13.10.2020

OÖ Raiffeisen Invest Gruppe will mit neuer Dachmarke 250 Millionen Euro in Firmen investieren

Die oberösterreichische Raiffeisenbankengruppe vereint ab sofort vier bestehende Private-Equity-Fonds zu einer gemeinsamen Dachmarke namens "Raiffeisen Invest Private Equity". Aktuell stehen laut der Bankengruppe rund 250 Millionen Euro an Eigenkapital für neue Investments zur Verfügung.
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Raiffeisen
Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ, Andreas Szigmund, Vorstandsvorsitzender der Invest AG, Reinhard Schwendtbauer, Beteiligungsvorstand der Raiffeisenlandesbank OÖ und Aufsichtsrat der Invest AG mit dem Jubiläumsmagazin anlässlich 25 Jahre Invest AG (v.l.) | RLB OÖ

Die vier bestehenden Beteiligungsgesellschaften „Invest AG“, „Raiffeisen KMU Invest AG“, „Raiffeisen OÖ Invest“ und „Raiffeisen !!Innovation Invest“ der oberösterreichischen Raiffeisenbankengruppe werden ab sofort unter der gemeinsamen Dachmarke „Raiffeisen Invest !!Private !!Equity“ auftreten, das gab die Bankgruppe in einer Aussendung nun bekannt.

500 Millionen Euro bereits investiert

In den letzten 25 Jahren wurden über die vier Private- !!Equity-Fonds laut der oberösterreichische Raiffeisenbankengruppe rund 500 Millionen Euro investiert. So wurden beispielswiese Beteiligungen an Teufelberger, Josko, Lenzing Plastics, Global Hydro oder GT Gerätetechnik abgeschlossen.

Das „Flaggschiff“ bildete dabei die „Invest AG“, die seit ihrer Gründung in über 160 Unternehmen investierte und zu den führenden !!Private !!Equity Gesellschaften in Österreich und dem benachbarten Ausland gehört. Investoren der Invest AG sind die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (49,5 Prozent), die Raiffeisenbanken Oberösterreich (49,2 Prozent) und die Hypo Oberösterreich (1,3 Prozent).

Investorenstruktur bleibt erhalten

Trotz Gründung der gemeinsamen Dachmarke „Raiffeisen Invest !!Private !!Equity“ soll die rechtliche Selbstständigkeit und Investorenstruktur der Beteiligungsgesellschaften erhalten bleiben.

RLB OÖ-Beteiligungsvorstand und Aufsichtsrat der Invest AG, Reinhard Schwendtbauer, über die Gründung der gemeinsamen Dachmarke und die strategische Ausrichtung: „Unter dem Schirm von Raiffeisen Invest !!Private !!Equity werden wir mit den Erfahrungen der letzten 25 Jahre noch erfolgreicher die Zukunft gestalten und unsere Geschäfte in Deutschland intensivieren.“ Zudem soll laut der Bankengruppe die neue Dachmarke zur „Vernetzung verschiedenster Branchen“ und als eine Art „Qualitätssiegel“ dienen.

Raiffeisen Invest Private Equity: 250 Millionen Euro für Investitionen

Die Raiffeisen Invest !!Private !!Equity Gruppe bietet laut der Bankengruppen !!Eigenkapital bei Expansions- und Nachfolgesituationen, aber auch für strategische Akquisitionen oder Sondersituationen. Aktuell sind rund 250 Millionen Euro an !!Eigenkapital für neue Investments reserviert. Zur Zielgruppe zählen neben Startups und KMU auch große Industriebetriebe.


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(c) Karin Hackl Wirtschaftsagentur Wien

Die Stadt Wien und die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien haben die Einreichphase für ihr gemeinsames Finanzierungsinstrument Wiener Wachstum gestartet. Insgesamt stehen dafür sieben Millionen Euro Startkapital zur Verfügung. Ziel ist es, die Eigenkapitalbasis wachstumsorientierter Unternehmen zu stärken und ihnen die nächsten Entwicklungsschritte zu ermöglichen.

Bereits im April dieses Jahres wurde das Finanzierungsmodell angekündigt. Hinter der Initiative steht eine gemeinsame Gesellschaft der Wirtschaftsagentur Wien und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien. Beide Partner stellen jeweils 3,5 Millionen Euro zur Verfügung.

„Mit Wiener Wachstum wollen wir KMU in kritischen Wachstumsphasen gezielt begleiten und Investitionen in Innovation, Internationalisierung sowie Technologie ermöglichen“, erklärt Martin Hauer, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien.

Wer kann sich bewerben?

Das Angebot richtet sich an Wiener Startups, Scaleups sowie KMU aus der Gesundheits- und Digitalwirtschaft. Dazu zählen beispielsweise Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences, Medizintechnik, Pharma und Diagnostik sowie Software, Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien und Cybersecurity.

Voraussetzung ist unter anderem, dass die Unternehmen als Kapitalgesellschaft eingetragen sind, über ein tragfähiges Geschäftsmodell verfügen und seit „mindestens zwei bis drei Jahren“ eine Betriebsstätte in Wien haben. Unterstützt werden sollen insbesondere Vorhaben zur Skalierung, Internationalisierung, technologischen Weiterentwicklung oder Erweiterung von Produktionskapazitäten.

Keine klassische Förderung, sondern eine Beteiligung

Bei Wiener Wachstum handelt es sich nicht um eine klassische Förderung, sondern um eine Finanzierung. Die vereinbarte Summe wird vollständig an die Unternehmen ausbezahlt. Im Gegenzug führen erfolgreiche Unternehmen später einen vertraglich vereinbarten Anteil ihrer Gewinne an Wiener Wachstum zurück. Diese sollen künftig für weitere Unternehmensfinanzierungen eingesetzt werden und damit einen langfristigen Finanzierungskreislauf schaffen.

„Wir beschreiten mit Wiener Wachstum einen ganz neuen Weg abseits unserer bestehenden Fördermöglichkeiten“, erklärt Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak. Die Finanzierung stärke die Eigenkapitalbasis der Unternehmen und werde flexibel an deren Anforderungen angepasst.

Pro Unternehmen sind Finanzierungen zwischen 100.000 und 500.000 Euro möglich. Dabei kommen beispielsweise direkte Unternehmensbeteiligungen oder eigenkapitalähnliche Finanzierungen, etwa in Form qualifizierter Nachrangdarlehen, infrage. Bei direkten Beteiligungen liegt die Beteiligungsquote bei maximal 25 Prozent. Der vorgesehene Beteiligungszeit beträgt sieben bis zehn Jahre mit einer klaren Exitstrategie. Die konkreten Konditionen werden individuell vereinbart.

Einreichungen ab sofort möglich

Interessierte Unternehmen können sich ab sofort über die Website der Wirtschaftsagentur Wien für eine Finanzierung bewerben. Eine fixe Einreichfrist gibt es nicht. Nach einer ersten Prüfung der eingereichten Unterlagen folgen Gespräche über ein mögliches Investment sowie eine vertiefte Unternehmensprüfung. Der gesamte Prozess kann laut Wirtschaftsagentur Wien vier bis sechs Monate dauern.

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OÖ Raiffeisen Invest Gruppe will mit neuer Dachmarke 250 Millionen Euro in Firmen investieren

  • Die vier bestehenden Beteiligungsgesellschaften „Invest AG“, „Raiffeisen KMU Invest AG“, „Raiffeisen OÖ Invest“ der oberösterreichische Raiffeisenbankengruppe werden ab sofort unter der gemeinsamen Dachmarke „Raiffeisen Invest Private Equity“ auftreten, das gab die Bankgruppe in einer Aussendung nun bekannt.
  • In den letzten 25 Jahren wurden über die vier Private-Equity-Fonds laut der oberösterreichische Raiffeisenbankengruppe rund 500 Millionen Euro investiert.
  • Das Flaggschiff bildete dabei die „Invest AG“, die seit ihrer Gründung in über 160 Unternehmen investierte und zu den führenden Private Equity Gesellschaften in Österreich und dem benachbarten Ausland gehört.
  • Die Raiffeisen Invest Private Equity Gruppe bietet laut der Bankengruppen Eigenkapital bei Expansions- und Nachfolgesituationen, aber auch für strategische Akquisitionen oder Sondersituationen.
  • Aktuell sind rund 250 Millionen Euro an Eigenkapital für neue Investments reserviert.
  • Beteiligungsfinanzierungen in Form von Eigenkapital schaffen Unternehmen deutlich größeren Freiraum für Expansionen und Weiterentwicklung.

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