17.06.2020

Österreich unter führenden europäischen Ländern bei Bitcoin-Automaten

Laut der Plattform AksjeBloggen mit Sitz in London hat die Anzahl der weltweiten Bitcoin-Geldautomaten in zwei Jahren um 150% zugenommen und die 8.000er-Marke überschritten. Österreich gehört in punkto Verfügbarkeit zu den führenden europäischen Staaten.
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(c) Kurant - Die Anzahl der Bitcoin-Automaten steigt weltweit - Österreich Top 3 in Europa.

Bitcoin-ATMs gehören zu den bequemsten Möglichkeiten Kryptowährungen zu erstehen. Nach Angaben von AksjeBloggen und Coin ATM Radar ist die Zahl der weltweit betriebenen Bitcoin-Geldautomaten in den letzten zwei Jahren um 150% gestiegen und hat im Juni mehr als 8.200 übertroffen.

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Von 500 auf über 8000 Bitcoin-Automaten

Vor vier Jahren gab es laut der Statistikplattform Statista und coinatm.com global bloß 500 Bitcoin-Geldautomaten. Ein Jahr später war die Zahl bereits auf über 950 Stück angewachsen und erreichte im Januar 2018 mehr als 2000. Ein Jahr später gab es beinahe eine Verdoppelung, die Anfang 2020 auf über 6.300 Krypto-Automaten anstieg. Seit Anfang des Jahres bis heute kamen nochmal mehr als 1700 dazu.

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(c) cpoinatmradar – Es gab global einen Anstieg an Bitcoin-ATMs um 150 Prozent in zwei Jahren.

USA weit vor dem Rest

Den größten Marktanteil dabei hält Nordamerika mit 83,1 Prozent aller Bitcoin-ATMs. Die meisten befinden sich davon in den USA (über 6200), gefolgt von Kanada (über 780).

Österreich Vize-Europameister

Europa ist mit über 1.100 Kryptowährungs-Geldautomaten die zweitgrößte Region weltweit, was einem Anteil von 14,2 Prozent an der Gesamtzahl entspricht. Die Daten von coinatmradar zeigen zudem, dass das Vereinigte Königreich, Österreich und Spanien mit 272, 155 und 82 Geldautomaten die führenden europäischen Länder darstellen. Asien liegt laut aksjebloggen mit einem Marktanteil von 1,5% weit hinter den führenden Regionen an dritter Stelle.


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Strom aus Wind und Sonne braucht Speicher. Für sie entwickelt das Projekt Phoenics neue Batteriezellen. Konzeptbild, mit KI erstellt. | (c) Virtual Vehicle
Strom aus Wind und Sonne braucht Speicher. Für sie entwickelt das Projekt Phoenics neue Batteriezellen. Konzeptbild, mit KI erstellt. | (c) Virtual Vehicle

Wind und Sonne liefern Strom, wann sie wollen, nicht wann ihn jemand braucht. Diese Lücke schließen Batteriespeicher. Sie werden damit zur Schlüsseltechnologie der Energiewende. Genau hier setzt Phoenics an: Ein steirisches Konsortium entwickelt die nächste Generation von Lithium-Ionen-Zellen für stationäre Speicher.

Koordiniert wird das Projekt von der Virtual Vehicle Research GmbH in Graz. Partner sind Varta Innovation, die Materials Center Leoben Forschung GmbH (MCL) und AVL List. Phoenics läuft 36 Monate und kostet 2,9 Millionen Euro. Knapp zwei Millionen davon kommen von der FFG, aus der Ausschreibung „Energieforschung 2024″.

Ein Material, zwei Ziele

Im Zentrum steht ein Kathodenmaterial: Lithium-Mangan-Eisenphosphat, kurz LMFP. Es ist eine Weiterentwicklung des etablierten Lithium-Eisenphosphats (LFP). LFP-Zellen gelten als sicher und robust, und sie kommen ohne kritische Rohstoffe wie Kobalt oder Nickel aus. LMFP soll zusätzlich bis zu 20 Prozent mehr spezifische Energiedichte liefern. Auf gleichem Bauraum ließe sich damit mehr Energie speichern.

Diesen Materialvorteil will das Konsortium in die fertige Zelle bringen. Die Zielmarken: 20 Prozent mehr Energiedichte, 40 Prozent längere Lebensdauer.

Was noch offen ist

Bis dahin bleiben Fragen. Wie verhält sich das Material über die Lebensdauer, wie altert es, und lässt es sich industriell verarbeiten und skalieren?

Das Konsortium kombiniert deshalb Experiment und Simulation. Die Partner untersuchen das Kathodenmaterial über den gesamten Lebenszyklus, mit Materialcharakterisierung, hochauflösender Bildgebung und KI-gestützter Auswertung. Parallel entstehen physikbasierte und datengetriebene Modelle. Sie bilden das Verhalten der Zelle von der Mikrostruktur bis zum kompletten Speichermodul ab und sollen Entwicklungszyklen verkürzen.

„Die Mikrostruktur von Elektrodenmaterialien beeinflusst maßgeblich Leistung, Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Batteriezellen“, sagt Roland Brunner, Gruppenleiter am MCL.

Ein eigener Schwerpunkt gilt der Sicherheit. Spezielle Testverfahren sollen zeigen, ob LMFP-Zellen den Anforderungen an Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit genügen. AVL bringt dafür seine Erfahrung in der elektrochemischen Modellierung ein. Verbinde man physikalische Modelle mit Methoden des maschinellen Lernens, ließen sich kritische Betriebszustände und Sicherheitsaspekte frühzeitig vorhersagen, sagt Roland Wanker, Geschäftsbereichsleiter Advanced Simulation Technologies bei AVL.

Aufbauen statt neu anfangen

Phoenics setzt die Zusammenarbeit aus dem Vorgängerprojekt OpMoSi fort. „Unsere Stärke liegt darin, modernste Simulations- und Analysemethoden mit industrieller Entwicklungskompetenz zu verbinden“, sagt Projektleiter Philip Kargl von Virtual Vehicle.

Varta Innovation steuert die Fertigungsseite bei, von der Materialentwicklung über die Elektrodenfertigung bis zur Zellintegration. Großes Potenzial sehen die Partner vorerst bei stationären Speichern. Langfristig könnten die Ergebnisse auch der Elektromobilität nützen.

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AI Summaries

Österreich unter führenden europäischen Ländern bei Bitcoin-Automaten

  • Nach Angaben von AksjeBloggen und Coin ATM Radar ist die Zahl der weltweit betriebenen Bitcoin-Geldautomaten in den letzten zwei Jahren um 150% gestiegen und hat im Juni mehr als 8.200 übertroffen.
  • Vor vier Jahren gab es laut der Statistikplattform Statista und coinatm.com global bloß 500 Bitcoin-Geldautomaten.
  • Den größten Marktanteil dabei hält Nordamerika mit 83,1 Prozent aller Bitcoin-ATMs.
  • Europa ist mit über 1.100 Bitcoin-Geldautomaten die zweitgrößte Region weltweit, was einem Anteil von 14,2 Prozent an der Gesamtzahl entspricht.
  • Die Daten von coinatmradar zeigen zudem, dass das Vereinigte Königreich, Österreich und Spanien mit 272, 155 und 82 Geldautomaten die führenden europäischen Länder darstellen.

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