16.12.2020

OÖ HightechFonds und View Elevator gemeinsam auf Investorensuche

Der OÖ HightechFonds ist bereits seit einiger Zeit beim Startup View Elevator an Bord. Der brutkasten bekam Einblick in die gemeinsame Arbeit an der nächsten Finanzierungsrunde.
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View Elevator CEO Johannes Schober über die Zusammenarbeit mit dem OÖ HightechFonds
(c) der brutkasten: View Elevator CEO Johannes Schober über die Zusammenarbeit mit dem OÖ HightechFonds
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„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Aufzug-Branche zu digitalisieren und dem Aufzug das Sehen zu lehren“, erklärt Johannes Schober, Gründer des oberösterreichischen Startups View Elevator. Dabei spielen eine Hardware und eine Software-Komponente zusammen: ein IoT-System mit Multifunktionsdisplay, Kamera und Sensoren und eine – auch unabhängig nutzbare – Software-Plattform für das Management aller Fahrstühle eines Betreibers. Das Unternehmen überzeugte bereits vor zwei Jahren den OÖ HightechFonds, als Investor einzusteigen – der brutkasten berichtete. Nun vertieft man dieses Engagement und startet die Internationalisierung – gemeinsam mit neuen Co-Investoren.

Branche mit viel Potenzial

Denn nach einer Entwicklungs- und Aufbauphase ist View nun bereit für den nächsten Schritt und will im Markt wachsen, so Schober. Das soll zunächst mit der Software-Lösung des Unternehmens passieren, welche seit Kurzem die IoT-Hardware ergänzt: „Wir haben die Plattform zugeschnitten auf die Bedürfnisse unserer Kunden entwickelt, die eine herstellerunabhängige Lösung wollten, über die sie alle ihre Aufzüge managen können. Mit der Software können wir nun schnell skalieren“. Rund sechs Millionen Aufzüge gebe es in Europa. Etwa 120.000 kämen jährlich neu dazu. Die EU-weit harmonisierten Normen und Vorschriften für den Betrieb von Aufzügen begünstigen die Skalierung.

brutkasten-Video-Talk mit View Elevator und OÖ HightechFonds

„Es ist eine weitgehend noch nicht digitalisierte Branche, die wir als breites Betätigungsfeld sehen. Aufzüge sind mitunter Jahrzehnte alt und haben einen enormen Bedarf an Nachrüstung“, meint auch Thomas Meneder, Co-Geschäftsführer des OÖ HightechFonds. Schon beim Einstieg 2018 hätten Gründer und Geschäftsmodell von View Elevator überzeugt. „Jetzt sind wir mitten in der nächsten Finanzierungsrunde und liegen trotz Corona auch im Plan. Im Jänner werden wir das First Closing machen“, so Meneder.

View Elevator, OÖ HightechFonds und der „Wunschinvestor“

Noch suche man nach weiteren Co-Investoren. „Der OÖ HightechFonds ist hier der ideale Partner, weil sie wissen, wie die Dinge bei uns laufen und welche Prozesse zu bedenken sind“, meint Johannes Schober. Der OÖ HightechFonds unterstützt die Finanzierungsrunde sowohl durch ein Finanzierungscommittment als auch durch Kontakte in Richtung Deutschland. Johannes Schober gibt Auskunft über seinen Wunsch-Co-Iinvestor: „Wir wollen zunächst im DACH-Raum wachsen, weswegen wir uns auch aktiv in Deutschland und der Schweiz umsehen. Wünschenswert wäre ein Partner mit einem starken Netzwerk in der Immobilienbranche“.

(c) der brutkasten: Christian Matzinger, Thomas Meneder (beide OÖ HightechFonds) und Johannes Schober, View Elevator

Und gibt es solche Wünsche auch seitens des OÖ HightechFonds? Die Zusammenarbeit mit Co-Investoren sei in den vergangenen Jahren noch wichtiger geworden, erklärt Co-Geschäftsführer Christian Matzinger. Was den „Wunsch-Co-Investor“ anbelange könne man aber nicht verallgemeinern. Das sei eine Einzelfallentscheidung. „Wichtig ist, sich anzuschauen, welcher Investor am besten zur jeweiligen Beteiligung passt. Das können Finanzinvestoren oder auch strategische Investoren sein, die ihr Netzwerk einbringen und als Türöffner für größere Märkte auftreten“, so Matzinger.

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Das Wiener Krypto-Unternehmen Bitpanda erweitert seine Plattformarchitektur. Mit der Einführung des sogenannten Model Context Protocol (MCP) und einer neuen API-Integration (Application Programming Interface) können Anleger:innen künftig externe KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude nutzen, um unter anderem ihre Portfolios per Spracheingabe zu steuern.

Investieren ohne Programmierkenntnisse

Im Kern handelt es sich bei dem MCP laut Bitpanda um ein offenes, standardisiertes Schnittstellenprotokoll, über das kompatible KI-Assistenten Anfragen in natürlicher Sprache verarbeiten und ohne Programmierung direkt mit API-Endpunkten interagieren können. Privatanleger:innen ohne technischen Hintergrund können dadurch in natürlicher Sprache Kontostände abrufen, Positionen im Blick behalten oder Trades vorbereiten, ohne eigenen Code schreiben zu müssen.

Bitpanda selbst bezeichnet diesen Schritt als „nächste strukturelle Entwicklungsstufe finanzieller Schnittstellen“, die sich von passiven Chatbots zu aktiven Werkzeugen wandeln. Für Entwickler:innen steht eine klassische API bereit, um maßgeschneiderte Finanzanwendungen zu programmieren.

Elf Werkzeuge für KI-Assistenten

Konkret stellt der Bitpanda-MCP-Server nach der Verbindung elf native Tools bereit, die sich in drei Kategorien gliedern: Für Markt- und Portfoliodaten stehen unter anderem Funktionen zum Abrufen von Kursen, verfügbaren Assets und der eigenen Portfolio-Historie bereit. Im Bereich Staking und Earn lassen sich zum Beispiel aktive Positionen einsehen sowie Staking- und Unstaking-Vorgänge auslösen.

Sicherheit und Systemlimits

Die Künstliche Intelligenz agiert jedoch nicht autonom. Jeder Systemzugriff erfordert laut Bitpanda einen API-Key mit individuell festgelegten Berechtigungen, sogenannten „Scopes“. Das Trading basiert auf einem Request-for-Quote-Modell (RFQ): Ein Trade muss von der KI zuerst als Preisangebot angefragt und anschließend vom Menschen oder durch vorab definierte Regeln ausdrücklich bestätigt werden.

Dadurch bleiben alle Aktionen innerhalb des regulierten MiCAR-Rahmens der EU, heißt es vom Unternehmen. Christian Trummer, Chief Scientist und Mitgründer von Bitpanda meint: „Agentic Finance kann zu einer zentralen Schnittstelle für Finanzdienstleistungen werden. Wir werden diese Entwicklung in Europa verantwortungsvoll mitgestalten.“

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OÖ HightechFonds und View Elevator gemeinsam auf Investorensuche

  • „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Aufzug-Branche zu digitalisieren und dem Aufzug das Sehen zu lehren“, erklärt Johannes Schober, Gründer des oberösterreichischen Startups View Elevator.
  • Das Unternehmen überzeugte bereits vor zwei Jahren den OÖ HightechFonds, als Investor einzusteigen – der brutkasten berichtete.
  • Nun vertieft man dieses Engagement und startet die Internationalisierung – gemeinsam mit neuen Co-Investoren.
  • „Der OÖ HightechFonds ist hier der ideale Partner, weil sie wissen, wie die Dinge bei uns laufen und welche Prozesse zu bedenken sind“, meint Johannes Schober.
  • Die Zusammenarbeit mit Co-Investoren sei in den vergangenen Jahren noch wichtiger geworden, erklärt Co-Geschäftsführer Christian Matzinger.
  • Was den „Wunsch-Co-Investor“ anbelange könne man aber nicht verallgemeinern.

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  • Das Unternehmen überzeugte bereits vor zwei Jahren den OÖ HightechFonds, als Investor einzusteigen – der brutkasten berichtete.
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  • Die Zusammenarbeit mit Co-Investoren sei in den vergangenen Jahren noch wichtiger geworden, erklärt Co-Geschäftsführer Christian Matzinger.
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