17.07.2025
FÖRDERUNG

OÖ-Startup Findustrial sichert sich EU-Förderung in Höhe von 1,7 Mio. Euro

Findustrial aus Schörfling am Attersee erhält eine Förderung in Höhe von 1,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für seine Equipment-as-a-Service-Lösung im Bereich von Maschinen.
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Findustrial Team - Plattform für Equipment-as-a-Service (c) Findustrial

Das 2020 gegründete Startup aus Schörfling am Attersee bietet EaaS-Lösungen (Equipment-as-a-Service) für Unternehmen an. Das Konzept funktioniert so: Anstatt Maschinen zu kaufen, können Kund:innen Maschinen leihen. Bezahlt wird etwa pro Betriebsstunde oder pro Nutzungseinheit. Das sei sowohl für Unternehmen als auch für Kund:innen eine Win-win-Situation. So müssen Kund:innen nicht mehr auf einen Schlag viel Geld in eine Maschine investieren, sondern können gut in Schuss gehaltene Maschinen leihen – der Service der Maschine ist im Preis nämlich inbegriffen. Auf der anderen Seite schafft der wiederkehrende Erlös mehr Planungssicherheit für Hersteller:innen.

Frisches Kapital

Findustrial konnte bereits eine siebenstellige Finanzierungsrunde für seine Plattform abschließen – brutkasten hat bereits berichtet. Unter den damaligen Investoren war unter anderem das Payment-Unternehmen Bamberger, dessen Gründer Christian Bamberger einen erfolgreichen Exit hatte.

Für die EaaS-Plattform hat Findustrial jetzt eine EFRE-Förderung (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) in Höhe von 1,7 Millionen Euro erhalten. Damit wolle man die Entwicklung der Plattform weiter vorantreiben und verschiedene Features verbessern.
„Es geht hauptsächlich darum, dass wir für Maschinenhersteller in Europa den Wettbewerb ermöglichen können. Es ist kaum möglich, mit Herstellern aus dem asiatischen Raum zu konkurrieren. Mit unserem Modell wollen wir dem Preiskampf entgegenwirken und die europäische Qualität aufrechterhalten“, sagt Victoria Racher von Findustrial.

Neue Finanzierungsrunden in Planung

Seit der Gründung von Findustrial vor fünf Jahren laufe es jedenfalls ganz gut, sagt Racher. So verwenden mehrere große Firmen die EaaS-Plattform – darunter beispielsweise die Erste Bank und Sparkasse, aber auch die Linz AG. „Besonders stolz sind wir darauf, Agilox zu unseren Kunden zählen zu können“, sagt Racher zu brutkasten. Es gibt auch Pläne für weitere Finanzierungsrunden. Details könne man zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht verraten.

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Neos und epicenter.works orten Datenschutz-Skandal rund um Härtefallfonds
(c) Adobe Stock - kwarkot

In einem Interview mit brutkasten im Februar dieses Jahres hob die Wiener Digitalstadträtin Barbara Novak (SPÖ) den Standort Wien für eine „AI Gigafactory“ noch hervor. Die Abwärme der Server sollte dabei direkt in das bestehende Fernwärmenetz eingespeist werden, so das Konzept. „Bei einer AI Gigafactory fällt sehr viel Abwärme an, mit der bis zu 200.000 Haushalte versorgt werden könnten. Das wäre ein wesentlicher Beitrag zur Dekarbonisierung der Fernwärme und stellt eine klassische Win-win-Situation dar“, so Novak im Interview.

Brief von Digitalstadträtin an EU

Die Auflagen der Förderung seien von Seiten der EU nun aber dahingehend geändert worden, dass das Projekt an keinen bestimmten Standort bzw. an keine definierten Auflagen gebunden werden dürfe, berichtet die Tageszeitung Kurier. Ein zentrales Element der Wiener Bewerbung beinhaltet jedoch die erwähnte Anknüpfung der Gigafactory an das Fernwärmenetz (brutkasten berichtete). Laut Kurier wird in einem offiziellen Brief der Digitalstadträtin an die EU nun dazu aufgerufen, die Auflagen für die Förderung nochmal zu überdenken.

„Einkaufsgemeinschaften“ nicht passend für Stadt Wien

Das Finanzierungsmodell für das 5-Milliarden-Euro-Projekt sah ursprünglich vor, dass zwei Drittel der Mittel von privaten Investoren und ein Drittel gemeinschaftlich von der Stadt Wien, dem Bund sowie der EU aufgebracht werden. Aktuelle Bestrebungen in Brüssel sehen nun jedoch die Bildung von standortungebundenen „Einkaufsgemeinschaften“ vor. Für Wien würde dies bedeuten, dass das Projekt nicht mehr zwingend an die geplante Abwärme-Integration in das Fernwärmenetz gekoppelt werden dürfte. Da diese Koppelung jedoch eine Grundvoraussetzung der Wiener Bewerbung ist, wird eine Beteiligung unter den geänderten Bedingungen derzeit hinterfragt.

Fünf Gigafactories geplant

Bis zum Jahr 2028 plant die Europäische Union den Baubeginn von bis zu fünf neuen „AI-Gigafactories“. Diese hochmodernen Rechenzentren sollen speziell auf die enormen Anforderungen zugeschnitten werden, die das Training und der laufende Betrieb fortschrittlicher Künstlicher Intelligenz mit sich bringen. Dabei legt die EU besonderen Wert auf strengste Maßstäbe in den Bereichen Datensicherheit, IT-Schutz und Energieeffizienz.

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