17.11.2022

PaymentTalk: André M. Bajorat über Open Banking und Trends aus der FinTech-Branche

André Bajorat ist ein Urgestein der deutschen FinTech-Szene und spricht in der neuen Folge des PaymentTalk-Podcasts über Open Banking, Kryptowährungen und wichtige Trends für die Branche.
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In der neuen Folge des PaymentTalk -Podcasts spricht André Bajorat mit den beiden Hosts © PaymentTalk
In der neuen Folge des PaymentTalk -Podcasts spricht André Bajorat mit den beiden Hosts © PaymentTalk
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In Folge 42 des PaymentTalk-Podcasts sprechen die Gastgeber Karl Zettl und Matthias Horvath mit dem Finanzexperten André M. Bajorat. Er ist nicht nur Global Head of Digital Strategy bei der DWS Group, sondern u.a. auch Gründer vom und Podcaster beim Börsenportal Payment & Banking. Im PaymentTalk spricht er darüber, wie er dazu gekommen ist und erklärt zudem die aktuellen Angebote. Außerdem teilt er seine Sicht auf den Vorstoß von Apple mit dem Saving Accout in Amerika und wie die Banken in Europa seiner Meinung nach reagieren sollten.

Auch das Thema Kryptowährungen kommt im Gespräch nicht zu kurz. Bajorat spricht über Krypto und Open Banking und welche Trends er im FinTech-Bereich erkennt. Seiner Meinung nach gibt es hier immer mehr Anwendungsbereiche, die die Zukunft der Branche bestimmen werden.

Die Podcast-Hosts:

Matthias Horvath und Karl Zettl, die Hosts beim PaymentTalk Fokus Österreich.

Karl Zettl ist seit rund 15 Jahre in der Branche und hatte unterschiedlichen Managementpositionen in den Bereichen Projektmanagement, Business Development sowie Vertrieb für namhafte Unternehmen in Österreich und Deutschland inne. Seit 2018 ist er Geschäftsführer und Berater bei der Firma Peak Software Solutions GmbH.

Matthias Horvath ist seit mehr als 10 Jahren im Payments-Umfeld, hauptsächlich in den Regionen DACH und CEE, tätig. Er arbeitete sowohl für Kartenproduzenten als auch für kartenausgebende Banken und hat hat unter anderem den Apple-Pay-Launch der Debitkarten in Österreich verantwortet.

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Das R-Space-Team mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (8. v.l.) © R-Space

Das 2021 gegründete NewSpace-Unternehmen R-Space schließt die Vorbereitungen für seine erste kommerzielle Satellitenmission ab. Wie das Startup bekannt gab, soll der Satellit „AT-Astra“ im Herbst 2026 an Bord einer Spectrum-Rakete von Isar Aerospace, die erst kürzlich 270 Millionen Euro einsammelten, vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya abheben. „Es zeigt, dass Österreich kommerzielle Satelliten eigenständig entwerfen, bauen und fliegen kann“, zeigt sich CEO Carsten Scharlemann stolz.

IOD (In-Orbit Demonstration) Satellit AT-Astra © R-Space

Ride-Share-Modell und Technologie-Tests

R-Space, das vor kurzem seinen neuen Firmensitz am Flughafen Wien bezog, bietet einen durchgängigen Service für sogenannte In-Orbit-Demonstrationen an, um die Wartezeit auf Tests im All zu verkürzen, ein Konzept, das bereits beim Firmenstart im Fokus stand. Beim aktuellen Erstflug werden Experimente von drei Kund:innen befördert.

Konkret testen die beiden österreichischen Unternehmen Enpulsion (flüssiges Indium-Metall für Antriebe) und SunBooster (mikrometeoritenresistente Solarmodule) ihre Technologien im Orbit. Ebenfalls mit an Bord ist ein kompakter Sternsensor zur Trümmererkennung des portugiesischen Partners Synopsis Planet. Durch dieses „Ride-Share“-Modell liege der Preis laut dem CEO „deutlich unter den anderen kommerziell angebotenen Services.“ Konkrete Zahlen nennt das Startup nicht.

Auslastung und Markthürden

Schwarze Zahlen schreibt das rund zehnköpfige Team derzeit noch nicht. Laut Scharlemann sei es dafür noch zu früh, da in den kommenden Jahren weiter in die Servicekette investiert werden müsse.

Die Nachfrage für Folgemissionen ist dennoch vorhanden: Für das Jahr 2027 plant R-Space bereits zwei weitere Satellitenstarts, deren Kapazitäten bereits zu zwei Dritteln ausgebucht sind. Mehr Starts wären theoretisch denkbar, scheitern aktuell jedoch an den unflexiblen Rahmenbedingungen der Raumfahrtindustrie. „Hierfür ist der Launcher-Markt zu langsam und unflexibel“, so Scharlemann. Raketenstarts müssten meist 12 bis 24 Monate im Voraus gebucht werden, kurzfristige Slots seien eine Seltenheit.

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