13.04.2022

Space-Tech Hidden Champion aus OÖ landet Auftrags-Coup für Ariane 6 Rakete

Das oberösterreichische Unternehmen Peak Technology erhielt erneut einen prestigeträchtigen Auftrag. Diesmal für Heliumtanks, die in der finale Phase des Ariane 6 Fluges zum Einsatz kommen.
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Peak Technology
Peak Technology Gründer Dieter Grebner | (c) Peak Technogy

Peak Technology mit Sitz in Holzhausen bei Wels gilt als ein wahrer Hidden Champion der österreichischen Space-Tech-Landschaft. Das Unternehmen wurde 2007 gegründet und hat sich unter der Geschäftsführung von Dieter Grebner auf die Entwicklung und Produktion von Leichtbaustrukturen, Hochdrucktanks für die  Raumfahrt, Wasserstofftanks, Strukturen für Trägerraketen und Satelliten spezialisiert. Darüber hinaus  bringt das Unternehmen seine Expertise und Erfahrung im Leichtbaukomponenten-Bereich in der Formel 1, der Formel E sowie im 24-Stunden-Rennen von Le Mans ein. Aktuell arbeiten rund 125 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen.

In den letzten Jahren machte das Unternehmen durch die Teilnahme an den Entwicklungsprojekten für die Vega-Rakete sowie des Galileo Satellitensystems der ESA auf sich aufmerksam, darüber hinaus mit anderen innovativen Anwendungen aus der Weltraumtechnologie wie beispielsweise durch die Umsetzung einer energieautarken Wetterboje, die über Satellitentechnologie besonders genaue Daten erstellen kann. 

Auftrag für Heliumtanks

Nun landete Peak Technology einen weiteren Coup: Im Zuge der Entwicklung einer neuen Kickstage für die  Trägerrakete Ariane 6 konnte sich das oberösterreichische Unternehmen den Auftrag für die Entwicklung und Produktion der zugehörigen Heliumtanks sichern.

Die Ariane 6 ist eine neu entwickelte Trägerrakete der Ariane-Group. Sie befördert Satelliten in den Orbit, die zur Telekommunikation, Erdbeobachtung und zur Navigation eingesetzt werden. Mit einer maximalen Nutzlast von zwölf Tonnen können Satelliten zielgenau platziert werden. Teil der  Antriebseinheit für die Kickstage sind Heliumtanks, die mit einer Tankgröße von 260 Litern bei einem  Druck von über 400 Bar die Treibstofftanks mit Helium versorgen. 

Finale Phase für Ariane 6 Flug

Um im Zuge eines Fluges mehrere Satelliten in unterschiedlichen Umlaufbahnen positionieren zu können, wird die Ariane 6 eine zusätzliche Kickstage enthalten. Diese Oberstufe namens „Astris“ soll in Zukunft zum Einsatz kommen und wird erweiterte Flexibilität bieten, indem sie bei Bedarf nach dem Start der Ariane 6 zündet und  eigenständig weitere Satelliten in verschiedenen Höhen bringen kann. 2024 soll die Astris erstmals im  Einsatz sein. 

„Die Bedeutung dieser Technologie und der damit verbundenen variablen Funktion der zusätzlichen  Kickstage für Kommunikationssatelliten zeigt sich derzeit in der Ukraine. Wenn landbasierte Systeme  flächendeckend zerstört werden, kann eine Verständigung via Internet nur durch Satelliten-Technologie  gewährleistet werden“, informiert Dieter Grebner, CEO von Peak Technology.

Videoarchiv: Dieter Grebner zu Gast im Brutkasten-Talk

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zone14
© zone14 - (v.l.) Philip Obermüller, Teammanager des Wiener Sport-Club, Simon Schmiderer, Co-Founder zone14 und David Krapf-Günther, Sektionsleiter Wiener Sport-Club.

Ein 7:0 im Jahre 1958 gegen den damaligen italienischen Spitzenreiter Juventus Turin. Dreimal die österreichische Meisterschaft (1922, 1958 und 1959) und zweimal Viertelfinale im Europapokal der Landesmeister (damaliges Pendant zur heutigen Champions League) – 1959 und 1960. Das sind die Erfolgsgeschichten des Hernalser Fußballvereins Wiener Sport-Club. Heute ist man nach drei Spieltagen ohne Punkteverlust Spitzenreiter der Regionalliga Ost, verfügt über ein modernisiertes Stadion im Westen von Wien und setzt nun im Sinne der Weiterentwicklung auf die Technologie von zone14 rund um Lukas Grömer, Simon Schmiderer und Tobias Gahleitner. Und intensiviert damit die seit Jahren bestehende Kooperation.

zone14-Technologie durch alle Teams

Damit sollen künftig alle Teams des WSC – Kampfmannschaft, Frauenmannschaft und Nachwuchs – von professionellen Insights durch Videoanalyse und Leistungsdaten profitieren.

„Der Wiener Sport-Club ist weit mehr als ein Fußballverein und gehört fest zur Wiener Sportkultur. Wir wollen nicht nur Weltklasse-Technologie bereitstellen, sondern gemeinsam jeden Tag daran arbeiten, mit Videos und Daten Trainer:innen und Spieler:innen im sportlichen Alltag bestmöglich zu unterstützen – von der Kampfmannschaft bis zum Nachwuchs“, sagt Schmiderer, Mitgründer und Co-CEO von zone14.

Über die Technologie hinaus verbindet beide Partner ein ähnliches Verständnis davon, wie sich Fußball weiterentwickeln soll. Während der Wiener Sport-Club seit Jahrzehnten für Weltoffenheit, Toleranz und soziale Verantwortung steht, verfolgt zone14 das Ziel, professionelle Fußball-Technologie auch außerhalb des Profifußballs zugänglich zu machen.

Langfristige Kooperation

Für den Wiener Verein ist die Zusammenarbeit bewusst langfristig angelegt. Videoanalyse und Leistungsdaten sollen künftig noch stärker Teil der sportlichen Arbeit werden und Trainer:innen sowie Spieler:innen bei der Spielvorbereitung, der Nachbereitung und individueller Entwicklung unterstützen.

Dabei erhält der Wiener Sport-Club Zugang zu automatisierter Videoanalyse, Laufdaten, Heatmaps und Insights über das Spiel. Trainer:innen sollen künftig konkrete Spielsituationen aufarbeiten, taktische Abläufe analysieren und relevante Szenen für die Vorbereitung nutzen können. Spieler:innen erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, ihre eigene Leistung objektiver zu beurteilen und ihre Entwicklung nachzuvollziehen, so der Plan.

„Mit zone14 haben wir einen langfristigen und zukunftsorientierten Partner gefunden, der es uns ermöglicht, auf höchster Ebene zu agieren“, sagt Philip Obermüller, Teammanager des Wiener Sport-Club. „Zone14 bietet uns die Möglichkeit, Leistung objektiv zu bewerten und sich tagtäglich zu verbessern. Gleichzeitig ist auch die Betreuung rundherum auf höchstem Niveau und der persönliche Einsatz des gesamten zone14-Teams hervorragend. Dass wir dabei mit einem Wiener Unternehmen zusammenarbeiten, das von der Wirtschaftsagentur Wien gefördert wird, macht dies zu einer perfekten Partnerschaft für uns.“

Die Partnerschaft mit dem Wiener Sport-Club, die das Startup nun eingeht, ist nicht die erste dieser Art: 2024 konnte man etwa Rapid als Kunden gewinnen, 2021 die Austria bzw. 2025 die „Austria Wien“-Akademie.

Frauenmannschaft und Nachwuchs im zone14-Fokus

Wie erwähnt, werden auch die Frauenmannschaft und der Nachwuchs des Wiener Sport-Club im Rahmen der Partnerschaft mit der Technologie von zone14 arbeiten. Damit sollen Videoanalyse und Leistungsdaten auch in der Ausbildung junger Spieler:innen und in der sportlichen Weiterentwicklung aller Mannschaften eingesetzt werden.

Die Zusammenarbeit knüpft zugleich an das Engagement von zone14 für mehr Sichtbarkeit und Professionalisierung im Frauenfußball an. Mit der Initiative „Fokus: Frauen im Fußball“ und dem Event „Frauen im Fußball – The Talk“ setzt sich das Unternehmen aktiv für die Weiterentwicklung des Frauenfußballs ein.

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