30.08.2021

Onlinesupermarkt gurkerl.at setzt bei Kommunikation auf PR-Profi

Christine Benesch verantwortet seit Anfang August 2021 die Presse- und Kommunikationsagenden von gurkerl.at. Als Public Relations Managerin soll die gebürtige Wienerin den Außenauftritt des innovativen E-Commerce-Players gestalten.
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Christine Benesch gurkerl.at
Christine Benesch, Public Relations Managerin bei gurkerl.at © Philipp Lipiarski

„Als innovativster Online-Supermarkt Wiens spielt die Kommunikation bei uns eine besonders starke Rolle – sowohl der direkte Dialog mit unseren Kund*innen, als auch die öffentliche Kommunikation. Mit Christine Benesch wissen wir, dass diese in besten Händen liegt“, streut gurkerl.at-CEO Maurice Beurskens dem jüngsten Neuzugang Rosen.

Interne Kommunikation für 500 Mitarbeiter

Das Team des Onlinesupermarkts ist seit dem Markteintritt im Dezember 2020 – der brutkasten hat berichtet – mittlerweile auf über 500 Mitarbeiter angewachsen, weshalb ein Schwerpunkt von Beneschs Aufgaben auch in der internen Kommunikation liegt. Darüber hinaus umfasst das Aufgabengebiet der studierten Media- und Kommunikationsberaterin die strategische Gestaltung und operative Umsetzung der gesamten PR-Aktivitäten von gurkerl.at, den kontinuierlichen Austausch mit allen Medienvertrer*innen, die Betreuung des unternehmenseigenen LinkedIn-Accounts, die Organisation der Teilnahme an Branchenveranstaltungen sowie die strategische PR-Abstimmung mit der gesamten Rohlik-Gruppe, die mittlerweile Unicorn-Status erlangt hat. „Die Chance, die Entwicklung und Umsetzung der PR-Aktivitäten von Wiens innovativstem Online-Supermarkt gurkerl.at zu übernehmen, konnte ich mir keinesfalls entgehen lassen“, freut sich die 30-Jährige auf die neue Herausforderung.

PR-Profi Benesch mit Retail-Schwerpunkt

Für Benesch ist die Handelsbranche ein gewohntes Umfeld, denn schon bisher lag ihr Fokus auf der Beratung von Retail- und FMCG-Unternehmen. In Summe bringt sie zehn Jahre Berufserfahrung in der PR-Arbeit mit und war zuletzt in zwei PR-Agenturen als Senior PR- & Brand Consultant für die Betreuung nationaler und internationaler Klienten zuständig. Berufsbegleitend hat Benesch zudem das Master-Studium „Public Communication“ an der Fachhochschule Joanneum in Graz absolviert.

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Wenn Städte überhitzen: Wie infrared.city Klimasimulationen zugänglich macht

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Angelos Chronis, CEO und Co-Founder von infrared.city | (c) infrared.city

Wer schon einmal durch Wien gegangen ist, kennt das Dilemma: Ein sonniger Platz ist schnell gefunden. Aber einer, der zugleich windgeschützt und angenehm temperiert ist, schon deutlich schwerer. Genau hier setzt das Wiener Startup infrared.city an. Mit Echtzeit-Mikroklimasimulationen, trainiert auf über 500.000 Datenpunkten aus mehr als 100 Städten weltweit, will das Unternehmen diese komplexen Zusammenhänge für alle verständlich und nutzbar machen – bald auch per App.

Doch hinter dem praktischen Nutzen steckt ein größeres Anliegen. Klimaanpassung ist längst keine Zukunftsvision mehr, sondern akute Realität. Bisher waren Architekturbüros, Stadtplaner:innen und Kommunen auf aufwendige Tools angewiesen, die viel Zeit, Expertise und Budget erfordern. Das Startup will diese Hürde deutlich senken.

Aus dem Forschungslabor in die Praxis

Die Geschichte von infrared.city beginnt nicht mit einer Geschäftsidee. „Wir sind nicht von Natur aus Unternehmer“, sagt CEO und Co-Founder Angelos Chronis im Interview mit brutkasten. „Wir kommen alle aus einem Forschungs- und Architektur-Background. Das war keine Business-Idee, um Geld zu verdienen. Es war ein Problem, das wir selbst hatten.“

Chronis leitete eine Forschungsgruppe am Austrian Institute of Technology (AIT), die sich mit KI, Stadtentwicklung und Klimaresilienz beschäftigte. Dort entstand, was heute infrared.city ist: ein KI-gestütztes Simulationsmodell, das komplexe Klimaanalysen in Sekunden berechnet, statt in Tagen.

Gemeinsam mit Co-Founderin und CPO Oana Taut, CSO Theodoros Galanos und CTO Serjoscha Duering baute Chronis das Forschungsprojekt zur Plattform aus. Die Idee dahinter: „Die Möglichkeit, etwas, das wir entwickelt haben, wirklich vielen Menschen zugänglich zu machen, war der eigentliche Antrieb, daraus ein Unternehmen zu machen“, so der CEO.

Bäume pflanzen in Riad

Was infrared.city in der Praxis bedeutet, lässt sich an folgendem Projekt illustrieren. In Riad, Saudi-Arabien, arbeitete das Team mit der Stadt daran, Begrünungsmaßnahmen zu planen. „Workshop-Teilnehmer konnten einfach Bäume irgendwo hinpflanzen und sofort sehen, welchen Effekt das auf den thermischen Komfort der Menschen hat“, erklärt Chronis. „Auf welcher Straßenseite bringt ein Baum mehr? Das könnte man mit einem Experten herausfinden, aber es dauert sehr lange. Bei uns sieht man es sofort.“

Das Produkt richtet sich heute an Stadtplaner:innen, Architekturbüros, Nachhaltigkeitsberater:innen und Kommunen. Über 1.300 Projekte wurden laut Unternehmensangaben bereits auf der Plattform optimiert.

Warum Österreich?

Dass infrared.city in Wien gegründet wurde, war eine bewusste Entscheidung. „Ehrlich gesagt war die Bürokratie am Anfang enorm“, sagt Chronis. „In Großbritannien kann ich ein Unternehmen an einem Nachmittag gründen. In den USA genauso. In Österreich war das damals wirklich aufwendig.“ Trotzdem blieb das Team in Wien.

„Was mich in Österreich gehalten hat, war die Work-Life-Balance und das Wissen, dass man als Arbeitgeber und Mensch gewisse Sicherheiten hat. Das war wahrscheinlich der wichtigste Faktor für mich“, sagt Chronis.

Hinzu kommt, was er als besondere Offenheit des österreichischen Ökosystems beschreibt: „Es ist ein kleines Land, aber das macht manche Dinge einfacher. Die Menschen sind offen, man kann auf Englisch sprechen, das Businessmodell wird verstanden. Das schafft echte Verbindungen.“

Austria Wirtschaftsservice (aws): Mehr als Förderung

Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatte die Austria Wirtschaftsservice (aws). Unterstützt wurde infrared.city im Rahmen von aws Seedfinancing – Innovative Solutions. Das Programm setzt genau dort an, wo das Startup damals stand: Es richtet sich an impactorientierte Jungunternehmen, die bereits einen Proof of Concept vorweisen können und den Schritt zur Marktreife gehen wollen.

„Das Programm selbst ist sehr wichtig. Die Finanzierung hilft dir, deinen Weg zu finden“, sagt Chronis. Was er besonders hervorhebt, sind jedoch nicht die Mittel, sondern die Türen, die aws geöffnet hat. „aws ist ein sehr guter Partner“, sagt Chronis. „Viel Unterstützung – persönlich und natürlich auch finanziell.“ Nebenbei bereitet sich infrared.city derzeit auf eine erneute Fundraising-Runde vor.

Das nächste Kapitel: KI-Infrastruktur für das Klima

Die Vision geht weit über das heutige Produkt hinaus. „Wir bauen eine KI-Schicht, eine Foundation, die es erlaubt, alles rund um das Klima in Städten abzufragen“, erklärt Chronis. Das Ziel: infrared.city als das zu positionieren, was OpenAI oder Anthropic für Sprache sind – bloß für Klimasimulationen.

Aktuell umfasst die Plattform bereits mehr als 20 verschiedene Simulationsmodelle und Analytics-Workflows. In der nächsten Phase soll diese Grundlagentechnologie für externe Entwickler:innen geöffnet werden. Über eine API können dann auf deren Basis neue Anwendungen entstehen. „Klimawandel wird die Art, wie wir in Städten leben, tiefgreifend verändern. Man kann das Klima nicht mehr ignorieren. Je extremer es wird, desto mehr muss man damit planen“, sagt Chronis.


Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt.

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