31.05.2021

Personalwechsel: Neuer CEO für Deloitte Österreich

Neubesetzung auf oberster Führungsebene von Deloitte Österreich. Mit Anfang Juni übernimmt Harald Breit als neuer CEO.
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Harald Breit und Bernhard Gröhs
Harald Breit folgt auf Bernhard Gröhs. © Deloitte/feelimage

Breit, der über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Wirtschaftsprüfung und Beratung von nationalen sowie internationalen Unternehmen und Privatpersonen verfügt, ist Partner im Bereich Wirtschaftsprüfung und war in seiner bisherigen Rolle als Chief Risk Officer bereits seit 2010 Teil des Vorstands. Neben seinem Engagement für Deloitte gibt er seine Expertise im Rahmen diverser Lehr- und Vortragstätigkeiten weiter. „Ich freue mich auf dieses neue Kapitel meiner beruflichen Laufbahn. Aktuell befindet sich die österreichische Wirtschaft in einer besonders herausfordernden Zeit. Wir von Deloitte sehen unsere Aufgabe darin, die Unternehmen in ihrer Entwicklung zu begleiten und den Wirtschaftsstandort Österreich für die Zeit nach der Krise zu stärken. Darauf liegt auch mein besonderer Fokus“, betont der Manager.

Harald Breit folgt auf Bernhard Gröhs, der nach 35 Jahren, davon über 17 an der Spitze des österreichischen Beratungsunternehmens, abdankt. Er war von 2000 bis 2007 sowie von 2010 bis jetzt als CEO im Amt und widmet sich nun neuen Leidenschaften und Projekten. „Es ist ein wirkliches Privileg, 35 Jahre lang die Entwicklung eines Unternehmens von gerade 50 auf 1500 MitarbeiterInnen begleiten zu dürfen, zuerst als junger Assistent und zuletzt als CEO. Ich denke, wir konnten in diesen Jahren wichtige Beiträge für den Standort Österreich und seine Menschen leisten. Das war mir persönlich und Deloitte sehr wichtig. Harald Breit wird diesen Weg zielstrebig weiterführen. Damit liegt die Zukunft des Unternehmens in besten Händen“, ist Gröhs überzeugt.


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Denise Mayr, Gründerin von topergo © Denise Mayr

Jede:r, der schon einmal auf Jobsuche war, kennt die endlos scheinenden Listen der gängigen Jobportale. Seit Jahrzehnten wird im Web in dieser Form nach Stellen gesucht. Denise Mayr aus Südtirol will der Jobsuche jetzt eine neue Perspektive geben: Mit topergo stellt sie die gängige Darstellung infrage und verlegt die Stellensuche kurzerhand in ein vertrautes Interface: eine interaktive Landkarte à la Google Maps.

Visuelle Standortsuche im Fokus

Das topergo-Webinterface © topergo

Statt vager Ortsangaben markieren Pins die konkreten Arbeitsplätze in der Umgebung. Jobsuchende sollen so auf einen Blick erkennen, welche Stellen in der Nachbarschaft offen sind. „Mir persönlich war das Listen-System zu unübersichtlich. Das gibt es im Grunde seit den 2000ern unverändert“, erklärt die Gründerin im Gespräch. Die Bewerbung erfolgt mit einem Klick: Über den Button öffnet sich direkt der Mail-Client mit vordefiniertem Betreff. Registrieren müsse man sich laut Mayr nicht.

Auch die umgekehrte Richtung ist vorgesehen: Arbeitssuchende können sich als Symbole auf der Karte sichtbar machen, damit Betriebe sie direkt ansprechen. Aktuell dominieren vor allem Inserate aus der Gastronomie und der IT-Branche, wie die Gründerin uns im Gespräch schildert.

B2B-Modell soll monetarisieren

Für Jobsuchende soll das Angebot dauerhaft kostenlos bleiben. Das Geschäftsmodell richtet sich laut der Gründerin rein an Arbeitgeber: Um die Plattform zu etablieren und eine hohe Angebotsdichte zu erreichen, seien die ersten 1.000 Pins gratis. Anschließend sei geplant, dass Betriebe ein monatliches Modell pro Stellen-Pin zahlen, ergänzt durch Premium-Optionen zur optischen Hervorhebung.

Neben einer nativen App mit integriertem Job-Alert für Pendler steht laut Mayr die geografische Expansion im Fokus: Nach dem Start in Südtirol ist der Ausbau nach Österreich, Deutschland und schließlich ganz Europa geplant.

Eigeninitiative neben dem Klassenzimmer

„Mich interessiert es extrem, Dinge zu schaffen. Ich lebe dafür“, betont die 18-jährige Gründerin, die kurz vor der Matura steht. Ohne Investoren oder Team will sie die Skalierung nun aus eigener Kraft weiter vorantreiben.

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