, stocken gemeinsam das Kapital um rund 2 Mio. US-Dollar (ca. 1,8 Mio Euro) auf. Damit sollen die Wachstumsbestrebungen unterstützt und weitere Zahnpflege-Innovationen ermöglicht werden, heißt es in einer Aussendung. Playbrush ist mittlerweile in 25 Ländern aktiv. Playbrush koppelt die Zahnbürste als „Gaming-Controller“ mit einem Smartphone-Spiel, um das Zähneputzen für Kinder zu einem Spiel zu machen.

+++ Kooperation mit Tchibo: Playbrush will den deutschen Markt erobern +++

Ab Ende August in 614 BIPA-Filialen

In der Heimat Österreich gibt es noch weitere gute Nachrichten: Im September beginnt eine strategische Partnerschaft mit der größten heimische Drogerie-Kette BIPA. Playbrush wird in über 600 Filialen erhältlich sein. Die Drogerie-Kette hatte im Zuge einer strategischen
Neuorientierung verstärkt nach neuen, innovativen Produkten gesucht, um das über 15.000 Artikel umfassende Sortiment zu erweitern. Der Kontakt zu Playbrush wurde bei einem Kindermarkt hergestellt, auf dem die beiden Unternehmen teilnahmen und nebeneinander ausstellten. „Wir können mit Playbrush einen ebenso wertvollen wie auch unterhaltsamen Beitrag zur Zahngesundheit leisten“, kommentiert Erich Riegler, CEO von BIPA. Bereits ab dem 28. August 2017 können Kunden die Playbrush in 614 Fillialen in ganz Österreich und im BIPA-Onlineshop erwerben. „Für die Markenbekanntheit von Playbrush ist dies ein weiterer, wichtiger Schritt.“, sagt Playbrush-CEO Paul Varga.

Neues Promotion-Video:

Harold Primat als neuer Investor

Weiteres Wachstum, auch in den anderen 24 Ländern, in denen Playbrush aktiv ist, soll nun durch die neue Investmentrunde ermöglicht werden. Speedinvest war bislang bereits mit rund 22 Prozent an Playbrush beteiligt, Hansi Hansmann über die Romulus Consulting mit rund elf Prozent. Neu im Kreis der Investoren ist Harold Primat, ehemaliger Rennfahrer und nun Investor. „Fasziniert hat mich nicht nur das tolle Team, das wirklich eine Vision verkörpert, Zahnpflege nachhaltig zu verbessern, sondern auch die vielseitige Technologie. Damit stehen wir erst ganz am Anfang und ich freue mich schon über die weiteren Produkte und Innovationen in den nächsten Jahren“, erklärt Primat.

Weltweite Expansion und Abobox-Modell

Lucas Polagnoli von Speedinvest hat bereits privat Erfahrungen mit Playbrush gemacht: „Auch als Vater von drei Kindern bin ich begeistert. Zuhause putzen wir seit Weihnachten 2015 mit Playbrush und es gibt seitdem kein Drama mehr im Badezimmer.“ Varga hat mit dem neuerlichen Kapitalschub große Pläne: „Wir haben viel vor und sind jetzt in der Position, mit großen Schritten voran zu gehen.“ Erklärtes Ziel ist die weltweite Expansion. Zudem sollen die neuen Playbrush-Aboboxen, die seit dem Frühjahr erhältlich sind, stärker in den Fokus der Vermarktung gerückt werden. Dabei versorgt Playbrush die Kunden in regelmäßigen Abständen mit einem Vorrat an Zahnputzartikeln, damit immer neue Bürstenköpfe mit voller Reinigungsleistung vorrätig sind. Playbrush untermauert das mit einer Statistik: Durchschnittlich würden Kinderzahnbürsten nur ein bis zweimal im Jahr ausgetauscht. Tatsächlich müssten die Bürstenköpfe aber alle zehn bis zwölf Wochen gewechselt werden.

+++ Playbrush: Adventzeit bedeutet Hochsaison für das Zahnputz-Startup +++


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Bernhard Niesner | (c) Busuu
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Sein eigenes Startup war das erste Investment von Business-Angel-Legende Hansi Hansmann: Mit Busuu baute Bernhard Niesner zunächst in Spanien, dann im Vereinigten Königreich eine der größten Sprachlern-Apps Europas mit mehr als 100 Millionen User:innen auf. 2021 erfolgte der Exit für umgerechnet 385 Millionen Euro (brutkasten berichtete).

Nicht nur Rendite

Bereits vor dem Exit war Niesner selbst als Startup-Investor tätig gewesen. Danach intensivierte er das mit seinem eigenen Family Office Tarifa Holding mit einem klaren Fokus: Impact-Investments in den Bereichen Klima und Bildung. „Nach meinem mehr als 400-Millionen-Dollar-Exit mit Busuu begann sich Angel-Investing etwas bedeutungslos anzufühlen“, schreibt er heute auf LinkedIn. „Was ist der Sinn darin, immer größere Renditen zu erzielen, wenn Geld machen nicht mehr der Nordstern ist?“

Das habe ihn zum Impact-Investing gebracht, so Niesner weiter. Er wolle eine positive Wirkung im sozialen und Umwelt-Bereich schaffen – und gleichzeitig trotzdem auch Rendite. „Die Idee ist einfach: Entrepreneure zu unterstützen, deren geschäftlicher Erfolg direkt mit der Schaffung einer besseren Zukunft verknüpft ist. Heute bin ich stolz, mehr als 30 Portfoliounternehmen bei dieser Mission mit meinem Kapital, meiner Erfahrung und meinem Netzwerk zu unterstützen“, schreibt der Investor.

„Bernhard ist die Art von Gründer, die wir lieben“

Nun habe er aber auch einen weiteren Job als „Teilzeit-Venture-Partner“ angenommen – ebenfalls im Impact-Bereich. Niesner startet bei Norrsken VC mit Sitz in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. „Aufbauend auf der unternehmerischen Vision von Niklas Adalberth hat Norrsken ein ganzes Ökosystem geschaffen, das Gründer dabei unterstützt, einige der weltweit größten Herausforderungen zu bewältigen – von Risikokapital und (beeindruckenden) Gründer-Hubs bis hin zu Acceleratoren und philanthropischem Engagement“, kommentiert der Investor.

Von Norrsken wiederum heißt es: „Bernhard ist immer schon die Art von Gründer, die wir lieben: tief von einer Mission angetrieben, unternehmerisch scharfsinnig und mit der seltenen Fähigkeit, Überzeugung in ein Unternehmen zu verwandeln, das tatsächlich skaliert.“

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