28.08.2025
HEYQQ

Oscar-Stories-Gründer bringen mit Lorastral Open-Source-KI für Kinder heraus

Mit Lorastral präsentiert das Wiener Startup HeyQQ, das hinter der App Oscar Stories steht, ein neues Open-Source-KI-Modell, das speziell für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren entwickelt wurde.
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Product Origin Checker Lora - FragDie.EU - Die Founder Dima Rubanov und Matthias Neumayer | (c) Oscar Stories, Lorastral
Die Founder Dima Rubanov und Matthias Neumayer | (c) Oscar Stories

Im März 2023 berichtete der brutkasten erstmals über die KI-App Oscar des Wiener Startups HeyQQ, die personalisierte Gute Nacht-Geschichten für Kinder schreibt. Im April des gleichen Jahres gelang dem Team ein erster internationaler Erfolg – die App wurde zum „Product of the Day“ auf der Plattform Product Hunt gewählt. Drei Monate danach gab das Unternehmen neue Zahlen aus: Rund 5.000 Personen würden die in sechs Sprachen verfügbare App mittlerweile „regelmäßig“ nutzen. Im Vorjahr begannen die beiden Founder Matthias Neumayer und Dima Rubanov mit Lora zudem ein Modell zu trainieren, das auch anderen als Basis für kindgerechte KI-Anwendungen dienen soll.

Heuer gelang damit ein bemerkenswerter Erfolg: In Benchmark-Tests konnte Lora positive Ergebnisse liefern und im Hinblick auf den „Flesch Reading Ease“ – also den Lesbarkeitsindex, der als numerischer Wert für die Lesbarkeit eines Textes angegeben wird – erreichte es einen Score von 80,24. Das Modell des französischen KI-Startups Mistral-8B erreichte hingegen einen Index von 71,10; GPT-4o den Score 77,17.

Nun jedoch präsentiert man mit Lorastral eine weitere KI-Adaption für reduzierten Bias und kindgerechte Sprache für den DACH-Raum.

Lorastral als Basis für Kooperationen

Konkret handelt es sich um ein eigenes Fine-Tuning des Open-Source-Modells Mistral 24B. Es wurde speziell für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren optimiert und ist ab sofort als Open Source verfügbar. Damit werde nicht nur die kommende Bildungs-App Lora möglich gemacht, Lorastral soll auch als offene Basis für weitere Fine-Tunings und Kooperationen dienen.

„Wir haben uns bewusst gegen eine proprietäre Blackbox und für ein transparentes Open-Source-Modell entschieden“, erklärt Mitgründer Matthias Neumayer. „So können andere Forscher:innen, Entwickler:innen und Bildungspartner auf unserer Arbeit aufbauen – und wir gemeinsam an einer vertrauenswürdigen KI für Kinder arbeiten“, ergänzt Dima Rubanov, Co-Founder.

Zertifiziert

Das Team von HeyQQ setzte dabei auf ein umfangreiches Fine-Tuning von Mistral 24B mit „speziell kuratierten pädagogisch wertvollen Datensätzen“. Alle Texte wurden durch ein mehrstufiges Qualitätspipeline-System geprüft – unter anderem auf Bias, Lesbarkeit und didaktische Eignung.

Für Lorastral erhielt HeyQQ bereits eine Zertifizierung nach Trusted AI Standard von Trustifai (TÜV AUSTRIA) – ein Meilenstein, wie die Founder betonen, der die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards des Projekts unterstreichen soll.

Das KI-Projekt wurde zudem in das Expo Innovation Lab in Osaka (EXPO 2025) aufgenommen. Langfristig plant das Unternehmen, die zugrundeliegende neue API auch anderen Anbietern im Kinderentertainment-Bereich zugänglich zu machen, um so die Entwicklung weiterer Anwendungen für Kinder zu fördern.


Zum Studio-Talk mit den HeyQQ-Gründern

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(c) eologix-ping

Im Mai 2024 holte eologix-ping ein Millioneninvestment u.a. von Verbund X – brutkasten berichtete. Im gleichen Jahr führte das Grazer Startup Blitzdetektion ein und erweiterte sein Produktportfolio um Blitzüberwachungssysteme.

Eologix-Ping mit neuer Version

Nun hat Eologix-Ping die Markteinführung von „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ bekannt gegeben, einer neuen satellitengestützten Version seiner Blitzüberwachungslösung für Windturbinen.

Die neue Variante soll es Wind-Asset-Managern in abgelegenen Regionen mit geringer Konnektivität, in denen die Mobilfunkkommunikation unzuverlässig oder nicht verfügbar ist, ermöglichen, zu erkennen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde – konkret geschieht das mittels Myriotas UltraLite-Satellitenkonnektivität.

Use-Case bleibt

Der grundlegende Use Case bleibt bei den Grazern jedoch unverändert: Betreiber wissen zu lassen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde, damit sie Inspektionen priorisieren, die Wartungsplanung verbessern und Unsicherheiten nach Gewitterstürmen reduzieren können.

„Abgelegene Windparks sollten nicht einfach deshalb an operativer Transparenz verlieren, weil die Mobilfunkabdeckung begrenzt ist“, sagt Matthew Stead, CPO und Mitgründer von Eologix-Ping. „Mit ‚Event Lightning Fleet – Satellitenversion‘ erweitern wir die Blitzüberwachung auf Turbinenebene auf Regionen, in denen die traditionelle Kommunikationsinfrastruktur eine Hürde dargestellt hat.“

Einblicke auf Turbinenebene

Blitzeinschläge können erhebliche Blattschäden und Betriebsrisiken für Windturbinen verursachen. In vielen Fällen sind Betreiber gezwungen, nach Gewitterstürmen umfangreiche Inspektionen durchzuführen, ohne klare Anhaltspunkte dafür zu haben, welche Turbinen betroffen waren.

Im Gegensatz zu regionalen Wetterdiensten, die sich auf flächenweite Blitzaktivität konzentrieren, sei „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ darauf ausgelegt, betriebliche Einblicke auf Turbinenebene zu liefern.

Aus dem Archiv: Die Hintergründe zum Millioneninvestment für eologix-ping aus Graz

Das System erkenne Blitzereignisse direkt am Windturbinenturm mithilfe eines Magnetfeldsensors, der im Power and Communication Module (PCM) installiert ist. Der Sensor erfasst das durch den Blitzstrom im Turmgebäude induzierte Magnetfeld und generiert eine Ereignisbenachrichtigung, die in die Cloud übertragen wird.

Eologix-Ping-CEO: „Besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika“

„Wir sind stolz darauf, mit Eologix-Ping zusammenzuarbeiten, um die Blitzüberwachung auf Standorte auszudehnen, die traditionell außerhalb der Reichweite zuverlässiger Konnektivität lagen“, sagte Dan Franklin, Regional Sales Director bei Myriota.

Und Thomas Schlegl, CEO und Mitgründer von Eologix-Ping, ergänzt: „Mit dieser Markteinführung können Betreiber Blitzüberwachung auf Turbinenebene an Standorten einsetzen, die bisher schwer zu verbinden waren. Dies ist besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika, wo abgelegene geografische Lagen und begrenzte Telekommunikationsinfrastruktur nach Blitzereignissen operative blinde Flecken schaffen.“

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