07.03.2025
KOOPERATION

Pioneers veranstaltet Corporate Venturing Summit in Wien – Treffpunkt führender Expert:innen

Beim Corporate Venturing Summit 2025 in Wien treffen sich führende Expert:innen, um gemeinsam neue Wege in der Transformation und Zusammenarbeit mit Startups zu ebnen. Das Event findet ihm Rahmen der ViennaUP 2025 am 8. Mai statt. brutkasten wird den Corporate Venturing Summit medial begleiten.
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Nach dem Ende der legendären Pioneers-Festivals in der Wiener Hofburg hat sich Pioneers als eine der führenden Innovationsberatungen in Österreich etabliert. Das Unternehmen unterstützt Konzerne dabei, innovationsgetriebene Transformation und Wachstum durch Corporate Venturing voranzutreiben – von Corporate Venture Building bis hin zu Kooperationen mit Startups. Jetzt kehrt Pioneers mit einem neuen Event auf die Bühne zurück: dem Corporate Venturing Summit am 8. Mai 2025 in Wien. Das Event findet im Rahmen der ViennaUP 2025 statt.

Navigating the Jungle of Corporate Transformation & Growth

Unter dem Leitmotiv “Navigating the Jungle of Corporate Transformation & Growth through Venturing” zeigt das Event, wie Unternehmen durch Corporate Venturing Innovationen beschleunigen, neue Geschäftsfelder erschließen und nachhaltiges Wachstum sichern können.

+++ Jetzt Tickets für den Corporate Venturing Summit sichern +++

Thomas Gabriel, Managing Partner von Pioneers, erklärt, warum Innovation für Unternehmen so wichtig ist: “Unternehmen stehen vor der doppelten Herausforderung, ihr Geschäftsmodell und Operating Model zu transformieren und zu modernisieren, während sie gleichzeitig nachhaltiges Wachstum generieren müssen. „Innovation ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor für beide Aspekte.“

Hochkarätige Speaker & Deep Dives

Der Corporate Venturing Summit bringt führende Expert:innen und Entscheidungsträger:innen zusammen. Renommierte Keynote-Speaker wie Alice Dal Fuoco (Head of Innovation at PostFinance VNTR), Götz Thümecke (Head of Global Portfolio Management & Investor Relations at REHAU New Ventures) und Bernd Fuhrmann (Group Open Innovation Manager at Stoelzle Glass Group) teilen wertvolle Einblicke in erfolgreiche Strategien und Best Practices.

Auch an einem Comeback von Mate Rimac als Speaker wird gearbeitet: Der erfolgreiche Startup-Gründer, der bereits 2016 beim Pioneers Festival auf der Bühne stand, hat sein Unternehmen inzwischen mit Bugatti und der Volkswagen Group fusioniert. Heute gilt es als Paradebeispiel für erfolgreiches Corporate Venturing.

In interaktiven Diskussionsrunden werden zentrale Themen wie Corporate Venture Building, Venture Clienting und Corporate Venture Capital aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Abgerundet wird der Tag durch ein entspanntes Networking, bei dem sich Teilnehmer:innen in lockerer Atmosphäre austauschen und neue Kontakte knüpfen können.

Ein strategisches Event für nachhaltige Transformation

„Mit dem Corporate Venturing Summit wollen wir zeigen, wie Unternehmen durch gezieltes Corporate Venturing die richtigen Transformations- und Wachstumsinitiativen identifizieren und konsequent umsetzen können. Der richtige Einsatz von Corporate Venture Building, Venture Clienting und Venture Capital ist dabei essenziell“, betont Anton Schilling, Managing Partner von Pioneers.

Teil der ViennaUP – und brutkasten berichtet live

Der Corporate Venturing Summit ist Teil der ViennaUP, dem stadtweiten Festival für Entrepreneurship und Innovation in Wien. Bereits im vergangenen Jahr zog brutkasten eine umfassende Bilanz zur ViennaUP 2024. brutkasten wird als offizieller Pressepartner den Corporate Venturing Summit begleiten.

Veranstaltungsdetails

Datum: 8. Mai 2025

Ort: The Social Hub in 1020 Wien

Teilnehmer:innen: 200 Führungskräfte aus Unternehmen, Startup-Gründer:innen, Investor:innen sowie Entscheidungsträger:innen aus den Bereichen Strategie, Business Development, Innovation und F&E.

+++ Jetzt Tickets für den Corporate Venturing Summit sichern +++


Tipp der Redaktion:

Seit Anfang Juli 2024 haben wir unsere Serie Corporate Venturing ausgespielt. Das Ziel: Die Bedeutung und Rolle von Corporate Venturing als Motor für Innovation und Wachstum im österreichischen Wirtschaftsraum herausstreichen.

Dazu haben wir gemeinsam mit unseren Partnerunternehmen AVL, Elevator Ventures, Flughafen Wien, ÖBB, Plug and Play, Raiffeisen Bank International, UNIQA Ventures und Verbund sechs Deep-Dive-Videodiskussionen abgehalten und die unterschiedlichen Facetten des Themas behandelt. Das Whitepaper wurde am European Forum Alpbach 2024 präsentiert und ihr könnt es hier downloaden.

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Symbolbild, erstellt mit Künstlicher Intelligenz (Google Gemini)
Symbolbild, erstellt mit Künstlicher Intelligenz (Google Gemini)

Kaffeekapseln, Teebeutel, Etiketten, Verschlüsse, Tragetaschen: Der Verpackungsbegriff der neuen EU-Verordnung ist weit gefasst. Erfasst sind laut Wirtschaftskammer alle Verpackungen, die auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden, unabhängig vom Material und davon, ob sie leer oder befüllt sind. Betroffen ist damit jedes Unternehmen, das Verpackungen oder verpackte Produkte in Verkehr bringt. Die Verordnung (EU) 2025/40, kurz PPWR, gilt seit heute in ihren Kernbestimmungen unmittelbar in allen 27 Mitgliedstaaten.

Nicht alle Vorgaben greifen sofort

Für Unternehmen ist das der wichtigste Punkt: Nur einzelne Pflichten sind ab dem Stichtag anwendbar. Das hält das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) in seinem Merkblatt fest. Zur Präzisierung der übrigen Vorgaben fehlten im Juni noch 18 Durchführungsrechtsakte und 17 delegierte Rechtsakte. Die Leerraumbegrenzung für Versandverpackungen, die Mindestrezyklatanteile und die Design-for-Recycling-Kriterien greifen ab 1. Jänner 2030. Die harmonisierte Entsorgungskennzeichnung folgt frühestens am 12. August 2028 oder 24 Monate nach Inkrafttreten der zugehörigen Durchführungsrechtsakte.

Handelsverband: „Sehenden Auges ins Verpackungschaos“

Der Handelsverband trägt die Ziele der Verordnung nach eigenen Angaben mit, kritisiert die Umsetzung aber scharf. Händler müssten informieren, prüfen, dokumentieren und nachweisen, hätten aber in vielen Fällen keinen Zugang zu den erforderlichen Unterlagen, weil diese typischerweise bei Verpackungsherstellern oder anderen vorgelagerten Akteuren lägen. „Brüssel schickt unsere Branche sehenden Auges ins Verpackungschaos“, sagt Geschäftsführer Rainer Will.

Anfang August legte die EU-Kommission die zweite Auflage ihrer FAQs vor, laut Handelsverband mit 26 neuen und sieben überarbeiteten Punkten. Der Verband fordert ein Moratorium für alle Bestimmungen, deren Auslegung, technische Umsetzung oder Vollziehbarkeit noch nicht rechtssicher geklärt ist. Ein neues Kapitel dieser FAQ-Auflage behandelt die Durchsetzung: Der Geltungsbeginn soll Handelsströme und Lieferketten nicht stören. Rechtsverbindliche Auslegungen sind Leitlinien und FAQs der Kommission laut Wirtschaftskammer allerdings nicht.

Der erste Schritt ist die eigene Rolle

Die Wirtschaftskammer bezeichnet die korrekte Einordnung der eigenen Rolle als zentrale Herausforderung. Die Konformitätserklärung trifft den Erzeuger, also wer eine Verpackung oder ein verpacktes Produkt unter eigenem Namen oder eigener Marke herstellt oder herstellen lässt. Er muss dafür ein Konformitätsbewertungsverfahren durchführen und eine technische Dokumentation erstellen. Importeure fordern diese Unterlagen ein und bewahren sie auf, fünf Jahre bei Einweg- und zehn Jahre bei Mehrwegverpackungen. Vertreiber trifft ein geringerer Sorgfaltsmaßstab: Sie müssen prüfen, ob Erzeuger und Importeur auf der Verpackung angeführt sind.

Ausnahme für Kleinstunternehmen, mit einem Haken

Für Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern und weniger als zwei Millionen Euro Umsatz oder Bilanzsumme gelten laut Wirtschaftskammer Erleichterungen. In der Regel treffen sie dann die Vertreiberpflichten. Wer als Kleinstunternehmen fertig verpackte Ware einkauft, die im Rahmen einer Lohnabfüllung bereits unter der eigenen Marke gelabelt wurde, gilt rechtlich nicht als Erzeuger.

Die Ausnahme greift jedoch nicht, sobald Einzelkomponenten wie Tiegel, Deckel und Dichtungsring zugekauft und im eigenen Betrieb befüllt oder zusammengesetzt werden. Dann entsteht die Verkaufseinheit erst dort, und das Unternehmen wird laut Wirtschaftskammer zum originären Erzeuger.

Stoffgrenzwerte und Lagerbestände

Inhaltlich anwendbar sind seit heute die Anforderungen an Stoffe in Verpackungen nach Artikel 5. Für Blei, Cadmium, Quecksilber und sechswertiges Chrom gilt ein Summengrenzwert von 100 mg/kg. Für Verpackungen mit Lebensmittelkontakt kommen PFAS-Grenzwerte hinzu: 25 ppb für einzelne und 250 ppb für die Summe der nicht-polymeren PFAS. Eine vollständig harmonisierte EU-Prüfmethode dafür gibt es laut dem Umweltdienstleister Interzero in seinen PPWR-FAQ noch nicht.

Verpackungen, die vor dem 12. August in Verkehr gebracht wurden, sind von den neuen Verpflichtungen ausgenommen. Das gilt laut Wirtschaftskammer etwa für bestehende Lagerbestände bei Vertreibern.

In Österreich fehlt die Novelle

An der Verpflichtung zur Teilnahme an einem Sammel- und Verwertungssystem ändert sich vorerst nichts, ebenso wenig an den Meldepflichten. Ein Begutachtungsentwurf für die notwendige AWG-Novelle liegt laut Wirtschaftskammer noch nicht vor, damit fehlen auch die Strafbestimmungen. Das hat eine Konsequenz für Zweifelsfälle: Einen Feststellungsbescheid zur eigenen Rolle kann es erst geben, wenn eine nationale Begleitgesetzgebung mit Verwaltungsstrafbestimmungen in Kraft ist.

Die Konsument:innen sind längst weiter

Eine aktuelle Studie von PwC Österreich zeigt, dass die Erwartungen der Kundschaft weiter reichen. Befragt wurden im Juni 1.000 Personen zwischen 14 und 75 Jahren. Neun von zehn ärgern sich über unnötig große Verpackungen, 84 Prozent fordern nachhaltige Verpackungen als verpflichtenden Standard.

Ausgerechnet im Onlinehandel, wo der Handelsverband die größten Umsetzungsprobleme ortet, sind die Erwartungen hoch: 83 Prozent erwarten wiederverwendbare Versandverpackungen, 72 Prozent nehmen dafür längere Lieferzeiten in Kauf.

„Wer Verpackung reduziert, Mehrweg ermöglicht und Entsorgung einfacher macht, gewinnt nicht nur regulatorische Sicherheit, sondern echtes Kundenvertrauen“, sagt Stefan Merl, Director Sustainability Services bei PwC Österreich.

Ob das geforderte Moratorium kommt, ist offen. Wie Unternehmen Mehrweg als Geschäftsmodell denken können, hat Martina Scheuch im April in einem Gastkommentar auf brutkasten beschrieben. Worauf junge Unternehmen bei Verpackungen von Anfang an achten sollten, erklärte Interzero-Geschäftsführer Thomas Glatz im Verpackungs-1×1.

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