30.10.2025
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Pensionskasse: Altersvorsorge als Mitarbeiter:innen-Benefit

Über Pensionskassen können Unternehmen ihren Mitarbeiter:innen eine Zusatzpension sichern. Die richtige Wahl zahlt sich dabei aus.
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Vorsorgekasse Valida
(c) iStock

Das staatliche Pensionssystem sorgt aktuell wieder vermehrt für politische Diskussionen. Eines ist aber klar: Eine zusätzliche Pensionsvorsorge zahlt sich in jedem Fall aus. Und die kann auch von Arbeitgeber:innen für ihre Mitarbeiter:innen eingerichtet werden – mit diversen Vorteilen bei Steuern und Abgaben für beide Seiten. Damit stellt sie einen nicht zu unterschätzenden Mitarbeiter:innen-Benefit dar.

Benefit bislang nur für ein Fünftel der Arbeitnehmer:innen

Doch tatsächlich erreichen die österreichischen Pensionskassen nur rund ein Fünftel aller Arbeitnehmer:innen und bezahlen daher aktuell nur an rund zehn Prozent der Pensionist:innen in Österreich eine laufende Zusatzpension. Und diese kann trotz gleicher Beiträge unterschiedlich hoch ausfallen. Pensionskassen veranlagen die Beiträge der Arbeitgeber:innen sowie die Arbeitnehmer:innenbeiträge nämlich am Kapitalmarkt und haben dabei eine gewisse Flexibilität.

Valida liegt über dem Branchenschnitt

Die Wahl der richtigen Pensionskasse zahlt sich aus. Die Valida Pensionskasse etwa erzielte per 31.12.2024 ein Veranlagungsergebnis von 8,50 Prozent und lag damit über dem Durchschnitt österreichischen Pensionskassen von 7,77 Prozent. Für Unternehmen bietet das Angebot einiges an Spielraum in der Ausgestaltung der individuellen Pensionspläne.

Auch bei der Vorsorgekasse kann man wählen

Diese freiwillige Pensionskasse ist übrigens nicht zu verwechseln mit der verpflichtenden Vorsorgekasse. Diese braucht jedes Unternehmen in Österreich ab der ersten Mitarbeiterin oder dem ersten Mitarbeiter. Auch hier zahlt sich die richtige Wahl aus. So kam die Valida Vorsorgekasse 2024 auf ein Veranlagungsergebnis von 5,26 Prozent und lag damit über dem Branchenschnitt von 4,72 Prozent. Die Vorsorgekasse kann nachträglich gewechselt werden, wie brutkasten berichtete.

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© refurbed

Der Marktplatz für generalüberholte Produkte refurbed erweitert sein Sortiment um eine neue Sparte: Vor Kurzem startete auf der Plattform die Kategorie für Musikinstrumente mit knapp 1.000 Akustik- und E-Gitarren von Marken wie Fender Japan, Tokai oder Greco.

Damit dehnt das Wiener Unternehmen sein Geschäftsmodell nach Smartphones, Laptops, E-Bikes und Kinder-Equipment auf ein weiteres Produktsegment aus. Nach Angaben des Wiener Scaleups entwickelte sich das Segment bereits in einer Testphase zur am schnellsten wachsenden Kategorie der Firmengeschichte.

Aufbereitung durch Spezialpartner

Die angebotenen Instrumente stammen von spezialisierten Partnerunternehmen, die gebrauchte Gitarren „in der Regel“ von Privatpersonen beziehen, technisch prüfen, reinigen und instand setzen, teilt das Unternehmen per Aussendung mit. Verschleißteile wie Schalter, Buchsen oder Potentiometer würden bei Bedarf ausgetauscht werden und neue Saiten aufgezogen.

Für Käufer:innen gelten dabei wie bei den elektronischen Produkten auch mindestens zwölf Monate Garantie sowie ein 30-tägiges Rückgaberecht. Die durchschnittliche Preisersparnis gegenüber Neuware liegt laut Unternehmen bei 15 Prozent.

„Musikinstrumente sind dafür gebaut, Generationen zu begleiten. Trotzdem landen unzählige hochwertige Instrumente ungenutzt in Kellern oder auf Dachböden“, erklärt Peter Windischhofer, Co-Gründer und CEO von refurbed. Mit dem Einstieg in das neue Segment wolle man zeigen, „dass Refurbishment heute weit mehr leisten kann als bei klassischer Unterhaltungselektronik“.

Jedes Instrument erhält vor dem Verkauf ein professionelles Refurbishment. © refurbed

Schrittweiser Ausbau der Kategorie

In den kommenden Wochen soll das Angebot zunächst um Effektpedale und Verstärker erweitert werden. Im Anschluss ist die Aufnahme von Synthesizern sowie klassischen Instrumenten wie Geigen und Trompeten vorgesehen. Langfristig verfolgt refurbed das Ziel, sämtliche Musikinstrumente und musikbezogene Produkte auf seinem Marktplatz anzubieten.

„Unser Ziel ist es, immer mehr Produktkategorien für die Kreislaufwirtschaft zu erschließen und nachhaltigen Konsum dort möglich zu machen, wo ihn viele bislang noch nicht erwartet hätten“, so Peter Windischhofer zur Sortimentsstrategie von refurbed.

Laut Unternehmensangaben entwickelte sich die neue Kategorie bereits in der Testphase zum bislang erfolgreichsten Launch der Firmengeschichte und wachse aktuell doppelt so schnell wie das restliche Sortiment.

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