25.05.2023

Pirate Newsletter – wie man zielgerichtet im Postfach der Innovation Community landet

In eigener Sache. Emanuel Kaspar, Marketing Manager beim brutkasten, erläutert, welchen Mehrwert ein Pirate Newsletter im Marketing-Bereich bietet. Unter anderem konnte so Dynatrace erfolgreich als Top Arbeitgeber positioniert werden.
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Pirate Newsletter - wie man zielgerichtet im Postfach der Innovation Community landet
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Der Pirate Newsletter ist eine exklusive Aussendung an den brutkasten Newsletter-Verteiler mit über 10k Abonnent:innen, die ausschließlich für einen Kunden produziert wird und für User:innen durch seine Aufmachung einen besonders hohen Mehrwert erzielt. Im folgenden Best Practice Fall ging es darum, das Thema “Leadership”, welches Teil eines umfangreichen Employer Branding Pakets des Tech-Scaleups Dynatrace war, zu besetzen. Dynatrace ist ein global agierendes Unternehmen, das 2005 als Startup in Linz gegründet wurde und sich bis heute die Agilität eines Startups beibehalten hat. 

Pirate Newsletter: Hohe Öffnungsrate und Kund:innenzufriedenheit

Mit einer Öffnungsrate von knapp 39% zeigte sich, dass diese Art der Kommunikation von Inhalten sehr gut ankommt. 270 Klicks bestätigten zudem das große Interesse am Thema Leadership. Mit dem qualitativ hochwertigen Content konnte Dynatrace so als Top Arbeitgeber positioniert werden.

Der Pirate Newsletter ist ein spannendes Angebot, um einzelne Kampagnen-Formate gebündelt an die brutkasten Community zu vermitteln und so deren Reichweite und Awareness wiederholt zu pushen. Wir waren mit den erzielten KPI’s sehr zufrieden und würden das Format im Zuge der nächsten Kampagne wieder buchen.

Eva Meyer / Global Employer Branding Director Dynatrace

Ideal geeignet für Conversion Rates

Das “kapern” des brutkasten Newsletters gab Dynatrace die Möglichkeit, eine inhaltlich abgestimmte Kampagne an die Abonnent:innen des brutkasten Newsletter-Verteilers zu verschicken um dadurch Conversion Rates auf ihre Inhalte zu erzielen. Das Thema Leadership wurde vorab durch zahlreiche Formate wie Digital Native Ads, Round Table Talks und Interviews in der brutkasten Community vorbereitet. Im Pirate Newsletter wurden die Top Stories ausgewählt und einzelne Persönlichkeiten in der brutkasten Community positioniert.

Auch geeignet für Anmeldungen von Events

Zusätzlich hatten die Leser:innen die Möglichkeit, sich über den Newsletter zu einem exklusiven Dinner mit Dynatrace anzumelden und das Leadership Team und die R&D Standorte in Österreich persönlich kennenzulernen. 

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datum.coffee
Das Gründerteam von datum.coffee: Christoph Konheisner (links) und Nikolaus Potapow (rechts). Foto: datum.coffee

Es gibt Dinge, die im Jahr 2026 einfach zusammengehören: das Rennrad und der Espresso danach. Beide sind vom Nischenhobby zum Lifestyle-Statement aufgestiegen, beide haben ihre eigene Fachsprache und Preisklassen nach oben offen. Doch während das Rennrad losfährt, sobald man aufsteigt, ist guter Kaffee zu Hause bisher eine Wissenschaft für sich. Specialty Coffee boomt, aber in der eigenen Küche bleibt oft nur die Wahl zwischen komplexen Siebträgermaschinen mit unzähligen Einstellungen und Vollautomaten, die geschmacklich enttäuschen. Genau hier setzt das Innsbrucker Startup datum.coffee an.

„Wir machen Kaffee in Siebträgerqualität, aber ohne, dass du 1.000 Einstellungen machen musst, jedes Mal, wenn du die Kaffeebohne wechselst“, bringt es Mitgründer Nikolaus Potapow auf den Punkt. Gemeinsam mit Christoph Konheisner hat er 2025 datum.coffee gegründet. Kennengelernt haben sich die beiden Industriedesigner vor rund zehn Jahren an einer HTL. Seither kamen sie vom Thema nicht mehr los. Nach Jahren bei Haushaltsgeräte- und Kaffeemaschinenherstellern beschlossen sie vor zweieinhalb Jahren, die Sache grundlegend neu anzugehen.

Foto statt Fummelei

Kern des Konzepts ist ein offenes Kaffee-Ökosystem aus Espressomaschine, Mühle und digitaler Rezeptplattform. Nutzer:innen fotografieren die Verpackung ihrer Kaffeebohnen, den Rest erledigt das System. Die passenden Parameter (Mahlgrad, Brühdruck, Temperatur, Kaffeemenge, Flow) sind als Rezept auf der Plattform hinterlegt und werden per Bluetooth auf die Geräte gespielt. So sitzt laut den Gründern schon der erste Espresso. Mühle und Maschine kommunizieren dabei miteinander und optimieren die Extraktion in Echtzeit.

(c) datum.coffee

Die Rezepte stammen einerseits von Partner-Röstereien, andererseits aus der Community. Siebträgerqualität heißt für das Team: gleicher Siebdurchmesser, gleicher Druck, gleiche Temperatur wie bei klassischen Maschinen. Über offene Schnittstellen sollen sich künftig auch andere Hersteller einklinken. So positioniert sich datum.coffee als universelle Schnittstelle zwischen Röstereien, Kaffeeliebhaber:innen und ihren Maschinen.

Mit High-End-Boliden wie einer La Marzocco will man bewusst nicht konkurrieren. Die Zielgruppe sind vielmehr jene, die sich bisher nicht an eine Siebträgermaschine herangetraut haben, ohne die Nerds auszuschließen: Wer will, kann dank verbauter Sensoren jeden Parameter selbst justieren.

Aufgeteilt haben sich die beiden Gründer entlang ihrer Stärken: Konheisner verantwortet die technische Entwicklung, Potapow Marketing und Kommunikation. „Design entsteht viel im gemeinsamen Austausch“, betont Konheisner. Vom Standort Innsbruck zeigt er sich überzeugt. Das Ökosystem sei „klein und fein“, man kenne rasch jede:n im Netzwerk. Aktuell laufen Community-Aufbau und Social-Media-Kampagnen parallel zur Produktentwicklung.

Prototypen, Patente und ein YouTube-Ritterschlag

Datum.coffee steckt noch in der Entwicklung, ist aber weiter als viele Hardware-Startups: Aktuell läuft die dritte, voll funktionsfähige Prototypen-Generation, bereits mit Röstereien und Kund:innen erprobt. Vier Patentanmeldungen sowie Marken- und Design-IP von den USA bis Singapur sichern die Idee ab. Partner-Röstereien in Österreich und Deutschland sind an Bord, Förderungen von über 200.000 Euro (aus dem Boost.Up!-Programm von Startup Tirol sowie einer größeren Landesförderung gemeinsam mit der Universität Innsbruck und Maschinenbau Grissemann Kufstein) fließen in die serienreife Entwicklung.

Auch Fachpublikum wurde bereits aufmerksam: Der Basler Kaffee-YouTube-Kanal „Kaffeemacher“, einer der reichweitenstärksten im deutschsprachigen Raum, kürte datum.coffee nach Angaben des Startups zum „Highlight der World of Coffee Brüssel 2026“. Zudem planen die Gründer für Ende 2026 eine Kickstarter-Kampagne. Preislich zielt das Bundle aus Maschine und Mühle im Vorverkauf auf 1.000 bis 1.500 Euro, also dort, wo Einsteiger-Siebträger und Mittelklasse-Vollautomaten liegen. Woher der Name? „Es ist Zeit für Veränderung in der Kaffeewelt“, sagt Potapow.

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