20.06.2023

P.F.C.: Bitpanda zieht nächsten B2B-Kunden an Land

Das schwedische Zahlungsinstitut P.F.C., das rund 150.000 Kund:innen zählt, wird Kunde von Bitpanda Technology Solutions.
/artikel/p-f-c-bitpanda-zieht-naechsten-b2b-kunden-an-land
bitpanda p.f.c.
Foto: Bitpanda

Die Berliner Neobank N26, die französische Geld-App Lydia, das britische Fintech Plum, die italienische Mobilbank Hype, die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich Wien und zuletzt sogar Krypto-Riese Coinbase – die Liste der Partner der Bitpanda B2B-Schiene Bitpanda Technology Solutions wird immer länger. Nun kam mit dem Zahlungsinstitut Personal Finance Co. (P.F.C.) ein im skandinavischen Raum aktives schwedisches Unternehmen hinzu. Mit rund 150.000 Kund:innen ist es im Vergleich zu einigen der bisherigen Partner aber eher klein.

P.F.C. integriert Trading-Infrastruktur von Bitpanda Technology Solutions

Wie auch die meisten anderen Bitpanda Technology Solutions-Kunden integriert P.F.C. die Trading-Infrastruktur des Wiener Unicorns als Whitelabel-Lösung ins eigene Angebot. Das Tochterunternehmen der auf Factoring spezialisierten schwedischen Bank Svea bietet klassische Digital-Bank-Services mit besonderem Fokus auf die finanzielle Gesundheit der Kund:innen. Dazu zeigt die App etwa Statistiken zu Ausgaben und Ersparnissen. Zudem hat das Zahlungsinstitut unter anderem Partner- und Kinderkontos sowie Kredite mit individuellen Rückzahlungs-Konditionen im Angebot. Nun kommt über die Kooperation eine Krypto-Option für User:innen hinzu.

„Alternative zu minderwertigen Endprodukten, die selbstentwickelte Lösungen mit sich bringen“

Bitpanda gibt sich in seinem Blog-Beitrag zur Kooperation mit P.F.C. recht unbescheiden, was die Vorteile der eigenen Lösung angeht: „Wir bieten Institutionen eine effiziente und preiswerte Alternative zu den hohen Kosten, Verzögerungen und minderwertigen Endprodukten, die selbstentwickelte Lösungen mit sich bringen“. Man verfüge bereits über alle Genehmigungen der Regulierungsbehörden und damit über „robuste Sicherheits-, regulatorische sowie rechtliche Rahmenbedingungen“. Während eine eigenständige Entwicklung eines derartigen Services von Grund auf mehrere Jahre dauern und „zu einem veralteten Produkt führen würde“, dauere der Prozess der Integration von Bitpanda Technology Solutions nur drei Monate.

Deine ungelesenen Artikel:
18.09.2026

Strom gegen Muskelschwund: Warum die ESA auf der ISS einen Tiroler EMS-Anzug testet

Wer monatelang in der Schwerelosigkeit lebt, verliert Muskeln und Knochenmasse. ESA-Astronautin Sophie Adenot hat auf der Internationalen Raumstation getestet, ob elektrische Muskelstimulation das tägliche Pflichttraining verbessern kann. Der Anzug dafür kommt von EasyMotionSkin mit Zentrale in Reith bei Seefeld.
/artikel/strom-gegen-muskelschwund-warum-die-esa-auf-der-iss-einen-tiroler-ems-anzug-testet
18.09.2026

Strom gegen Muskelschwund: Warum die ESA auf der ISS einen Tiroler EMS-Anzug testet

Wer monatelang in der Schwerelosigkeit lebt, verliert Muskeln und Knochenmasse. ESA-Astronautin Sophie Adenot hat auf der Internationalen Raumstation getestet, ob elektrische Muskelstimulation das tägliche Pflichttraining verbessern kann. Der Anzug dafür kommt von EasyMotionSkin mit Zentrale in Reith bei Seefeld.
/artikel/strom-gegen-muskelschwund-warum-die-esa-auf-der-iss-einen-tiroler-ems-anzug-testet
© ESA/NASA

Astronaut:innen trainieren auf der Internationalen Raumstation (ISS) täglich bis zu zweieinhalb Stunden, um dem Abbau von Muskeln und Knochen in der Schwerelosigkeit entgegenzuwirken: Laufband, Ergometer und ein eigens entwickeltes Widerstandsgerät gehören zum Pflichtprogramm. Ob elektrische Muskelstimulation (EMS) dieses Training wirksamer machen kann, untersucht das Experiment „EasyMotion-2″ der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Charité Berlin. Die französische ESA-Astronautin Sophie Adenot trägt dafür einen Trainingsanzug von EasyMotionSkin, einem Unternehmen mit operativer Zentrale in Reith bei Seefeld in Tirol.

Sechs Wochen Training mit Elektroden

Adenot hat am 17. Juli 2026 im Rahmen ihrer Langzeitmission „εpsilon“ begonnen, mit dem Anzug auf der ISS zu trainieren. Das war der Startschuss für ein sechswöchiges Programm zur Stärkung ihrer Skelettmuskulatur. Der Anzug gibt über integrierte Elektroden niederfrequente Impulse an die Muskulatur ab und soll so den Trainingseffekt der regulären Einheiten erhöhen. Für den Einsatz im All wurde das System von der OHB System AG angepasst und qualifiziert. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Dieter Blottner vom Zentrum für Weltraummedizin und Extreme Umwelten der Charité, das Europäische Astronautenzentrum (EAC) der ESA unterstützt das Experiment.

Das Ziel reicht über die ISS hinaus: Die Daten sollen laut DLR dazu beitragen, EMS-Training fest in den Alltag von Astronaut:innen zu integrieren und damit künftige Reisen zum Mars sicherer zu machen. Eine solche Mission würde rund zwei Jahre dauern, wobei die Crew nach etwa neun Monaten Flug in Schwerelosigkeit den Planeten selbstständig betreten und dort arbeiten müsste. Muskelschwund auf dem Hinweg ist dabei eines der zentralen medizinischen Probleme.

Zweiter Anlauf nach Matthias Maurer

Es ist nicht der erste Einsatz des Anzugs im All. Während der ESA-Mission „Cosmic Kiss“ (2021 bis 2022) trainierte der deutsche Astronaut Matthias Maurer bereits mit dem System, brutkasten berichtete damals. „Es ist bemerkenswert zu sehen, welche bedeutenden Fortschritte die Entwicklungsteams seit der ersten Mission bei der Optimierung des Anzugkonzepts für den Einsatz auf der Raumstation erzielt haben. Ich freue mich sehr, dass wir EasyMotion-2 nun gemeinsam mit Sophie Adenot weiterführen können“, sagt Julia Weis, LEO (Anm. Low Earth Orbit) & Suborbital Utilisation Team Leader bei der ESA.

Adenot, Jahrgang 1982, ist Hubschrauberpilotin der französischen Luftwaffe und Luftfahrtingenieurin. Seit November 2022 gehört sie dem Europäischen Astronautenkorps an, ihre Grundausbildung schloss sie im April 2024 ab.

Was auf der Erde davon bleibt

Die Erkenntnisse aus dem All sollen auch in Trainings-, Therapie- und Präventionskonzepte auf der Erde einfließen, von der Rehabilitation bis zur Prävention altersbedingter Veränderungen. Das ist auch die Perspektive von Christian Jäger, dem Tiroler Unternehmer und Investor hinter EasyMotionSkin: „Entscheidend ist für mich aber ebenso der Nutzen auf der Erde: EasyMotionSkin soll Menschen dabei unterstützen, effizient zu trainieren, ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten und etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu tun. Die Erkenntnisse aus dem Einsatz unter Extrembedingungen können dazu beitragen, die Technologie weiterzuentwickeln und damit auch vielen Menschen auf der Erde zugutekommen.“

EasyMotionSkin wurde von Dirk Fritzsche gegründet. Jäger, 2023 auch als Investor bei „2 Minuten 2 Millionen“ zu sehen, war zunächst mit einem kleinen Investment eingestiegen, bevor er die Firma gänzlich übernahm. Heute ist EasyMotionSkin nach eigenen Angaben Teil der deutschen milon group.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

P.F.C.: Bitpanda zieht nächsten B2B-Kunden an Land

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Als KI-Sprachmodell kann ich keine Meinungen zu gesellschaftspolitischen Auswirkungen äußern, da ich keine Meinungen oder Emotionen haben kann. Ich kann nur den Inhalt des Artikels wiedergeben.

P.F.C.: Bitpanda zieht nächsten B2B-Kunden an Land

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Bitpanda hat mit dem Zahlungsinstitut Personal Finance Co. (P.F.C.) aus Schweden einen neuen B2B-Kunden gewonnen. P.F.C. integriert die Trading-Infrastruktur von Bitpanda Technology Solutions als Whitelabel-Lösung ins eigene Angebot und erweitert damit seine Services um eine Krypto-Option. Bitpanda gibt sich in seinem Blog-Beitrag sehr selbstsicher und betont, dass seine Lösung effizient und preiswert ist im Vergleich zu selbstentwickelten Lösungen. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung von Kryptowährungen im Banken- und Finanzsektor sowie die Relevanz von B2B-Lösungen im Fintech-Bereich.

P.F.C.: Bitpanda zieht nächsten B2B-Kunden an Land

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Als Innovationsmanager:in kann dieser Artikel für dich relevant sein, da er eine weitere Partnerschaft von Bitpanda Technology Solutions, einem aufstrebenden Fintech-Unternehmen aus Österreich, mit einer anderen Bank, P.F.C. aus Schweden, aufzeigt. Dies ist ein Beispiel für die wachsende Bedeutung von Partnerschaften und Whitelabel-Lösungen im Finanzsektor und kann dir mögliche Kooperationsmöglichkeiten und -modelle aufzeigen. Zudem betont Bitpanda Technology Solutions die Vorteile von Whitelabel-Lösungen gegenüber einer eigenständigen Entwicklung und die regulatorischen Rahmenbedingungen, die das Unternehmen bereits erfüllt, was für Innovationen in der Finanzbranche relevant sein kann.

P.F.C.: Bitpanda zieht nächsten B2B-Kunden an Land

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Der Artikel informiert darüber, dass Bitpanda Technology Solutions, das Tochterunternehmen von Bitpanda, seine Technologie als White-Label-Lösung an immer mehr Banken und Fintech-Unternehmen in Europa vertreibt, um diesen eine kostengünstige und effektive Alternative zu selbstentwickelten Plattformen zu bieten. Die Integration von Bitpanda durch Partner wie P.F.C. zeigt das rasante Wachstum des Unternehmens und kann daher für Investoren:innen von Interesse sein, die an Kryptowährungs- und Fintech-Unternehmen interessiert sind.

P.F.C.: Bitpanda zieht nächsten B2B-Kunden an Land

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Als Politiker:in ist es wichtig, aufmerksam zu beobachten, wie sich neue Technologien wie Kryptowährungen und Fintech auf den Finanzmarkt und die Gesellschaft auswirken. Die Kooperation zwischen Bitpanda Technology Solutions und Personal Finance Co. (P.F.C.) zeigt, dass Krypto-Optionen immer häufiger auch in klassische Digital-Bank-Services integriert werden. Als politische Entscheidungsträger:in sollten Sie diese Entwicklungen im Blick behalten und gegebenenfalls regulative Maßnahmen ergreifen, um die Interessen von Bürger:innen und Wirtschaft zu wahren.

P.F.C.: Bitpanda zieht nächsten B2B-Kunden an Land

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Bitpanda Technology Solutions, ein österreichisches Fintech-Unternehmen, hat Personal Finance Co. (P.F.C.), ein schwedisches Zahlungsinstitut mit rund 150.000 Kund:innen, als neuen Partner für seine Trading-Infrastruktur gewonnen. P.F.C. integriert die White-Label-Lösung von Bitpanda in sein Angebot, um eine Krypto-Option für seine Nutzer:innen anzubieten. Bitpanda betont dabei die Vorteile ihrer kooperationsbasierten Lösung im Vergleich zu einer selbstentwickelten Infrastruktur. Dies ist ein weiterer Schritt von Bitpanda, seine B2B-Schiene zu erweitern und seine Trading-Infrastruktur weiter zu skalieren.

P.F.C.: Bitpanda zieht nächsten B2B-Kunden an Land

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

  • Bitpanda
  • N26
  • Lydia
  • Plum
  • Hype
  • Raiffeisenlandesbank Niederösterreich Wien
  • Coinbase
  • Personal Finance Co. (P.F.C.)

P.F.C.: Bitpanda zieht nächsten B2B-Kunden an Land

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

  • Bitpanda
  • N26
  • Lydia
  • Plum
  • Hype
  • Raiffeisenlandesbank Niederösterreich Wien
  • Coinbase
  • Personal Finance Co. (P.F.C.)
  • Svea

P.F.C.: Bitpanda zieht nächsten B2B-Kunden an Land