Pioneers startet Innovationsberatung für Nachhaltigkeit & holt Glacier CSO
Pioneers baut seine bestehende Innovationsberatung aus und bietet mit "Pioneers.Climate" künftig Consulting rund um das Thema Nachhaltigkeit an. Zudem wurde auch Philip Reuchlin an Bord geholt, der zuvor als Chief Sustainbility Officer beim Wiener Klimaschutz-Startup Glacier tätig war.
Die Innovationsberatung Pioneers zählt in der noch recht jungen österreichischen Innovationslandschaft mittlerweile zu einem Urgestein. Bereits 2009 wurden über Pioneers erste Geschäftsbeziehung zwischen Startups, Corporates und Investoren ermöglicht. Bekanntestes Produkt war lange Zeit das Pioneers Festival, das jährlich tausende Gäste und Gründer:innen in die Wiener Hofburg lockte. 2018 erfolgte schlussendlich unter großem Aufsehen der Exit an startup300.
Pioneers.Climate geht Partnerschaft mit Glacier ein
Mit „Pioneers.Climate“ soll nun ein neues Kapitel in der Geschichte von Pioneers aufgeschlagen werden. Ab sofort wird nämlich die bestehende Innovationsberatung rund um das Thema Nachhaltigkeit erweitert. Ziel ist es, ein „Katalysator für innovative Dekarbonisierung“ zu sein, der das weitere Wachstum von Unternehmen ermöglicht.
“Pioneers.Climate ist für uns ein enorm wichtiger Schritt, um die Brücke von Sustainability Herausforderungen zu innovativen Lösungen zu bauen“, so Thomas Gabriel, Managing Partner bei Pioneers.
Auch das Unternehmen “Glacier” rund um den früheren Pioneers Co-Founder Andreas Tschas ist als Partner von Pioneers.Climate mit an Bord. Im Rahmen der Partnerschaft wechselt Philip Reuchlin von Glacier zu Pioneers.Climate. Beim Wiener Klimaschutz-Startup rund um Andreas Tschas übte er zuvor die Position des Chief Sustainbility Officer aus.
Was Pioneers.Climate bietet
Die Innovationsberatung von „Pioneers.Climate“ im Bereich der Nachhaltigkeit ist vielfältig. Grundlage bildet neben einem ESG Readiness Check auch die Berechnung des Carbon Footprint. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die künftige Berichterstattung im Rahmen der CSRD und EU Taxonomie mittels Softwaretools gelegt.
Zudem werden auch Klimastrategien mit den Unternehmen erarbeitet, die eng mit den jeweiligen Innovationsstrategien abgestimmt sind. Den Kern bildet allerdings die Definition von sogenannten “Sustainable Innovation Fields of Play”, die zur Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen beitragen sollen. Weiters verfügt „Pioneers.Climate“ über eigene Clean-Tech Partner, die bei der Umsetzung unterstützen.
Innovation & Unternehmertum: Jetzt für den Brigitte-Bierlein-Frauenpreis 2026 nominieren oder bewerben
Der Brigitte-Bierlein-Frauenpreis 2026 zeichnet Frauen unter 35 Jahren für Leistungen im Bereich von Innovation und Unternehmertum in Österreich aus. Einreichungen sind in drei Kategorien bis zum 17. August 2026 möglich. Die Auszeichnung ist mit jeweils 5.000 Euro Preisgeld dotiert.
Innovation & Unternehmertum: Jetzt für den Brigitte-Bierlein-Frauenpreis 2026 nominieren oder bewerben
Der Brigitte-Bierlein-Frauenpreis 2026 zeichnet Frauen unter 35 Jahren für Leistungen im Bereich von Innovation und Unternehmertum in Österreich aus. Einreichungen sind in drei Kategorien bis zum 17. August 2026 möglich. Die Auszeichnung ist mit jeweils 5.000 Euro Preisgeld dotiert.
Impression von der Preisverleihung im Vorjahr | (c) BMWET/Noisternig
Auch dieses Jahr wird der Brigitte-Bierlein-Frauenpreis des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) vergeben. Erstmalig erfolgt die Ausschreibung in Kooperation mit der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Mit dem Preis soll die Sichtbarkeit von Frauen erhöht werden, die in den Bereichen Innovation, Unternehmertum und gesellschaftliches Engagement in Österreich tätig sind. Die Auszeichnung erinnert an die Namensgeberin Brigitte Bierlein, die erste Bundeskanzlerin in der Geschichte Österreichs, und würdigt zugleich das Lebenswerk der Schirmherrin des Preises, der ehemaligen Bundesministerin Maria Rauch-Kallat.
Ziel der Initiative ist es, Frauen im unternehmerischen und wirtschaftlichen Umfeld sichtbar zu machen und deren Leistungen durch öffentliche Aufmerksamkeit sowie politische Anerkennung zu unterstützen. Die Veranstalter:innen wollen damit erfolgreiche Frauen als Vorbilder für nachfolgende Generationen positionieren, um junge Talente zur Verfolgung von Laufbahnen in Wirtschaft, Forschung und Innovation zu motivieren. Das soll auch langfristig zum Abbau von Geschlechterungleichheiten in Führungspositionen beitragen.
Die Voraussetzungen für den Brigitte-Bierlein-Frauenpreis 2026
Konkret richtet sich die Ausschreibung an Frauen unter 35 Jahren, die in Führungspositionen oder mit Verantwortung in Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder Organisationen tätig sind. Schwerpunkte liegen dabei auf den Bereichen Entrepreneurship, Innovation und Technologie, angewandte wirtschaftlich-technische Forschung und Wissenschaft, Familienunternehmen sowie Startups.
Für eine Nominierung müssen die Leistungen der Bewerberinnen einen Bezug zu Österreich aufweisen. Das kann durch eine Wirkung auf den Wirtschafts- oder Innovationsstandort, eine entsprechende Tätigkeit im Land oder relevante Projekte mit Österreich-Fokus passieren. Die Staatsbürgerschaft und der aktuelle Wohnsitz der Kandidatinnen sind für die Vergabe hingegen kein Kriterium.
Die Vergabe des Preises erfolgt dieses Jahr in drei Kategorien, die mit jeweils 5.000 Euro dotiert sind:
Entrepreneurship, Führungskräfte & Nachfolge: Diese vom BMWET vergebene Kategorie richtet sich an Frauen, die als Gründerinnen, Unternehmensübernehmerinnen oder Managerinnen mit Ergebnisverantwortung zur Entwicklung eines Unternehmens beitragen. Berücksichtigt werden laut Ausschreibung Leistungen in Bereichen wie Betriebsübernahmen, Generationenwechseln, Internationalisierung, Wachstum aus bestehenden Strukturen, Social Entrepreneurship sowie bei der Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle.
Forschung, Innovation & Transfer: In dieser von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) gestifteten Kategorie werden Frauen ausgezeichnet, die wissenschaftliche Arbeit mit wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Wirkung verbinden. Der Fokus liegt auf der Überführung von Forschungsergebnissen in marktfähige Anwendungen – wie etwa Spinoffs, technologiegetriebene Startups oder Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft – sowie auf Lösungen mit wirtschaftlicher Relevanz oder Skalierbarkeit.
Ehrenpreis Maria Rauch-Kallat: Gesellschaftlicher Impact & Role Model: Diese vom BMWET vergebene Auszeichnung würdigt Frauen, die durch eine Vorbildfunktion und einen gesellschaftlichen Beitrag über Branchengrenzen hinweg wirken. Preisträgerinnen sollen beispielhaft für gesellschaftlichen Wandel und Empowerment stehen. Die Ausgezeichnete erhält neben dem Preisgeld einen Platz im WoMentoring-Programm des club alpha.
Zeitplan und Nominierungsverfahren
Die Einreichfrist für Nominierungen hat bereits begonnen und läuft bis zum 17. August 2026. Für Mitte September ist die Veröffentlichung der Liste „35 under 35“ mit den nominierten Frauen vorgesehen. Anfang November tritt eine achtköpfige Fachjury aus den Bereichen Unternehmertum, Wissenschaft und Startups zusammen, um die Preisträgerinnen auszuwählen. Die feierliche Preisverleihung findet am 7. Dezember 2026 statt.
Nominierungen können sowohl als Selbstnominierung der Bewerberinnen als auch als Fremdnominierung durch Dritte eingereicht werden.
Jetzt Nominieren oder Bewerben!
Die Einreichung von Nominierungen und Bewerbungen ist über die Online-Formulare des Bundesministeriums möglich.
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