31.07.2019

Halbe Million Euro Investment für Linzer Musik-Startup Oktav

Der karriere.at Co-Founder Oliver Sonnleithner investiert 500.000 Euro in das Linzer Musiknoten-Startup Oktav. Das Kapital soll in die weitere Internationalisierung des Unternehmens fließen.
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Oktav
(c) Oktav: v.l.n.r: David Kitzmüller (Co-Founder Oktav), Oliver Sonnleithner (Geschäftsführer karriere.at), Toni Luong (Co-Founder Oktav)

Das in Linz ansässige Startup Oktav hat eine personalisierte Musiknoten-Plattform entwickelt. Über ein Abo-Modell können Musiker online auf einen Notenkatalog zugreifen, wobei der Fokus auf Klavierspieler gelegt wird. Das Besonders daran: Durch eigens entwickelte Algorithmen, werden für die Nutzer Empfehlungen basierend auf deren Können und Vorlieben berechnet.

+++ Zwei auf einen Streich: Investment und Förderung für Linzer Musitk-Startup +++

Das Startup rund um die Gründer David Kitzmüller und Toni Luong wurde im Jahr 2017 gegründet. Wie Oktav nun in einer Aussendung mitteilte, beteiligt sich karriere.at-Co-Founder Oliver Sonnleithner mit einer halben Million Euro an dem Startup.

Kapital für Internationalisierung

Das Kapital soll laut Oktav in die Internationalisierung des Linzer Startups fließen. Derzeit wird die Plattform in über 30 Ländern genutzt. In einem ersten Statement begründet Co-Founder & CEO David Kitzmüller die Beteilung durch Sonnleithner wie folgt: „Wir haben Oktav gegründet, um Musikern die Freude am Spielen zurückzubringen. Mit Oliver Sonnleithner holen wir einen erfolgreichen Unternehmer an Bord, der uns mit seiner Digital-Expertise auf dieser Mission einen großen Schritt weiterbringt.“

FFG-Förderung Oktav

Erst letztes Jahr hat das Startup eine 350.000 Euro Förderung der FFG bekommen (der brutkasten berichtete). Damals hieß es, dass Oktav für Klaviernoten das werden sollte, was Spotify für Musik sowie Netflix für Film und Serien ist.

Sonnleithner sieht in der FFG-Förderung und dem bereits bestehenden Kundenstock des Startups eine solide Basis für das weitere Wachstum: „Oktav hat mit Unterstützung der FFG die Basis für eine Erfolgsstory gelegt. Das Team hat mich von Beginn an überzeugt und mit einem genialen Produkt über den DACH-Raum hinaus Kunden gewonnen. Die Musiknoten-Nische ist ein Milliardenmarkt. Damit sehe ich optimale Voraussetzungen für die weltweite Skalierung des Geschäftsmodells.“

40.000 Nutzer und USA-Expansion

Derzeit verfügt Oktav laut eigenen Angaben über 40.000 monatliche Nutzer aus Europa. Mit der frischen Kapitalspritze soll der Kundenstock erweitert und der Markteintritt in den USA vorbereitet werden. Die Lizenzverträge dafür gebe es schon. Das Startup hat dafür langfristige Vereinbarungen mit Verlagspartnern aus Europa und den USA geschlossen. Zu diesen gehören unter anderem Sony, Universal und Warner.

Derzeit 10.000 Titel verfügbar

Derzeit verfügt die Plattform über mehr als 10.000 Titeln. Laut dem Startup würde der Bestand wöchentlich um mehrere hundert Titel wachsen. Die Arrangements sind in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen verfügbar. Damit sollen sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Musiker dieselben Titel erlernen können. Die Musikgenres reichen von Klassik über Filmmusik bis hin zu Pop und Rock. Zudem können Nutzer auch Stücke bekannter Youtube-Stars nachspielen.


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OwnerChip wurde 2022 von Michael Schramm, Julian Kainz und Lukas Götz gegründet, der bekannte Business Angel Niki Futter war als Founding Angel an Bord. Das Startup verknüpfte manipulationssichere NFC-Chips in physischen Objekten mit digitalen Zwillingen auf der Blockchain – als Echtheits- und Eigentumsnachweis für den Onlinehandel mit hochpreisigen Kunst- und Luxusgütern. Als Showcase stattete das Unternehmen unter anderem die teuerste neu gebaute Geige der Welt mit seiner Technologie aus. Nach Unternehmensangaben vom Frühjahr 2025 waren zuletzt über 1.100 Objekte im Wert von mehr als fünf Millionen US-Dollar gechippt.

Konkursverfahren am Handelsgericht Wien

Nun ist das Unternehmen insolvent: Über das Vermögen der OwnerChip GmbH wurde am 3. Juli 2026 am Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren eröffnet. Das geht aus einer Aussendung des Kreditschutzverbands KSV1870 hervor. Der Antrag wurde vom Unternehmen selbst gestellt. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Georg Mitteregger bestellt, Gläubigerforderungen können bis 3. September angemeldet werden. Die erste Gläubigerversammlung samt Prüfungs- und Berichtstagsatzung ist für den 17. September angesetzt. Angaben zu Passiva und Insolvenzursachen liegen noch nicht vor.

Series A kam offenbar nicht zustande

Erst im Mai 2025 hatte sich OwnerChip rund 500.000 Euro frisches Kapital gesichert – brutkasten berichtete. Das Investment in Form eines Convertible Loan wurde vom Business-Angel-Pool Angels United angeführt, dessen Ticket über das Programm aws Start-up-Invest der Austria Wirtschaftsservice (aws) verdoppelt wurde. Ebenfalls beteiligt: Kapa Ventures rund um Gerhard Pail und Frank Kappe sowie US-Angel Ryan Quinn. Das Darlehen sollte im Rahmen einer für 2026 geplanten Series-A-Runde in Eigenkapital konvertieren, mit der die Expansion in die USA und nach Asien finanziert werden sollte. Dazu kam es offenbar nicht mehr.


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