09.09.2016

OrgDesign Lab: Schon bereit zu wachsen?

Am 5. Oktober geht das OrgDesign Lab in die zweite Runde. Auch dieses Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto "making your Startup fit-for-growth". Fünf von einer Expertenjury ausgewählte Startups können teilnehmen. Die Bewerbung läuft bis zum 18. September.
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Bewerbungsphase fürs OrgDesign Lab startet.
kooperation

In einem Startup zu arbeiten fasziniert und motiviert. Die große Herausforderung ist dabei, parallel zur Produktentwicklung und zur Marktbearbeitung auch die Entwicklung der eigenen Organisation nicht aus den Augen zu verlieren. Es gibt viele Stolpersteine, vor allem beim Übergang von der Pionierphase in eine größere Organisation.

Gut organisiert durchstarten

So stellen sich viele Fragen der Aufbau- und Ablauforganisation: Wie strukturiert sich die Organisation? Wie fließt die Kommunikation? Wie werden Entscheidungen getroffen? Wie wird auf die Unternehmenskultur Einfluss genommen? Oder: Wie werden Veränderungsprozesse beobachtet und gesteuert?

Das Team ist der Schlüssel

Beim OrgDesignLab am 05.10.2016 werden Startups von ausgewiesenen Experten und erfahrenen Unternehmern aus ganz unterschiedlichen Branchen unterstützt. Alles dreht sich um die Frage „Wie werden wir ein möglichst agiles und wachstumsfähiges Team?“  Startups haben die Chance, ihre individuelle Situation und das organisatorische Setup unter die Lupe zu nehmen. Gemeinsam mit Profis werden konkrete Handlungsoptionen für die nächsten Schritte entwickelt, um persönlich mitzuwachsen.

Die Bewerbung läuft noch bis zum 18.09.2016, 24:00. Gesucht werden:

  • Entrepreneure mit internationalen Ambitionen,
  • mit mind. 10 Organisationsmitgliedern, die
  • ihren Status Quo auf strukturelle Herausforderungen prüfen und sich bestmöglich auf eine Wachstumsphase vorbereiten wollen

Die Teilnahme ist kostenlos und auf fünf Startups  limitiert. Wer die 5 Glücklichen sind, entscheiden Experten.

Das OrgDesign Lab ist eine Kooperationsinitiative zwischen  Bingenium, DerBrutkasten, dwarfs and Giants,  Neuwaldegger Alumni & INiTS zur nachhaltigen Entwicklung des Startup Ökosystems.

Bei inhaltlichen Fragen stehen Ihnen Matthias Lang und Gerald Mitterer gerne zur Verfügung: [email protected]

Bewerben Sie sich jetzt für das OrgDesignLab 2016!

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Novus-Gründer und CEO René Renger mit dem Novus One
(c) Novus

Als brutkasten erstmals über Novus berichtete, war das Fahrzeug aus Braunschweig noch ein Projekt mit guter Anekdote: 75 Kilogramm leicht, Vollcarbonrahmen, Motor im Hinterrad, und ein Team, das eine Kaufanfrage von Elon Musk ausgeschlagen hatte. Inzwischen ist aus dem Prototyp ein Serienfahrzeug geworden. Jetzt gibt das 2019 gegründete Unternehmen von Gründer und CEO René Renger, einem ehemaligen Lead Designer bei Volkswagen, eine Finanzierungsrunde in Höhe eines zweistelligen Millionen-Dollar-Betrags bekannt. Angeführt wird sie von 468 Capital mit Sitz in Berlin und San Francisco. Die genaue Summe nennt Novus nicht.

Serienauslieferungen seit dem Frühjahr

Das Novus One im Stadtverkehr
Das Novus One im Stadtverkehr (c) Novus

Die Serienauslieferungen des Novus One in Europa starteten laut Aussendung im Frühjahr 2026, das Fahrzeug ist in mehreren europäischen Ländern in Kundenhand. Die Founders Edition startet bei 21.300 Euro netto. Das Fahrzeug wiegt 121 Kilogramm, beschleunigt in unter zwei Sekunden von 0 auf 50 km/h und erreicht bis zu 130 km/h. Die 6,2-kWh-Batterie bietet laut Hersteller 150 Kilometer Reichweite und lädt in 90 Minuten von 0 auf 80 Prozent.

Novus bezeichnet das Fahrzeug als „Lightbike“ und reklamiert damit eine eigene Kategorie, die die Vorteile von E-Bike, Roller und Motorrad kombinieren soll. Der eigentliche Kniff liegt in der Zulassung: Das Fahrzeug fährt in zwei per Software einstellbaren Leistungsstufen, als Rollerklasse L1e bis 45 km/h und als Motorradklasse L3e bis 130 km/h. In der Einstiegskonfiguration reicht in den USA und in Europa laut Novus ein Autoführerschein, wobei die Voraussetzungen je nach Land und in den USA je nach Bundesstaat variieren. Damit zielt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf über 400 Millionen Autofahrer in Europa und Nordamerika statt auf die Nische des Zweiradmarkts.

„Unser Ziel ist nicht, den Motorradmarkt zu elektrifizieren oder nur ein weiteres Zweirad zu bauen. Unser Ziel ist, urbane Mobilität neu zu verteilen. Investoren dieses Kalibers an Bord zu haben, zeigt mir, dass der Markt das genauso sieht“, sagt Renger.

Vom Musk-Nein zum Tesla-Ingenieur an Bord

Das Shareholder-Ökosystem umfasst laut Novus über 30 Investoren. Mit an Bord ist Eric Bach, ehemaliger Chief Engineer bei Lucid Motors und Director of Engineering bei Tesla, der als Investor und Board Advisor an der Fahrzeugentwicklung mitwirkt. Zudem steigt Martin Hoffmann ein, der On vom Schweizer Startup zur globalen Premium-Performance-Marke skaliert und als CFO und Co-CEO an die Börse gebracht hat. Dazu kommen Gründer und Führungskräfte von Kembara VC, Adidas, Audi, BMW, Chrono24, FINN, Grover, Mercedes-AMG, New Balance, Vay und Xiaomi, Venture-Investoren aus dem Silicon Valley und Europa sowie Rennfahrerin Sophia Flörsch. Ein Zweiradhersteller findet sich unter den Gesellschaftern nicht.

„Wir haben uns nicht nach klassischen Mobilitätsinvestoren umgeschaut. Was wir aufgebaut haben, funktioniert eher wie ein eigener Y Combinator“, sagt Hannes A. H. Krieger, CSO und Gründungsmitglied von Novus.

USA 2027, Novus Two Ende 2027

Das frische Kapital soll in den Marktstart in den USA 2027, die Expansion in europäische Lifestyle-Metropolen und die Entwicklung des Novus Two fließen. Das zweite Modell soll die Lightbike-Kategorie zu einem niedrigeren Einstiegspreis in die Breite bringen, der Produktionsstart ist für Ende 2027 geplant.

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