27.03.2025
WALDBRANDBEKÄMPFUNG

OroraTech: Startup mit Kärntner Co-Founder schoss erfolgreich Satellitenkonstellation ins All

Das von Thomas Grübler mitgegründete Unternehmen will damit die weltweite Waldbrandüberwachung entscheidend verbessern. Mit Spire Global ist ein weiteres von einem Österreicher gegründetes SpaceTech Projektpartner.
/artikel/ororatech-spire-global-satellitenkonstellation
Das OroraTech-Führungsteam mit dem Kärntner Co-Founder Thomas Grübler (3.v.l.) | (c) OroraTech
Das OroraTech-Führungsteam mit dem Kärntner Co-Founder Thomas Grübler (3.v.l.) und CEO und CTO Martin Langer (m.) | (c) OroraTech.

„Wir haben es geschafft! Unsere erste Satellitenkonstellation ist im Orbit. Was für ein Moment für uns!“, schreibt Thomas Grübler auf LinkedIn. Der Kärntner ist Co-Founder und mittlerweile Chief Strategy Officer (früher CEO) des Münchner Startups OroraTech. Dieses beliefert seit Jahren unterschiedliche Organisationen mit seiner Technologie zur Waldbranderkennung per Satellit. Erst im vergangenen Oktober vermeldete es seine letzte Finanzierungsrunde über 25 Millionen Euro, wenig später einen Großauftrag der kanadischen Regierung über 72 Millionen kanadische Dollar, der gemeinsam mit Spire Global umgesetzt wird – brutkasten berichtete.

Acht OroraTech-Satelliten nun in 550 Kilometer Höhe

Ebenfalls gemeinsam mit Spire Global, einem US-SpaceTech, das 2012 vom Österreicher Peter Platzer gegründet wurde, der bis vor kurzem CEO war, gelang nun der Launch der ersten eigenen Satellitenkonstellation. Dieser erfolgte vom „Launch Complex 1“ des US-Unternehmens Rocket Lab in Neuseeland. Acht Satelliten wurden dabei in eine Höhe von 550 Kilometer über der Erdoberfläche befördert. Nach einer Kalibrierungsphase sollen sie ab 1. Juli Daten liefern.

„Stellen wir Informationen zur Verfügung, die die Feuerwehrleute seit Jahrzehnten benötigen“

Mit der neuen Satellitenkonstellation könne man weltweit erstmals bestimmte Uhrzeiten in der Nacht und am Nachmittag in der Waldbranderkennung abdecken, heißt es von OroraTech. „Das ist eine neue Ära der Waldbrandbekämpfung“, kommentiert der ebenfalls aus Österreich stammende CEO und CTO Martin Langer. Man versorge die Einsatzkräfte vor Ort mit den Informationen, die sie brauchen, „um Leben, Land und Eigentum zu retten“. „Indem wir diese Lücke schließen, stellen wir Informationen zur Verfügung, die die Feuerwehrleute seit Jahrzehnten benötigen“, so Langer.

Weitere acht Satelliten noch dieses Jahr

Das System soll Brandherde ab einer Größe von vier mal vier Meter erkennen. Durch die Warnung von Einsatzkräften in Echtzeit soll eine extrem schnelle Reaktion und damit rechtzeitige Eindämmung der Feuer ermöglicht werden. Die neue Konstellation kommt zu mehr als 25 Satelliten hinzu, die bereits mit der OroraTech-Technologie ausgestattet sind, um Daten in das Netzwerk des Startups zu liefern. Ende dieses Jahres will das Münchner Unternehmen acht weitere Satelliten ins All befördern.

Deine ungelesenen Artikel:
28.10.2026

Regierung will neues UNO-KI-Zentrum in Wien ansiedeln

Die Bundesregierung schlägt ein internationales KI-Zentrum in Wien vor. Es soll unter dem Dach der UNO angesiedelt werden und Staaten, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen, um das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu erforschen und gemeinsame Standards zu entwickeln.
/artikel/uno-ki-zentrum-wien-stocker
28.10.2026

Regierung will neues UNO-KI-Zentrum in Wien ansiedeln

Die Bundesregierung schlägt ein internationales KI-Zentrum in Wien vor. Es soll unter dem Dach der UNO angesiedelt werden und Staaten, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen, um das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu erforschen und gemeinsame Standards zu entwickeln.
/artikel/uno-ki-zentrum-wien-stocker
Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter
Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter

Nach der Wahl in den UNO-Sicherheitsrat strebt die Bundesregierung nach dem nächsten Coup. Österreich soll in Fragen der Künstlichen Intelligenz in Zukunft nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten. Das verkündete heute Bundeskanzler Christian Stocker. Der konkrete Vorschlag: Es soll ein internationales KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen in Wien entstehen. Der Vorschlag wurde von Staatssekretär Alexander Pröll beim virtuellen internationalen Spitzentreffen zur Kontrolle von Frontier-KI-Modellen eingebracht. Das Treffen hat auf Initiative der Regierungschefs Finnlands und Norwegens stattgefunden.

„Fürchten wir uns nicht vor Künstlicher Intelligenz, sondern geben wir ihr einen Rahmen, der den Menschen Ängste nimmt und Sicherheit gibt. Ein KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen kann dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Menschen aus der ganzen Welt gemeinsam daran arbeiten, das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu verstehen und ihre Zukunft mitzugestalten“, sagt Stocker

Wien als „der richtige Standort“

Die Bundesregierung sieht Wien als idealen Standort an. Mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und der CTBTO-Vorbereitungskommission sei die Stadt bereits Sitz von Institutionen, die den verantwortungsvollen Umgang mit komplexen Technologien behandeln und langjährige Erfahrung mit multilateralen Verfahren und Standards haben.

„Kein Staat kann diese Herausforderungen allein bewältigen. Die Weichen für die globale KI-Governance werden jetzt gestellt, und Österreich will diesen Prozess aktiv mitgestalten“, betont Staatssekretär Alexander Pröll.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ergänzt: „Österreich setzt sich konsequent für klare Grenzen und international verbindliche Regeln für KI-Waffen ein. Als einer der vier UNO-Amtssitze wäre Wien bestens als Standort für ein internationales KI-Zentrum geeignet.“

Treffen mit Hinton und Steinberger

Heute Abend trifft Stocker gemeinsam mit Staatssekretär Alexander Pröll den Physik-Nobelpreisträger Geoffrey Hinton und Peter Steinberger, der mit OpenClaw weltweite Bekanntheit erlangte. „Wir sprechen über unsere Initiative, über internationale Regeln für KI und darüber, wie Österreich bei dieser Zukunftstechnologie vorne mit dabei ist“, schreibt Stocker auf X. Hinton und Steinberger sind Gäste von TEDAI in der Wiener Hofburg.

Österreich im KI-Zeitalter

KI scheint im Bundeskanzleramt präsenter denn je zu sein, denn Pröll möchte zum Thema „Österreich im Zeitalter von KI“ am 19. November Stellung nehmen. Der Staatssekretär lädt zu einer Grundsatzrede in die Österreichische Nationalbibliothek ein, bei der er über eine der „größten Gestaltungsaufgaben unserer Zeit“ sprechen wird.

„Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, entscheiden, schaffen und denken. Was bedeutet das für uns Menschen und was bedeutet es für Österreich?“, heißt es in der Aussendung.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

OroraTech: Startup mit Kärntner Co-Founder schoss erfolgreich Satellitenkonstellation ins All

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OroraTech: Startup mit Kärntner Co-Founder schoss erfolgreich Satellitenkonstellation ins All

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OroraTech: Startup mit Kärntner Co-Founder schoss erfolgreich Satellitenkonstellation ins All

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OroraTech: Startup mit Kärntner Co-Founder schoss erfolgreich Satellitenkonstellation ins All

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OroraTech: Startup mit Kärntner Co-Founder schoss erfolgreich Satellitenkonstellation ins All

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OroraTech: Startup mit Kärntner Co-Founder schoss erfolgreich Satellitenkonstellation ins All

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OroraTech: Startup mit Kärntner Co-Founder schoss erfolgreich Satellitenkonstellation ins All

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OroraTech: Startup mit Kärntner Co-Founder schoss erfolgreich Satellitenkonstellation ins All

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OroraTech: Startup mit Kärntner Co-Founder schoss erfolgreich Satellitenkonstellation ins All