17.12.2020

otago: Wiener Online-Marketing-Profi „in Pandemie stark gewachsen“

Die Coronakrise schuf dieses Jahr bekanntlich neue Tatsachen in der Digitalsierung. Das konnte auch die Wiener Agentur otago optimal nutzen.
/artikel/otago-wachstum-2020
Philipp Schönauer: otago-Eigentümer Markus Inzinger
(c) Philipp Schönauer: otago-Eigentümer Markus Inzinger

Viele traditionelle Branchen gerieten dieses Jahr in Bedrängnis. Anders erging es bekanntlich Digital-Unternehmen. Doch nur manche davon konnten das entstandene Momentum wirklich gut nutzen. Eines davon ist die Wiener Online-Marketing-Agentur otago. Sein Team sei „während der Pandemie stark gewachsen und gewann renommierte Brands als Neukunden“, heißt es vom Unternehmen in einer Aussendung.

Seit Sommer 2020 seien sieben neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins otago Team aufgenommen worden, die etwa in den Bereichen Google Ads, SEO (Search Engine Optimization) und Koordination von Projekten tätig sind. „Das Onboarding war eine gute Mischung aus Einschulungen in unserem Office und via Google Hangouts. Auf diese Weise konnten wir unsere neuen Team-Mitglieder kennenlernen und ihnen den otago Spirit vermitteln“, erzählt Eigentümer Markus Inzinger. Dazu würden etwa Werte wie Vertrauen und ein einfühlsamer Umgang untereinender zählen, die durch die Pandemie allgemein noch wichtiger wurden.

otago: Vier bekannte Brands als Neukunden

Zudem habe man zuletzt gleich vier bekannte Brands als Neukunden gewinnen können: Bei EVN ist man Partner für Suchmaschinen-Optimierung. Deren Communications Manager Sixtus Arnegger kommentiert: „Das otago Team ist eng in die Weiterentwicklung unserer Websites eingebunden und unterstützt uns strategisch wie operativ“. Weitere neuer Partner sind Apotheken-Betreiber Saint Charles Organics GmbH, die Faber GmbH, seit Jahren erste Anlaufstelle für die Marke Vespa in Österreich mit der Seite moto4you.world und der Massivhaus-Anbieter Town & Country, wo jeweils unterschiedliche Ziele der Sichtbarkeit im Web im Vordergrund stehen.

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Manuel Prohaska ist Gründer von MPC² | (c) LA-Cinematics / MPC²

Es ist eines dieser Themen, mit denen sich Normalverbraucher:innen im Alltag zwar nicht beschäftigen, die aber letztlich indirekt alle betreffen: Korrosionsprüfung. Oder sehr vereinfacht gesagt: Rohre müssen leckagefrei sein und bleiben, vor allem dort, wo nicht nur sinnbildlich mit Hochdruck gearbeitet wird.

Doch die Überprüfung der Korrosionsbeständigkeit kritischer Komponenten bei bestehenden Anlagen ist mit dem derzeitigen Standard-Prozedere schwierig bis schlicht unmöglich. „Die regelmäßige Korrosionsprüfung ist in manchen Märkten und Anwendungen verpflichtend, kann jedoch verlässlich nur im Labor durchgeführt werden. Dazu müssen Bauteile ausgebaut werden, was teilweise einfach nicht möglich ist. Daher behilft man sich oft mit separaten ‚Qualifizierungsstücken‘, vor allem während der Fertigung der Komponenten. Und dann dauert die Überprüfung im Labor mindestens eine, oftmals bis zu sechs Wochen“, sagt Manuel Prohaska, Gründer des steirischen Startups MPC².

Korrosionsprüfung direkt vor Ort in Stunden statt Wochen

Mit dem patentierten System „Corrosion Ray“ arbeiten er und sein Team an einer Lösung. „Wir versuchen, die Korrosionsprüfung zu revolutionieren, indem wir sie zum Kunden bringen, anstatt der Kunde die Proben zu uns ins Labor“, sagt Prohaska. Mit dem mobilen Gerät lassen sich Rohre und insbesondere deren Schweißnähte ohne Beschädigung direkt vor Ort prüfen. „Wir nutzen dazu elektrochemische Methoden und liefern Ergebnisse, die qualitativ und vor allem quantitativ Laborergebnissen entsprechen“, so der Gründer.

Nicht nur die Überprüfungszeit lasse sich damit von Wochen auf Stunden reduzieren. „Auch der Umweltaspekt ist nicht zu vernachlässigen. Wir sparen mit der Methode im Vergleich zur konventionellen Auslagerungsprüfung 99 Prozent der Energie, brauchen kaum Chemikalien und deutlich weniger Wasser“, sagt Prohaska. Für Kunden sei aber der finanzielle Aspekt am entscheidendsten. „Bei großen Anlagen bedeutet ein Tag Ausfall sechs- bis siebenstellige Einbußen“.

„Wir sind mit unserer Prüfmethodik einfach näher an der Wahrheit“

Prohaska weiß sehr genau, wovon er spricht. In seinen früheren beruflichen Stationen baute der studierte Werkstoff- und Korrosionswissenschaftler nicht nur genau die fachliche Expertise auf, die er jetzt mit MPC² umsetzt. Als Geschäftsführer von Betrieben mit mehreren Hundert Mitarbeiter:innen lernte er auch die betriebswirtschaftliche Seite genau kennen.

(c) LA-Cinematics / MPC²

Aktuell befindet sich „Corrosion Ray“ aber noch im fortgeschrittenen Prototypen-Stadium. Die Technologie dahinter nicht: Schon jetzt setzen mehrere Stahlkonzerne, Komponenten-Hersteller und Chemie-Riesen, die auch die Zielgruppe für das neue System sind, auf die bestehenden Korrosionsprüfungs-Angebote von MPC² – teilweise mit sechsstelligen Auftragseingängen. „Wir haben einen speziellen Prüfstand, mit dem wir unsere Methode auch mit konventionellen Korrosionsprüfungen vergleichen. Wir sind mit unserer Prüfmethodik einfach näher an der Wahrheit, als mit den alten Methoden, die lange dauern und gleichzeitig relativ ungenau sind“, so Prohaska.

Mit Predictive Maintenance auf den Weltmarkt

Momentan ist das Angebot mit diesem Prüfstand noch der lukrativste Geschäftsbereich des Unternehmens. In den kommenden Jahren soll sich das ändern. Bis 2035 will MPC² auf 60 Millionen Euro Jahresumsatz anwachsen. Davon soll „Corrosion Ray“ laut Plan 65 bis 70 Prozent bringen. Technologisch soll dann der Bereich Predictive Maintenance im Zentrum stehen. „Wir können Kunden schon jetzt sehr genau sagen, wo es in ein paar Jahren Probleme beim Material geben wird. Mit den Daten, die wir jetzt dazu sammeln, wollen wir diese Lebensdauer-Vorhersage mit Hilfe von KI künftig noch deutlich präziser machen“, erklärt Prohaska.

Um diese Ziele umzusetzen, will das vierköpfige Team in einem ersten Schritt 600.000 Euro Investment-Kapital aufnehmen, mit dem die Kleinserienfertigung von „Corrosion Ray“ aufgebaut werden soll. „Wir halten schon jetzt Ausschau nach strategischen Investoren. Noch wichtiger werden die, wenn es in einigen Jahren an die große Produktion geht“, sagt der Gründer. Dann sei auch eine größere Kapitalrunde geplant.

aws als größter Fördergeber – „sonst wären wir nicht so weit gekommen“

Bislang finanziert sich das Unternehmen aus den eigenen Umsätzen und aus Förderungen. Dank der hohen Auftragseingänge werden kommendes Jahr die Unternehmenseinnahmen erstmals den Förderbetrag übersteigen. Dennoch sei man noch auf die Fördergelder angewiesen. „Den mit Abstand größten Anteil beim Fördervolumen hatten die Programme aws Preseed und aws Seedfinancing – Deep Tech“, erzählt Prohaska. „Das war extrem wichtig, sonst wären wir nicht so weit gekommen.“ Dabei betont der Gründer auch das Service: „Wenn man etwas gebraucht hat, waren sie immer da.“


Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienbeauftragung mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.

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otago: Wiener Online-Marketing-Profi „in Pandemie stark gewachsen“

  • Ihr Team sei „während der Pandemie stark gewachsen und gewann renommierte Brands als Neukunden“, heißt es von der Wiener Online-Marketing-Agentur otago in einer Aussendung.
  • Seit Sommer 2020 seien sieben neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins otago Team aufgenommen worden, die etwa in den Bereichen Google Ads, SEO (Search Engine Optimization) und Koordination von Projekten tätig sind.
  • Man habe zuletzt gleich vier bekannte Brands als Neukunden gewinnen können: Bei EVN ist man Partner für Suchmaschinen-Optimierung.
  • Weitere neuer Partner sind Apotheken-Betreiber Saint Charles Organics GmbH, die Faber GmbH, seit Jahren erste Anlaufstelle für die Marke Vespa in Österreich mit der Seite moto4you.world und der Massivhaus-Anbieter Town & Country, wo jeweils unterschiedliche Ziele der Sichtbarkeit im Web im Vordergrund stehen.

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