19.10.2020

Neue Corona-Regeln für Treffen und Events gelten ab Freitag

In einer Pressekonferenz hat die Bundesregierung die neuen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus in Österreich präsentiert. Die Regeln gelten ab Freitag.
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Sebastian Kurz präsentiert Startup Rettungsschirm
(c) BKA / Andy Wenzel

Am Montag, 19.10., hat die Bundesregierung neue Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus verkündet. Die neuen Corona-Regeln gelten ab Freitag, 23. Oktober 2020.

Maximalzahl bei Treffen

Demnach sind Indoor – mit Ausnahme vom Arbeitskontext und von privaten Räumen – nur noch Treffen mit bis zu sechs erwachsenen Personen erlaubt. Davon sind unter anderem Lokale und Sportkurse betroffen. Grundsätzlich appelliert die Regierung daran, sich auch im privaten Rahmen an die Regeln zu halten, allerdings sind hier die Möglichkeiten der Kontrolle eingeschränkt.

Outdoor sind Treffen mit bis zu zwölf Personen erlaubt. Ausnahmen gelten für Begräbnisse. Zusätzlich haben die Bundesländer die Möglichkeit, regionale Maßnahmen zu treffen.

Corona-Regeln für Veranstaltungen

Bei allen Veranstaltungen gilt ab Freitag die Maskenpflicht. Zugleich wird bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen die maximale erlaubte Teilnehmerzahl gesenkt: Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind nur noch 1000 Personen erlaubt, bei Outdoor-Events liegt die zulässige Höchstzahl bei 1.500 Besuchern.

Kurz warnt vor der zweiten Corona-Welle

Am Montag gab es 1.121 Neuinfektionen österreichweit. Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf:

Burgenland: 30
Kärnten: 28
Niederösterreich: 176
Oberösterreich: 174
Salzburg: 135
Steiermark: 159
Tirol: 100
Vorarlberg: 53
Wien: 266

Mit heutigem Stand (19. Oktober 2020, 09:30 Uhr) sind österreichweit 904 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 50.359 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 799 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 145 der Erkrankten auf Intensivstationen.

In Österreich verdoppeln sich die Corona- Neuinfektionen momentan alle drei Wochen, heißt es von Bundeskanzler Sebastian Kurz: Wenn dies nicht gestoppt werde, bedeutet dies 6.000 Neuinfizierte pro Tag im Dezember. 

Dabei ist zu beachten, dass die hohe Zahl der Neuinfektionen auch darauf zurückzuführen ist, dass nun deutlich mehr Tests durchgeführt werden als im Vorjahr. Allerdings weißt Gesundheitsminister Rudolf Anschober darauf hin, dass die steigenden Zahlen allgemein „bedenklich“ seien, dass der Anteil an Positivtests auffallend hoch sei und dass auch das Durchschnittsalter der positiv auf Corona getesteten Personen wieder steige.

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Das Founder-Team von hello again rund um Franz Tretter (2.v.l.) | (c) hello again
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Mehr als 1.000 Unternehmenskunden mit insgesamt rund 18 Millionen App-User:innen – da steht hello again mit seinem Loyalty-App-Angebot aktuell. Zu den Kunden des Scaleups mit Sitz in Leonding neben Linz zählen große Ketten wie Müller, Deichmann, Klipp, L’Osteria oder Vamed Vitality World ebenso wie zahlreiche kleinere Ketten und Betriebe, wie etwa Leberkas-Pepi.

Im Mittelstand sei man im DACH-Raum Marktführer, sagt Gründer und CEO Franz Tretter gegenüber brutkasten. In der Region liegt bislang auch der klare geografische Fokus. „Wir haben zwar Kunden in 25 Ländern, aber keine Verkaufsteams vor Ort“, erklärt Tretter. Dazu gekommen sei es hauptsächlich über Weiterempfehlung, über Kunden die in weiteren Märkten aktiv sind oder etwa im Fall Südtirols über die kulturelle Nähe.

„Mont Blanc“, noch nicht „Mount Everest“

Doch nun stehen weitere Expansionsschritte bevor. „Wir wollen die Nummer 1 in Europa werden“, so Tretter selbstbewusst. Dafür nahm hello again nun eine größere Summe Kapital auf. Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Emeram steigt mit einem nicht konkret bezifferten achtstelligen Betrag ein. Es sei ein „mittlerer“ achtstelliger Betrag, präzisiert Tretter auf brutkasten-Rückfrage. Das Gründer-Team behalte dabei die Mehrheit und bleibe „im Driver-Seat“.

Dabei habe man mehrere konkrete Angebote gehabt und sich letztlich für die Münchner Gesellschaft entschieden: „Es ist der absolute best case“, so der Gründer. „Das ist schon Oberliga. Es fühlt sich an, als hätten wir den Mount Everest bestiegen“, sagt Tretter, um sich gleich selbst auszubessern: „Oder besser den Mont Blanc. Weil fertig sind wir noch lange nicht, es warten noch viele höhere Gipfel.“ Und schließlich sei ihm in den vergangenen Jahren als Unternehmer auch eines immer mehr bewusst geworden: „Der Weg ist das Ziel.“

Spanien oder Polen als nächster Markt

Und dieser Weg soll nun in weitere europäische Fokusmärkte führen. Konkret teste man aktuell bereits die Märkte Polen und Spanien, um die nächsten großen Schritte auszuloten. Tretter betont aber: „Der DACH-Raum bleibt noch unser größter Wachstumsmarkt. Es gibt noch sehr viel Potenzial.“ Schließlich kommen etwa vier der aktuell rund 18 Millionen App-User:innen aus dem Heimatmarkt Österreich. Entsprechend viel ist im mittlerweile wichtigsten Markt Deutschland noch zu holen.

Die geografische Expansion ist aber nicht die einzige aktuelle Entwicklung. So arbeite man etwa seit Kurzem mit netzwerkübergreifenden Prämien. „Es bekommt also zum Beispiel ein Leberkas-Pepi-Kunde einen Benefit bei Sky angeboten. Das ist ein riesiger Reichweiten-Vorteil“, erklärt Tretter.

Ein weiteres Thema, auf das man stark setze, sei Individualisierung durch KI. „Wir können auf Basis anonymisierter Daten zielgenaue personalisierte Angebote verschicken. Die User bekommen Benefits, die genau gerade relevant für sie sind. Das steigert den Umsatz nachweislich um acht Prozent“, sagt der Gründer. Denn diese Personalisierung sei auch eine „absolute Konsumentenerwartung“.

„Wir waren immer bodenständig“

Der Plan steht also. Das Mindset soll dabei das bewährte bleiben. „Wir waren immer bodenständig. Aber die Dampflok rollt und fährt und fährt“, sagt Tretter. Getreu dem zuvor erwähnten Motto – „der Weg ist das Ziel“ – soll es auch weitergehen. „Wird morgen alles einfacher?“, fragt Tretter in den Raum. „Nein, die nächsten Challenges kommen und wir werden gemeinsam weiter wachsen. Nicht nur das Unternehmen sondern auch die Mitarbeiter.“

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