23.01.2025
KINDERSCHUTZ

Ohana: Startup mit Gschwandtner und Hansmann an Bord schließt Partnerschaft mit Drei

Die oberösterreichische-App Ohana setzt sich für digitalen Kinderschutz ein. Durch die Partnerschaft mit Drei sollen Familien noch besseren Zugang erhalten.
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Das Ohana Gründer-Trio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana
Das Ohana Gründer-Trio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana

In einer Zeit, in der Kinder zunehmend in der digitalen Welt unterwegs sind, setzt sich die oberösterreichische-App Ohana für Kinderschutz ein – durch Begrenzung der Bildschirmzeiten, Blockieren von ungewünschten Apps und Filterung ungeeigneter Inhalte. Vor Kurzem gab Ohana eine exklusive Partnerschaft mit dem Telekom-Komplettanbieter Drei bekannt, die Familien in Österreich den Zugang zu digitaler Sicherheit erleichtern soll.

Kurz nach der Ohana-Gründung 2022 investierten die Runtastic-Gründer rund um Florian Gschwandtner mit ihrer Beteiligungsgesellschaft 8eyes einen nicht näher genannten Betrag in das Startup (brutkasten berichtete). Im Jahr darauf holte man Hansi Hansmann an Board, welcher ein siebenstelliges Investment mitfinanzierte.

Ohana: Automatisierte Sperrung

Durch Ohana sollen sich Eltern bei digitalem Kinderschutz unterstützt fühlen. Die App kann den Standort der Kinder tracken, die Bildschirmzeit begrenzen und ungeeignete Inhalte automatisiert filtern. Auch andere Apps wie Instagram oder TikTok können limitieren oder gesperrt werden.

„Neben unserem Ziel, dass die Digitalisierung für alle in Österreich verfügbar und leistbar sein soll, ist uns die Sicherheit im Internet für Kinder ein zentrales Anliegen. Mit Ohana haben wir einen Partner gefunden, der unseren Kund:innen eine ausgereifte und benutzerfreundliche Lösung direkt aus Österreich bietet“, sagt Drei CCO Günter Lischka.

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© refurbed

Der Marktplatz für generalüberholte Produkte refurbed erweitert sein Sortiment um eine neue Sparte: Vor Kurzem startete auf der Plattform die Kategorie für Musikinstrumente mit knapp 1.000 Akustik- und E-Gitarren von Marken wie Fender Japan, Tokai oder Greco.

Damit dehnt das Wiener Unternehmen sein Geschäftsmodell nach Smartphones, Laptops, E-Bikes und Kinder-Equipment auf ein weiteres Produktsegment aus. Nach Angaben des Wiener Scaleups entwickelte sich das Segment bereits in einer Testphase zur am schnellsten wachsenden Kategorie der Firmengeschichte.

Aufbereitung durch Spezialpartner

Die angebotenen Instrumente stammen von spezialisierten Partnerunternehmen, die gebrauchte Gitarren „in der Regel“ von Privatpersonen beziehen, technisch prüfen, reinigen und instand setzen, teilt das Unternehmen per Aussendung mit. Verschleißteile wie Schalter, Buchsen oder Potentiometer würden bei Bedarf ausgetauscht werden und neue Saiten aufgezogen.

Für Käufer:innen gelten dabei wie bei den elektronischen Produkten auch mindestens zwölf Monate Garantie sowie ein 30-tägiges Rückgaberecht. Die durchschnittliche Preisersparnis gegenüber Neuware liegt laut Unternehmen bei 15 Prozent.

„Musikinstrumente sind dafür gebaut, Generationen zu begleiten. Trotzdem landen unzählige hochwertige Instrumente ungenutzt in Kellern oder auf Dachböden“, erklärt Peter Windischhofer, Co-Gründer und CEO von refurbed. Mit dem Einstieg in das neue Segment wolle man zeigen, „dass Refurbishment heute weit mehr leisten kann als bei klassischer Unterhaltungselektronik“.

Jedes Instrument erhält vor dem Verkauf ein professionelles Refurbishment. © refurbed

Schrittweiser Ausbau der Kategorie

In den kommenden Wochen soll das Angebot zunächst um Effektpedale und Verstärker erweitert werden. Im Anschluss ist die Aufnahme von Synthesizern sowie klassischen Instrumenten wie Geigen und Trompeten vorgesehen. Langfristig verfolgt refurbed das Ziel, sämtliche Musikinstrumente und musikbezogene Produkte auf seinem Marktplatz anzubieten.

„Unser Ziel ist es, immer mehr Produktkategorien für die Kreislaufwirtschaft zu erschließen und nachhaltigen Konsum dort möglich zu machen, wo ihn viele bislang noch nicht erwartet hätten“, so Peter Windischhofer zur Sortimentsstrategie von refurbed.

Laut Unternehmensangaben entwickelte sich die neue Kategorie bereits in der Testphase zum bislang erfolgreichsten Launch der Firmengeschichte und wachse aktuell doppelt so schnell wie das restliche Sortiment.

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