17.10.2023

Optimuse: Millionen-Investment für ClimateTech-Startup von Ex-Bitpanda-Product-Manager

Optimuse erhält 1,1 Millionen Euro. An der Finanzierungsrunde beteiligt sind der aws Gründerfonds II und Matterwave Ventures aus Deutschland.
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Das Gründerteam von Optimuse: Fabian Pitscheider (CPO), Dominik Pezzei (CEO) und Felix Maximilian Hoffer (CTO) © optimuse.com

Das Wiener DeepTech-Startup Optimuse wurde im Oktober 2021 von Dominik Pezzei, Fabian Pitscheider und Felix Hoffer gegründet. Pezzei war bis Oktober 2021 als Ex-Bitpanda Product Manager tätig. Das Gründertrio entwickelt eine Software-Plattform, um Immobilien-Portfolios zu dekarbonisieren.

Optimuse schließt Pre-Seed-Runde ab

Neben der dreiköpfigen Geschäftsführung zählt das Startup sechs weitere Mitarbeitende. Nun erhielt das Wiener Startup ein Investment in Höhe von 1,1 Millionen Euro. An der Finanzierungsrunde beteiligt sind neben dem aws Gründerfonds II zudem das Münchner Venture Capital Unternehmen Matterwave Ventures, das unter anderem auch bei österreichischen Startup Visplore beteiligt ist.

Dekarbonisierung dank digitaler Gebäude-Zwillinge

Optimuse ist eine B2B-Software, die Besitzenden von Immobilienportfolios einen Überblick über den energetischen Zustand ihrer Gebäude ermöglicht. Ziel sei die Dekarbonisierung von Bestandsgebäuden. Mittels proprietärer Technologien – darunter künstliche Intelligenz – fertig Optimuse „digitale Zwillinge“ von Bestandsimmobilien an, auf deren Basis das Startup deren Energiebedarf ermittelt und Emissionen simuliert.

Optimuse plant daraufhin mögliche Maßnahmen zur energetischen Sanierung und entwickelt eine auf den oder die Kund:in angepasste Dekarbonisierungsstrategie.

„Die Dekarbonisierung von Immobilien stellt eine erhebliche Herausforderung dar, die sowohl Kapital als auch hochmoderne Technologie erfordert. Der aws Gründungsfonds II ist ein wesentlicher Partner und Kapitalgeber, um die Technologieentwicklung und Expansion maßgeblich voranzutreiben“, so Optimuse Co-Gründer und CEO Dominik Pezzei in einer Aussendung.


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Foto: A1 Telekom Austria/APA-Fotoservice/Martin Hörmandinger

Bei Energie und bei Verteidigung hat Europa spät und teuer gelernt, was strategische Abhängigkeit kostet. Im Digitalen – bei Betriebssystemen, Cloud und Künstlicher Intelligenz – ist die Abhängigkeit von wenigen außereuropäischen Anbietern mindestens genauso groß. Genau dort will eine neue Allianz heimischer Leitbetriebe gegensteuern.

Getragen wird die „Initiative Digitale Souveränität“ von A1 Telekom, Anexia, Erste Bank, Keba Group, Spar ICS, Umdasch Group und der Vienna Insurance Group – sieben Unternehmen aus sieben Branchen. Gemeinsam wollen sie Initiativen und Pilotprojekte vorantreiben, um den Digitalstandort Österreich und Europa zu stärken, mit besonderem Fokus auf den Schutz kritischer Infrastruktur.

Die Stoßrichtung ist dabei ausdrücklich keine defensive. „Digitale Souveränität bedeutet nicht Abschottung, sondern Wahlfreiheit und europäische Alternativen — besonders bei kritischen Daten“, sagte A1-Deputy-CEO Thomas Arnoldner. Souveränität sei kein Schutzwall, sondern ein Sprungbrett – und man müsse sie aufbauen, bevor man sie brauche.

Vorschlag: ein Gütesiegel für die öffentliche Beschaffung

Der konkreteste Vorschlag steht im Positionspapier selbst: ein „Gütesiegel für Souveränität“ für die öffentliche Beschaffung. Es soll verlässliche Qualitätsstandards im Cloud-Bereich sichtbar machen, Transparenz schaffen und sogenanntem „Sovereign-Washing“ vorbeugen – also dem bloßen Etikett „souverän“ ohne echte Substanz. Zugleich soll digitale Souveränität in den Bewertungskriterien öffentlicher Vergaben verankert werden; für besonders sensible Daten aus Verwaltung, Gesundheit oder Bildung schlägt die Initiative europäische beziehungsweise österreichische „Souveränitätszonen“ vor.

Foto: A1 Telekom Austria/APA-Fotoservice/Martin Hörmandinger

Keba-CEO Christoph Knogler führte den Gedanken bei der Pressekonferenz aus Industriesicht aus: Ein solches Siegel müsse nachvollziehbar ausweisen, wo Daten gespeichert und verarbeitet werden, wer die Infrastruktur betreibt und in welchem Rechtsraum das geschieht. Berücksichtige die öffentliche Hand Souveränität bei ihren Vergaben, sei das kein bürokratisches Zusatzmerkmal, sondern ein Qualitätskriterium. Zusätzlich warb Knogler dafür, nicht jede Anwendung in der Cloud zu betreiben: On-Device- und On-Edge-KI könnten sensible Daten direkt an Gerät oder Maschine verarbeiten.

Hinter der Debatte steht ein juristischer Kern. Auf Nachfrage aus dem Publikum verwiesen die Initiatoren auf den US Cloud Act als zentrales Problem bei der Frage, welchem Rechtsraum in Europa verarbeitete Daten unterliegen. Fertige Kriterien für das Gütesiegel gebe es noch nicht – die Arbeit laufe auf europäischer wie nationaler Ebene.

Anexia-CEO Alexander Windbichler brachte einen regulatorischen Vergleich ins Spiel: Wie einst im Telekom- und Energiemarkt die Netze geöffnet wurden, ohne Produkte vorzuschreiben, könnte im Cloud-Bereich eine klare Trennung zwischen Software und Betrieb – samt offener Schnittstellen – für fairen Wettbewerb sorgen.

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