14.03.2017

Palfinger-Hackathon: „Wollen offene Form der Innovation bei uns etablieren“

Am 4. und 5. März fand mit dem Palfinger-Hackathon in die größte Veranstaltung ihrer Art bisher in Österreich statt. Sie war Teil der umfassenden Digitalisierungsstrategie des Kran-Konzerns.
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(c) Palfinger - Impression vom Hackathon

Mehr als 100 Teilnehmer in 24 Teams waren am 4. und 5. März beim Palfinger-Hackathon in der Wiener Microsoft-Zentrale dabei. Es war damit der größte Hackathon, der bisher in Österreich stattgefunden hat. Das Know-How für die Umsetzung brachte der finnische IT-Dienstleister Tieto, der international bereits unterschiedliche Hackathons umgesetzt hat. Für die Teilnehmer, darunter einige Startups, ging es beim finalen Pitch nicht nur um ein Preisgeld, sondern darum, die im Hackathon geborene Idee in einer Kooperation mit Palfinger weiterzuentwickeln.

+++ “25 Minuten müssen reichen, um Probleme zu lösen” +++

Teil einer umfassenden Digitalisierungsstrategie

Die Veranstaltung fand als Teil einer umfassenden Digitalisierungsstrategie der Salzburger Kran-Konzerns statt. Erst vergangenes Jahr hatte das Unternehmen eine interne Organisationseinheit aufgebaut, die sich auf das Thema Digitalisierung fokussiert. Noch im Jahr 2017 die Gründung einer spezialisierten Niederlassung in Wien geplant. „Unser Ziel ist, eine offene Form der Innovation bei uns zu etablieren – mit externen Talenten, aber auch intern werden wir dies forcieren und Strukturen dafür schaffen“, erklärt Palfinger-Vorstandsvorsitzender Herbert Ortner. Für Startups könnten sich dadurch in Zukunft noch einige Möglichkeiten bieten.

Promo-Video zum Hackathon:

Startups und Studierende unter den Teilnehmern

Für den Hackathon hatte Palfinger vier Themenbereiche vorgegeben: „Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality“, „Teilautonomes Be- und Entladen“, „Digitale Assistenzsysteme“ und „Palfinger als Dienstleister“. Unter den Teilnehmern waren nicht nur österreichische, sondern auch internationale Teams. Zum Teil meldeten sich bereits formierte Teams an, zum Teil auch Einzelpersonen, die vor Ort Teams bildeten. Startups waren ebenso unter den Teilnehmern wie Studierende. Betreut wurden sie an den beiden Tagen von rund 30 Palfinger- und Tieto-Coaches aus verschiedensten Bereichen beider Unternehmen.

+++ Was erfolgreiche Teams anders machen +++

Nach eineinhalb Tagen bereits Prototypen

Am ersten Tag nutzten einige Teams die Zeit bis zur Schließung der Veranstaltungsräume am späten Abend. Am Sonntag stand weiteres Hacken am Programm. In Pre-Pitches konnten sich die Teams auf die Präsentation vor der Jury vorbereiten, die am späten Nachmittag angesetzt war. Für die Präsentation standen jedem Team maximal zwei Minuten zur Verfügung. Zu sehen waren dabei nicht nur Videos, sondern auch schon Praxis-Simulationen und erste Prototypen.

Drei Siegerteams und ein Sonderpreis für die Jüngsten

(c) Palfinger: Das Siegerteam mit Palfinger-COO Martin Zehnder (l)

Die Jury bewertete die Ideen nach ihrem Impact auf die Geschäftstätigkeit, ihrer Konkretheit, Originalität, Konzeption und Benutzerfreundlichkeit sowie anhand der Pitching-Skills der Teilnehmer. Am Ende wurden drei Siegerteams ermittelt, die zunächst jeweils einen Geldpreis erhielten. Die Weiterentwicklung der Ideen steht nun in den kommenden Monaten auf dem Programm. Einen Sonderpreis gab es für die beiden jüngsten Teams – zwei Schüler der HTL Donaustadt sowie ein Student der TU Wien.

+++ Dossier: Corporate Innovation +++

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Das Bitpanda-Kryptoangebot direkt im Online-Banking der Hausbank – damit gewann die Bitpanda B2B-Schiene Bitpanda Enterprise bereits zahlreiche Banken in Europa, im arabischen Raum und auch in Südamerika als Kunden. Nun holte man sich mit der bulgarischen Fibank, die mehr als eine Million Kund:innen zählt, einen weiteren europäischen Player an Bord.

„Logischer nächster Schritt“

Das Service soll ab Anfang 2027 verfügbar sein, die Fibank sei dann die erste Bank in Bulgarien mit einem derartigen Angebot, heißt es von Bitpanda. „Die Art und Weise, wie unsere Kunden ihre Finanzen verwalten, verändert sich rasant. My Fibank muss sich mit ihren Bedürfnissen weiterentwickeln. Die Partnerschaft mit Bitpanda ist deshalb der logische nächste Schritt auf dem Weg zu einer digitalen Plattform, über die unsere Kunden bequem auf ein immer breiteres Spektrum an Finanzlösungen zugreifen können“, kommentiert Fibank-CEO Nikola Bakalov.

Regulatorik als wichtigstes Verkaufsargument

Er spricht auch das zentrale Verkaufsargument des Wiener Krypto-Unicorns an, das sich seit Jahren als Musterschüler in Sachen Regulatorik positioniert. „Besonders wichtig ist uns, diese neue Möglichkeit gemeinsam mit einem etablierten europäischen Technologiepartner und im Einklang mit den geltenden europäischen Anforderungen umzusetzen“; so Bakalov.

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Die Kooperation mit Fibank ist nicht der einzige Expansionsschritt von Bitpanda Enterprise im CEE-Raum. Erst kürzlich präsentierte man gemeinsame Pläne mit der Raiffeisen Bank International (RBI), das bereits in mehreren österreichischen Raiffeisen-Landesbanken laufende Krypto-Angebot schrittweise auch auf die CEE-Töchter des Konzerns auszuweiten (brutkasten berichtete). In Bulgarien hat die RBI seit einem Verkauf 2022 keine Tochterbank mehr.

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