26.02.2021

otago: Tamara Zimmermann und Paul Kratzwald steigen auf

Die Wiener Online-Marketing-Agentur otago befördert zwei Mitarbeiter: Tamara Zimmermann wird Head of SEO Innovation, Paul Kratzwald wird Head of Ads Strategy.
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Tamara Zimermann und Paul Kratzwald (c) Philipp Schönauer / otago
Tamara Zimermann und Paul Kratzwald (c) Philipp Schönauer / otago
kooperation

Search Engine Optimization (SEO), Google Ads, Social Media Marketing und Programmatic Advertising – darauf ist die Wiener Online-Marketing-Agentur otago spezialisiert – der brutkasten berichtete erst kürzlich über das Wachstum im Jahr 2020. Nun stiegen zwei Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens auf: Tamara Zimmermann wird Head of SEO Innovation, Paul Kratzwald wird Head of Ads Strategy.

Tamara Zimmermann: Marketing-Expertin als neue Führungskraft bei otago

Zimmermann ist seit 2017 bei otago und betreute Kunden wie Pfizer und Fronius. Die Expertin für Usability, Gestaltung und Marketing soll als neuer Head of SEO Innovation dafür sorgen, dass Ideen und Erfahrungswerte umgesetzt wie vorangetrieben werden und sich die Team-Mitglieder strategisch weiterentwickeln. „Hier gibt es unglaublich viel Potenzial und SEO Know-how. Ich schätze die kollegiale, hierarchiefreie Zusammenarbeit bei otago, die allen ein selbstbestimmtes und flexibles Arbeiten garantiert, auch im Home-Office“, kommentiert Zimmermann. Sie hält zudem auch Unternehmens-Workshops und -Vorträge zu den Themen Suchmaschinenoptimierung und Online Marketing.

Paul Kratzwald will auf Programmatic Advertising fokussieren

Paul Kratzwald ist als neuer Head of Ads Strategy für die strategische Weiterentwicklung von Key Accounts und den Aufbau des Programmatic Advertising Teams bei otago zuständig. Der Experte für Performance Marketing, Programmatic Advertising und Marketing Automation ist seit 2018 bei otago tätig und betreute Kunden wie Manner und Signa. „Durch Weiterentwicklung innovativer Prozesse und intensiven Wissenstransfer wollen wir eines des besten Ads Teams aufbauen – in Österreich und darüber hinaus“, kommentiert Kratzwald. Sein Fokus werde nun auf Programmatic Advertising liegen. Daneben ist er auch als Speaker auf Fachkonferenzen und Vortragender zu den Themen Performance Marketing und Programmatic Advertising für Digital-Marketing-ExpertInnen aktiv

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Das Verenas-Team mit Gründerin Verena Nairz-Kapferer (3. v.r.). © Verenas

Die Ursprungsidee für Verenas entstand krisenbedingt: Während des ersten Corona-Lockdowns 2020 entwickelte Verena Nairz-Kapferer im eigenen Innsbrucker Café haltbare Rezepturen, um den Betrieb abzusichern. Was als Initiative für Café-Gäste begann, wird nun zum eigenständigen Geschäftsmodell. Im November 2026 gründen Verena Nairz-Kapferer und Jürgen Nairz eine eigene GmbH, um das Produktangebot im B2B-Bereich überregional zu skalieren.

Prozesssicherheit statt Spezialzutaten

Im Zentrum der Vertriebsstrategie steht der Premium-Gastrogroßhandel, über den Hotels, Cafés und Restaurants flächendeckend beliefert werden sollen. Aus mehr als 60 praxiserprobten Rezepturen konzentriert sich das Unternehmen für Großküchen auf rund 20 Varianten. Der wirtschaftliche Hebel liegt laut dem Gründungsteam dabei nicht nur beim Wareneinsatz von 0,80 bis 1,20 Euro pro fertig gebackener Portion. Standardisierte Mischungen reduzieren insbesondere den Arbeits- und Lageraufwand für Betriebe, die keine eigenen Spezialzutaten vorhalten wollen.

„Für einen Gastronomiebetrieb zählt nicht nur, was eine Portion an Zutaten kostet. Entscheidend sind auch Arbeitszeit, Einfachheit, Prozesssicherheit und eine Qualität, die unabhängig davon funktioniert, wer den Kuchen gerade zubereitet“, erklärt Jürgen Nairz, der den Vertriebsaufbau verantwortet.

Getrennte Produktion für Glutenfrei-Zertifizierung

Verena Nairz-Kapferer arbeitete ursprünglich im sozialen Bereich und verkaufte samstags selbst gebackene Kuchen. © Verenas

Die Backmischungen sind rein pflanzlich sowie zu großen Teilen zusätzlich glutenfrei formuliert. „Ich wollte nie einen Kuchen entwickeln, bei dem jemand sagt: Für vegan oder glutenfrei schmeckt der aber gut“, betont Produktentwicklerin Verena Nairz-Kapferer.

Um die geforderten Qualitätsstandards im B2B-Geschäft sicherzustellen, trennt das Startup laut eigenen Angaben die Fertigung. Vegane Varianten sollen ab November 2026 in einem Partnerbetrieb nahe Graz abgefüllt werden. Die glutenfreien Mischungen verbleiben in einer separaten Innsbrucker Produktionsstätte, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zertifizierung mit dem Glutenfrei-Symbol vor.

Absatzziel: 40.000 Einheiten im Jahr 2027

Flankiert von einem B2C-Onlineshop mit vorerst sieben Sorten setzt das Unternehmen auf wiederkehrende B2B-Bestellungen. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Verenas ein Absatzvolumen von rund 40.000 Einheiten an. Gespräche mit weiteren Partnern im Gastrogroßhandel laufen laut den Gründer:innen bereits, um die Distribution im kommenden Jahr überregional auszubauen.

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