31.05.2023

OpenAI-Gründer Altman uvm. unterschreiben apokalyptisches Ein-Satz-Statement zu AI

An Warnungen von AI-Granden vor AI ist man mittlerweile gewohnt. Nun wurde eine weitere, besonders kurze, lanciert.
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KI, Sam Altman OpenAI, ChatGPT
(c) Adobe Stock/TechCrunch Disrupt SF - Sam Altman, CEO von OpenAI.

„OpenAI-Gründer Sam Altman warnt vor Gefahren der künstlichen Intelligenz“ – Variationen dieser Schlagzeile gab es in den vergangenen Monaten viele. Mehrfach handelte es sich dabei um „offene Briefe“ oder der gleichen, die viele prominente Unterzeichner:innen fanden. Insofern verwundert es, warum überhaupt weitere solche Kassandrarufe lanciert werden. Und warum sie jedes Mal aufs Neue von Menschen unterzeichnet werden, die im KI-Bereich Rang und Namen haben.

In der Kürze liegt die apokalyptische Würze

Nun passierte es wieder. Das in San Francisco ansässige Center for AI Safety (CAIS) ging mit einer neuerlichen Warnung an die Öffentlichkeit und schaffte es unter anderem, mehrere OpenAI-Co-Founder, darunter Sam Altman und Mira Murati, zur Unterschrift zu bewegen. Bei all der Redundanz hat dieses Statement eine Besonderheit: Es ist sehr kurz. In nur einem Satz beschwört es ein nachgerade apokalyptisches Szenario herauf:

„Die Minderung des Risikos der Ausrottung [des Menschen] durch KI sollte, neben anderen Risiken von gesellschaftlichem Ausmaß, wie Pandemien und Atomkrieg, eine globale Priorität sein“.

Neben dem Statement findet sich auf der Page auch eine (deutlich längere) Erklärung, warum das Statement so kurz ausfällt: „KI-Experten, Journalisten, politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit diskutieren zunehmend über ein breites Spektrum an wichtigen und dringenden Risiken der KI. Dennoch kann es schwierig sein, Bedenken über einige der schwerwiegendsten Risiken der fortgeschrittenen KI zu äußern. Die nachstehende knappe Erklärung soll dieses Hindernis überwinden und eine Diskussion in Gang bringen. Sie soll auch die wachsende Zahl von Experten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens bekannt machen, die einige der schwerwiegendsten Risiken der fortgeschrittenen KI ebenfalls ernst nehmen“.

OpenAI-Gründer Sam Altman für „Minderung des Risikos“, aber gegen EU-Regulierung

Ob dieses Statement etwas bringen wird? Mit „Minderung des Risikos“ meint zumindest Sam Altman jedenfalls augenscheinlich nicht Regulierung – zumindest nicht eine solche, die er sich nicht selbst überlegt hat. Auf neue AI-Regulierungspläne der EU reagierte OpenAI jedenfalls zuletzt mit offener Ablehnung, die in einer (mittlerweile wieder zurückgenommenen) Drohung des Ausstiegs aus dem Markt gipfelte.

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Combyn, Biogena
© zVg - Der BioCore Loop von Combyn.

Die Combyn Health Care GmbH mit Sitz in Graz entwickelt medizintechnische Lösungen für Prävention und Gesundheitsanalyse. Mit dem BioCore Loop hat das Unternehmen einen Health Kiosk entwickelt, der eigenen Angaben nach mehrere Untersuchungsmethoden in einem Gerät vereint und die erhobenen Gesundheitsdaten unmittelbar nach der Messung aufbereitet.

Dafür gab es (bereits im August) ein Investment von Biogena. Über die Höhe und die Beteiligungsverhältnisse wurde Stillschweigen vereinbart – laut wirtschaft.at ist aber öffentlich ersichtlich, dass sich Biogena laut Letztstand 5,68 Prozent der Anteile gesichert hat.

Combyn: BioCore Loop im Zentrum

Im Zentrum der Zusammenarbeit steht der erwähnte BioCore Loop. Das System ermöglicht nach Angaben des Unternehmens eine vollautomatisierte Gesundheitsmessung in weniger als fünf Minuten. Die Messung könne selbstständig und ohne unmittelbare Unterstützung durch medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden.

Der BioCore Loop erfasst unter anderem Gesundheitsparameter zu Herz und Kreislauf, autonomem Nervensystem, Gefäßsteifigkeit, Flüssigkeitshaushalt, Muskelmasse und Körperfett. Die Ergebnisse werden aufbereitet und sollen medizinisches Fachpersonal bei der Einschätzung ausgewählter gesundheitlicher Risiken unterstützen. Darüber hinaus unterstützt das System die Einschätzung gesundheitlicher Risiken wie Osteoporose, Diabetes, Sarkopenie oder Herzinsuffizienz, wie es heißt.

BioCore Loop wurde in Österreich entwickelt und die Technologie wurde laut Unternehmensangaben an mehr als 6.000 Patienten validiert. Das System wird heute unter anderem in österreichischen Schwerpunktkrankenhäusern sowie in Forschungseinrichtungen in den USA und Finnland eingesetzt.

Früherkennung als Credo

„Die Zukunft der Medizin beginnt nicht erst dann, wenn ein Mensch krank ist. Sie beginnt damit, gesundheitliche Veränderungen und Risiken frühzeitig zu erkennen und daraus die richtigen Maßnahmen abzuleiten“, sagt Albert Schmidbauer, Gründer und CEO der Biogena Group. „Combyn hat eine Technologie entwickelt, die komplexe Gesundheitsdaten innerhalb weniger Minuten verfügbar und für die weitere Einordnung nutzbar macht. Diese Verbindung aus Wissenschaft, Prävention, Effizienz und einfacher Anwendung hat uns überzeugt.“

Für Biogena ist die Beteiligung ein weiterer Schritt in der Entwicklung vom Mikronährstoffunternehmen zu einem umfassenden Gesundheitsökosystem, wie auch Schmidbauer brutkasten gegenüber im Juli erklärte: Dieses umfasst neben Premium-Mikronährstoffen auch Diagnostik, Biohacking, Longevity-Anwendungen, Gesundheitswissen und personalisierte Präventionskonzepte.

„Wir stellen nicht nur Kapital zur Verfügung. Wir wollen Combyn mit unserer Erfahrung, unserem Netzwerk von mehr als 30.000 Ärztinnen, Ärzten sowie Therapeutinnen und Therapeuten und unserem Zugang zu gesundheitsbewussten Kundinnen und Kunden bei der weiteren Entwicklung und der Marktexpansion unterstützen“, präzisiert Schmidbauer. „Unser gemeinsames Ziel ist es, fundierte Gesundheitsanalysen und personalisierte Prävention einfacher, schneller und für deutlich mehr Menschen zugänglich zu machen.“

Combyn tritt in neue Phase

Mit dem Abschluss der Finanzierungsrunde sieht Combyn die Grundlage geschaffen, in die nächste Phase seiner Unternehmensentwicklung zu treten. Im Fokus stehen die Weiterentwicklung der Technologie, die Skalierung des Vertriebs und die stärkere Integration des BioCore Loops in medizinische und präventive Versorgungsmodelle.

„Mit Albert Schmidbauer und der Biogena Group gewinnen wir Partner, die den Gesundheitsmarkt seit vielen Jahren kennen und unsere Vision einer modernen, zugänglichen Präventionsmedizin teilen“, sagt Christoph Grimmer, CEO von Combyn Health Care. „Biogena bringt neben großer unternehmerischer Erfahrung ein außergewöhnlich starkes Netzwerk im medizinischen Bereich mit. Diese Kombination eröffnet uns wertvolle Möglichkeiten, unsere Technologie schneller in die breite Anwendung zu bringen.“

Falko Skrabal, Gründer und Medical Advisor von Combyn Health Care, ergänzt: „Der modernen Medizin stehen immer mehr Daten und diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung. Entscheidend ist, diese Informationen so zusammenzuführen, dass sie im Alltag einfach, schnell und sinnvoll nutzbar werden. Genau dafür haben wir den BioCore Loop entwickelt.“

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AI Summaries

OpenAI-Gründer Altman uvm. unterschreiben apokalyptisches Ein-Satz-Statement zu AI

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Dieser Artikel hebt hervor, dass es weiterhin Bedenken darüber gibt, dass künstliche Intelligenz ein Risiko für die Menschheit darstellen könnte. Das Statement des Center for AI Safety betont, dass die Minderung des Risikos der Ausrottung des Menschen durch KI eine globale Priorität sein sollte. Es gibt auch eine Diskussion über die Regulierung von KI, wobei einige wie Sam Altman dagegen sind, dass die Regulierung nicht zu strikt sein sollte, während andere Unterstützung für eine solche Regulierung suchen. Insgesamt zeigt der Artikel die wachsende Sorge um die Auswirkungen von KI auf die Gesellschaft und wie wichtig es ist, sich mit diesen Risiken auseinanderzusetzen.

OpenAI-Gründer Altman uvm. unterschreiben apokalyptisches Ein-Satz-Statement zu AI

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Im Artikel wird auf die Warnung von prominenten Persönlichkeiten im Bereich der künstlichen Intelligenz vor den Risiken der automatisierten Technologie hingewiesen. Insbesondere wird auf die Veröffentlichung eines kurzen Statements aufmerksam gemacht, das ein apokalyptisches Szenario heraufbeschwört und die Minderung des Risikos der Ausrottung des Menschen durch KI sowie andere Risiken von gesellschaftlichem Ausmaß als globale Priorität fordert. Während einige der Unterzeichner des Statements sich für die Minderung von KI-Risiken einsetzen, haben sie in der Vergangenheit jedoch Regulierungspläne der EU offen abgelehnt, was auf die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen von Regulierungsmaßnahmen auf die KI-Industrie hinweisen könnte.

OpenAI-Gründer Altman uvm. unterschreiben apokalyptisches Ein-Satz-Statement zu AI

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Als Innovationsmanager:in ist es wichtig, über die neuesten Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz und deren potenzielle Risiken informiert zu sein. Das Statement der OpenAI-Co-Founder unterstreicht die Bedeutung der Risikominderung im Umgang mit KI und zeigt damit eine klare Verantwortung von Experten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in diesem Bereich auf. Zudem verdeutlicht die Ablehnung von AI-Regulierungsplänen der EU durch OpenAI die Notwendigkeit eines globalen Diskurses über Regulierungsfragen.

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AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Als Investor:in sollten Sie die Bedeutung und mögliche Risiken der künstlichen Intelligenz und deren Fortschritt im Blick haben. Das Statement von OpenAI-Gründer Sam Altman und anderen Expert:innen betont die Dringlichkeit, das Risiko der Ausrottung durch KI zu mindern und es als globale Priorität zu betrachten. Es ist wichtig, sich über die möglichen Folgen und Chancen von KI informiert zu halten, um langfristige Investitionsentscheidungen zu treffen.

OpenAI-Gründer Altman uvm. unterschreiben apokalyptisches Ein-Satz-Statement zu AI

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Als Politiker:in sollten Sie sich mit der Thematik der künstlichen Intelligenz auseinandersetzen, da es sich um einen Bereich handelt, der in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Die Warnungen vor den Risiken, die mit der Fortschreibung der KI-Technologie verbunden sind, sollten ernst genommen werden. Es ist wichtig, den Einsatz von KI im Hinblick auf ethische und moralische Standards aufmerksam zu begleiten und gegebenenfalls auch zu regulieren, um gesellschaftliche Risiken zu minimieren.

OpenAI-Gründer Altman uvm. unterschreiben apokalyptisches Ein-Satz-Statement zu AI

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Der Artikel beschäftigt sich mit einem Statement des Center for AI Safety (CAIS), das in einem Satz ein unglaublich apokalyptisches Szenario heraufbeschwört und von mehreren prominenten KI-Experten und Co-Foundern von OpenAI, darunter Sam Altman und Mira Murati, unterzeichnet wurde. Die Kernaussage des Statements ist, dass die Minderung des Risikos der Ausrottung des Menschen durch KI eine globale Priorität sein sollte. Das Statement soll eine Diskussion über die schwerwiegendsten Risiken der KI anregen und Bewusstsein schaffen. Sam Altman scheint jedoch gegen EU-Regulierung zu sein und sieht die Minderung des Risikos eher als eine Frage der Selbstregulierung durch die KI-Industrie. Das Bigger Picture ist, dass die KI-Experten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die das Statement unterschrieben haben, auf die enormen Risiken der fortgeschrittenen KI aufmerksam machen und eine Diskussion in Gang setzen wollen, um das Potenzial einer apokalyptischen Zukunft zu mindern.

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AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

  • Sam Altman
  • Mira Murati

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Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

  • OpenAI
  • Center for AI Safety (CAIS)

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