22.04.2020

Online-Shop und Website: So kann man externe Dienstleistungen fördern lassen

Die Coronakrise bringt einen Digitalisierungsschub in Österreichs Unternehmen. Doch wie "digitalisiert" man sich? Ein zertifizierter Dienstleister wie Cyber-Solutions aus Oberösterreich kann bei Online-Shop und Co. beauftragt werden. Und über zahlreiche Fördermöglichkeiten kann man sich einen großen Teil der Kosten zurückholen.
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Online-Shop & Website - Förderungen für E-Commerce und externe IT-Dienstleistungen in Österreich
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„Wir brauchen einen Online-Shop“, „wir brauchen eine bessere Website“ oder „wir brauchen eine App“ – diese Erkenntnisse hatten in den zurückliegenden Wochen der Coronakrise wohl sehr viele heimische Unternehmer. Und bei vielen kamen wohl noch zwei Fragen dazu: „Wie machen wir das?“ und „können wir uns das leisten?“. Die erste Frage lässt sich leicht beantworten: Webagenturen wie Cyber-Solutions aus Oberösterreich sind genau darauf spezialisiert. Das Unternehmen kann aufgrund seiner langjährigen Expertise andere mit seinen Leistungen gezielt unterstützen. Und auch auf die zweite Frage gibt es eine klare Antwort: Es gibt in Österreich eine Reihe von Förderungen, die man sich für diese externen Dienstleistungen im Bereich Digitalisierung holen kann.

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Zahlreiche Möglichkeiten bei Förderungen für Digitalisierung

Hierzulande gibt es gleich mehrere Förderstellen, die passende Förderungen anbieten. Neben österreichweiten Förderangeboten, mit denen externe IT-Dienstleistungen gefördert werden können, gibt es noch weitere in den einzelnen Bundesländern. Hier sind einige der gängigsten Möglichkeiten:

KMU Digital (BMDW und WKÖ)

Das Programm KMU Digital bietet prinzipiell zwei verschiedene Module: „Beratung“ und „Umsetzung“.

  • Beratungsleistungen in der Betriebsdigitalisierung werden mit bis zu 80 Prozent / max. 400 Euro (Status- und Potenzialanalysen) bzw. bis zu 50 Prozent / max. 1000 Euro (Strategieberatung) in Form eines Zuschuss gefördert. (von der WKÖ abgewickelt)
  • Umsetzungsmaßnahmen, also etwa auch externe IT-Dienstleistungen im Web-Bereich, werden mit bis zu 30 Prozent / max. 5000 Euro in Form eines Zuschuss gefördert. (vom aws abgewickelt)
  • Zudem können Unternehmen sich im Rahmen des Programms beraten lassen.

⇒ Mehr Informationen auf der offiziellen Page

aws Digitalisierung

Das Austria Wirtschaftsservice (aws) fördert Unternehmen aus dem Bereich der Sachgüterproduktion oder produktionsnahen Dienstleistungen (bzw. in Tirol alle Branchen) bei der Digitalisierung von Unternehmensprozessen und beim Aufbau digitaler Geschäftsmodelle.

  • Gefördert werden mit einem Zuschuss von maximal 500.000 Euro Personalkosten, u.A. Gehälter, Löhne, Ausbildungskosten, Sachkosten (materielle und immaterielle Investitionen, wie z. B. Software-Lizenzen, Patente) und Drittkosten (z. B. für Beratung, Software-Entwicklung)

⇒ Mehr Informationen auf der offiziellen Page

Digitalisierungsscheck: Aufbau eines digitalen Auslandsauftritts (go international / WKÖ)

Das Programm go international fördert KMU bei Digitalsierungsmaßnahmen im Zuge der Internationalisierung (externe Kosten für ziellandbezogenes Online-Marketing/Website Anpassungen).

  • In Form eines Zuschusses wird bis zu 50 Prozent bzw. max. 5000 Euro gefördert.

⇒ Mehr Informationen auf der offiziellen Page

Bundesländer-spezifische Förderungen

Zusätzlich gibt es für fast alle Bundesländer eigene Förderungen durch regionale Fördergeber. Ein Auszug (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Burgenland / Niederösterreich: Das Programm DIHOST von FFG und Ecoplus bietet eine Reihe von Förderungen unter anderem auch für die direkte Projekt-Umsetzung. ⇒ Offizielle Page
  • Oberösterreich: Mit Digital Starter Plus fördern WKO Oberösterreich und Land Oberösterreich Digitalsierungsprojekte in KMU mit bis zu 50 Prozent / max. 10.000 Euro. ⇒ Offizielle Page ⇒ Infopage zur Förderung
  • Salzburg: Mit Salzburg.digital fördert das Land Salzburg Digitalsierungsprojekte in KMU mit bis zu 50 Prozent / max. 7.500 Euro. ⇒ Offizielle Page
  • Steiermark: In der Steiermark bietet die SFG mehrere Förderungen im Digitalisierungsbereich in unterschiedlichen Branchen. ⇒ Offizielle Page
  • Tirol: Mit der Digitalisierungsförderung für das Land Tirol förder das aws Digitalsierungsprojekte mit bis zu 500.000 Euro (auf drei Module mit unterschiedlichen maximalen Förderhöhen aufgeteilt). ⇒ Offizielle Page
  • Wien: Mit Wien Digital fördert die Wirtschaftsagentur Wien Digitalisierungsprojekte in KMU mit bis zu 30 Prozent / max. 30.000 Euro. ⇒ Offizielle Page

Achtung: Richtlinien und Kriterien der Förderungen

Bei all den genannten Förderungen muss freilich im Vorfeld abgeklärt werden, ob sie auf das jeweilige Unternehmen anwendbar sind. Die Richtlinien und Kriterien der einzelnen Möglichkeiten sind unterschiedlich. Bei fast allen muss die Förderung vor Projektstart beantragt werden. Dennoch sollte man Maßnahmen in den Bereichen webbasierte Software, Websites & Onlineshops, Apps, Strategie und Planung und Programmierunterstützung und Consulting, wie sie von Cyber-Solutions angeboten werden, zunächst mit dem Dienstleister abklären um dann vor dem Start die Förderung bereits mit konkreten Daten und erwarteten Kosten einreichen zu können.

⇒ Zur Page von Cyber-Solutions

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Das fonio.ai Team © fonio.ai

fonio.ai, die Wiener Plattform für KI-gestützte Kundenkommunikation, hat nach eigenen Angaben binnen zwölf Monaten die Marke von 10 Millionen Dollar an jährlich wiederkehrendem Umsatz (ARR) überschritten. Damit zählt das 2024 von Daniel Keinrath und Matthias Gruber gegründete Unternehmen laut eigenen Angaben zu den am schnellsten wachsenden KI-Startups Europas. Der Meilenstein folgt auf eine Seed-Runde über 17 Millionen Dollar, die fonio.ai im Juni 2026 unter Führung von 20VC bei einer Bewertung von 140 Millionen Dollar abschloss.

Eine „Fully Loaded CAC Payback Time“ als Geheimrezept

CEO und Mitgründer Daniel Keinrath begründet das Tempo im Gespräch mit brutkasten unter anderem mit einer internen Grundregel: „Wir machen extrem viel Zeugs manuell und repetitiv, bis wir merken, das können wir automatisieren und dann automatisieren wir es richtig“, so Keinrath. Neue Produkte würden zudem gemeinsam mit Kund:innen entwickelt, statt sie fertig zu bauen und erst danach zu verkaufen.

Ausschlaggebend für die aktuelle Investitionsstrategie sei eine Kennzahl: Die „Fully Loaded CAC (Customer Acquisition Cost) Payback Time“. Also die Zeit, bis sich die Kosten für die Kund:innen-Akquise amortisieren, wobei neben den reinen Werbekosten auch Activation-Kosten, Churn und Marge eingerechnet werden, liege laut dem Gründer bei fonio.ai konstant unter zwölf Monaten. Solange das der Fall sei, wolle man das frische Kapital so schnell wie möglich in Produkt, Marketing und Sales stecken: „Ich versuche tatsächlich im Moment so viel Geld auszugeben wie möglich, weil alles andere wäre im Moment irrational“, so Keinrath.

Neue Standorte in Europa und den USA

Nach zehn Märkten, in denen fonio.ai bereits aktiv ist, sollen im September physische Büros in Barcelona und Warschau folgen. Noch heuer sollen laut Keinrath London und München dazukommen, abhängig von der Entwicklung des US-Geschäfts womöglich auch ein Standort an der US-Ostküste, etwa in New York.

„Irgendwann wird es uns fett auf die Schnauze hauen“

Auf die Frage, ob das Wachstum so weitergehen könne, entgegnet Keinrath, man hätte die Risiken auf alle Fälle am Schirm. Intern rät Keinrath zu Vorsicht: „Irgendwann wird es uns fett auf die Schnauze hauen“, sagt er lachend. Man wolle daher innerhalb des Wachstums Risiken minimieren und keine Firma mit unkontrolliertem Kund:innen-Verlust aufbauen. Langfristig rechnet Keinrath mit einer Marktkonsolidierung, vergleichbar mit der Entwicklung im Telekommarkt Anfang der 2000er-Jahre. Man müsse schnell genug wachsen, um kleinere Konkurrenten zu übernehmen, bevor man am Ende womöglich selbst zum Übernahmeziel werde, meint er.

Kein Kompromiss beim Hiring

fonio.ai wuchs von der ersten Einstellung im Juni 2025 auf mittlerweile 81 Mitarbeiter:innen, aktuell sind laut Unternehmen 52 weitere Positionen offen. Bei knapp 10.000 Bewerbungen pro Monat liege die Annahmequote bei etwa 0,2 Prozent, so Keinrath: „Es tut so weh innerlich“, trotzdem Absagen zu erteilen, die Unternehmenskultur habe aber Priorität.

Zusätzlich sucht fonio.ai laut Keinrath aktuell intensiv nach einer Head of Growth-Person mit entsprechender Skalierungserfahrung, dotiert mit bis zu 250.000 Jahresgehalt plus „Significant Equity“, betont Keinrath. Man nehme hier viel Geld in die Hand, weil es sich um ein sehr spezielles Profil handle, nach dem man suche. „Dafür kommen nur eine Handvoll Personen in Europa in Frage“, meint der Gründer. Das nächste Ziel sei ein ARR von 100 Millionen Dollar innerhalb von 18 bis 24 Monaten.

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Online-Shop und Website: So kann man externe Dienstleistungen fördern lassen

  • In Österreich gibt es eine Reihe von Förderungen, mit denen man einen Teil der Kosten für externe IT-Dienstleistungen von Cyber-Solutions zurückbekommen kann.
  • So kann man sich etwa Website oder Online-Shop bauen lassen und je nach Förderung teilweise bis zu 80 Prozent von Projektkosten erstattet bekommen.
  • Förderprogramme in den einzelnen Bundesländern runden das Angebot ab.

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