11.09.2025
GROWTH

OÖ-Apfelwein-Startup steigert Produktion von 300 auf 18.000 Flaschen

Und wurde zudem bei der Falstaff Trophy 2025 in der Kategorie "Obstwein & Cider" mit 96 Punkten bewertet.
/artikel/ooe-apfelwein-startup-steigert-produktion-von-300-auf-18-000-flaschen
Apfelwein
© Graf Apfelwein - Erik Katzinger.

In der Marktgemeinde Peilstein im Mühlviertel (Oberösterreich) steht ein Vierkanthof. Er steht dort bereits seit 1620 und war einst gespickt mit Apfelbäumen. Über die Zeit wurden jene aus wirtschaftlichen Gründen entfernt. Vierhundert und drei Jahre später übernahm Erik Katzinger diesen Hof von seinen Großeltern und dachte sich: „Was kann man hier wieder starten?“. Er begann erneut diverse Apfelsorten zu kultivieren und Graf Apfelwein war geboren.

Graf Apfelwein mit Neupositionierung

Er produziert jetzt seit der offiziellen Gründung 2023 mithilfe von sechs Mühlviertler Bauern und deren Äpfel – denn Apfelbäume wachsen langsam – Apfelwein, der die Hälfte an Alkohol eines klassischen Weins in sich trägt. Im ersten Jahr brachte er 300 Flaschen an Mann und Frau und steigerte bis heute seine Verkaufszahlen auf rund 18.000 Stück.

„Dies gelang durch eine Neupositionierung des Produktes und über das emotionale und qualitätsbezogene Wort ‚Apfelwein'“, sagt er. „Und mittels einer modernen Kellertechnik. Alles ohne Hyper‑Growth‑Dogma.“ Konkret arbeitet Graf Apfelwein mit temperaturgesteuerten Edelstahltanks, einer modernen Bandpresse und einer Schichten-Filteranlage.

Das eigenfinanzierte Startup vertreibt direkt vor Ort und über den eigenen Webshop österreichweit und besitzt rund 30 Handelspartner in Oberösterreich.

Falstaff-Auszeichnung

Für sein Konzept gab es kürzlich eine Auszeichnung: Bei der Falstaff Trophy 2025 wurde der Graf Sparkling 2024 mit 96 Punkten bewertet; drei weitere Sorten erreichten über 92 Punkte (Anm.: 100 bis 95 Punkte gilt als „absolute Weltklasse“, bei 90-94 Punkte spricht man von „ausgezeichneter Qualität mit beachtlichem Reifepotenzial“).

„Wir treten an, Apfelwein mit der Ernsthaftigkeit großen Weins zu denken, präzise, elegant, regional verwurzelt“, sagt Katzinger. „96 Falstaff‑Punkte für unseren Sparkling zeigen, dass diese Haltung funktioniert.“

Deine ungelesenen Artikel:
02.10.2026

voestalpine und Verbund stecken weitere 16,4 Mio. Euro in Wasserstoff-Projekt in Linz

Das gemeinsame Projekt zur Erzeugung von grünem Wasserstoff läuft bereits seit 2019. Nun geht es in die nächste Ausbaustufe - mit dem Ziel, den Weg für weitere CO2-Reduktionspläne von voestalpine zu ebnen.
/artikel/voestalpine-und-verbund-stecken-weitere-164-mio-euro-in-wasserstoff-projekt-in-linz
02.10.2026

voestalpine und Verbund stecken weitere 16,4 Mio. Euro in Wasserstoff-Projekt in Linz

Das gemeinsame Projekt zur Erzeugung von grünem Wasserstoff läuft bereits seit 2019. Nun geht es in die nächste Ausbaustufe - mit dem Ziel, den Weg für weitere CO2-Reduktionspläne von voestalpine zu ebnen.
/artikel/voestalpine-und-verbund-stecken-weitere-164-mio-euro-in-wasserstoff-projekt-in-linz
Herbert Eibensteiner, CEO voestalpine AG, und Michael Strugl, CEO Verbund AG | (c) voestalpine/Michael Jurtin
Herbert Eibensteiner, CEO voestalpine AG, und Michael Strugl, CEO Verbund AG | (c) voestalpine/Michael Jurtin

Beim Start 2019 war „H2FUTURE“ von voestalpine und Verbund das weltweit größte Wasserstoffpilotprojekt. Sieben Jahre später ist von derartigen Superlativen zwar nicht mehr die Rede, doch im Rahmen der Weiterführung unter dem Titel „H2FUTURE-Follow-Up“ sollen die Grundlagen für einen grundlegenden Wandel in der Stahlproduktion bei der voestalpine geschaffen werden. Dafür investieren die Projektpartner weitere 16,4 Millionen Euro.

Schon bislang wurde am Standort mittels „Protonen-Austausch-Membran-(PEM)-Elektrolyseanlage“ grüner Wasserstoff erzeugt – konkret knapp unter 2.000 Tonnen im gesamten Zeitraum. Die Anlage wird aktuell insbesondere dafür genutzt, um Frequenzschwankungen im Stromnetz auszugleichen, die durch die unregelmäßige Verfügbarkeit erneuerbarer Energien oder unterschiedliche Strombedarfe entstehen.

Erweiterung bringt neue Funktionen und Möglichkeiten

Mit der Erweiterung der Anlage kommen zur Erzeugung des Wasserstoffs nun auch die Verdichtung, Reinigung, Speicherung sowie die Verladung und Weiterverwendung hinzu. Vier von insgesamt fünf neuen Wasserstoffspeichertanks sollen Schwankungen zwischen der fluktuierenden Wasserstofferzeugung und dem Verbrauch ausgleichen und so zur Versorgungssicherheit beitragen. Über den fünften (Versand-)Tank soll ab Ende 2027 die Demonstrationsanlage „HY4SMELT“ direkt über eine rund einen Kilometer lange Rohrleitung mit Wasserstoff versorgt werden. Dabei handelt es sich laut voestalpine um Österreichs größtes Klimaschutz-Forschungsprojekt. Außerdem kann der Wasserstoff nun mittels Hochdruckverdichtern auf bis zu 500 bar komprimiert und in Trailer für den Straßentransport abgefüllt werden, um auch an externe Abnehmer:innen geliefert werden zu können.

Die Wasserstoffpilotanlage H2FUTURE | (c) Verbund

„Wir haben mit greentec steel eine klare Strategie zur Transformation unserer Stahlproduktion. Wir werden bereits im 1. Halbjahr 2027 je einen grünstrombetriebenen Elektrolichtbogenofen in Linz und Donawitz in Betrieb nehmen und können damit in einem ersten Schritt bis 2029 bis zu 30 Prozent unserer CO2-Emissionen einsparen. Langfristig streben wir bis 2050 eine Stahlproduktion mit Net-Zero-CO2-Emissionen an. Wasserstoff wird dabei eine wichtige Rolle einnehmen“, sagt dazu voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner.

Erste neue Forschungsergebnisse Ende des Jahres

Die ersten Funktionstests des erweiterten Projekts wurden bereits gestartet, erste Forschungsergebnisse werden Ende 2026 erwartet. Das Projekt endet im Dezember 2030 und wird auch aus Mitteln der Umweltförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus gefördert. „Das Projekt zeigt im industriellen Maßstab, wie erneuerbarer Strom in grünen Wasserstoff umgewandelt und für konkrete industrielle Anwendungen nutzbar gemacht werden kann“, kommentiert Verbund-CEO Michael Strugl.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

OÖ-Apfelwein-Startup steigert Produktion von 300 auf 18.000 Flaschen

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OÖ-Apfelwein-Startup steigert Produktion von 300 auf 18.000 Flaschen

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OÖ-Apfelwein-Startup steigert Produktion von 300 auf 18.000 Flaschen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OÖ-Apfelwein-Startup steigert Produktion von 300 auf 18.000 Flaschen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OÖ-Apfelwein-Startup steigert Produktion von 300 auf 18.000 Flaschen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OÖ-Apfelwein-Startup steigert Produktion von 300 auf 18.000 Flaschen

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OÖ-Apfelwein-Startup steigert Produktion von 300 auf 18.000 Flaschen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OÖ-Apfelwein-Startup steigert Produktion von 300 auf 18.000 Flaschen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

OÖ-Apfelwein-Startup steigert Produktion von 300 auf 18.000 Flaschen