13.02.2025
APP

Ohana: OÖ-App für Kinderschutz wird im Apple App Store als „Best-in-Class“ ausgezeichnet

Seit Dienstag, dem Safer Internet Day 2025, wird die oberösterreichische Kinderschutz-App Ohana von Apple im gesamten App Store als „Best-in-Class“ hervorgehoben.
/artikel/ohana-ooe-app-fuer-kinderschutz-wird-im-apple-app-store-als-best-in-class-ausgezeichnet
Das Ohana Gründer-Trio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana
Das Ohana Gründer-Trio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana

Die Entscheidung, dem eigenen Kind das erste Smartphone zu kaufen, bringt viele Fragen mit sich: Welche Regeln sind sinnvoll? Welche Apps sind erlaubt? Und wie behält man als Elternteil die Kontrolle? Genau hier setzt das oberösterreichische Startup mit seiner App Ohana an. Sie ermöglicht es, den Standort der Kinder zu verfolgen, die Bildschirmzeit zu begrenzen und ungeeignete Inhalte automatisch zu filtern. So will das Startup Kindern mehr Sicherheit im digitalen Alltag bieten.

Seit der Gründung im Jahr 2022 hat Ohana bereits einige Meilensteine erreicht. Nun folgt der nächste, wie Co-Founder und CEO Christian Orgler auf LinkedIn bekannt gab: „Seit gestern, dem Safer Internet Day, stellt Apple uns im gesamten App Store als „Best-in-Class“ vor – von Stories über das größte Event-Highlight bis hin zum ersten Platz unter dem Reiter ‚Apps‘.“

Auszeichnung sei ein „echter Motivationsboost“

Die Auszeichnung als „Best-in-Class“ im Apple App Store erhalten Apps, die sich durch besondere Qualität, Benutzerfreundlichkeit und Innovation auszeichnen. „Ich bin dankbar für diese Anerkennung und freue mich darauf, weiterhin Familien zu helfen, gesündere digitale Gewohnheiten zu entwickeln“, so Orgler. Für das Ohana-Team sei diese Ehrung ein „echter Motivationsboost“, sagt er im Gespräch mit brutkasten.

Das Feature als „Best-in-Class“ sorgt für besondere Sichtbarkeit, da die App den Nutzer:innen als besonders empfehlenswert präsentiert wird. Ohana ist bereits seit drei Tagen in fast allen europäischen Ländern gefeatured. „Das merkt man natürlich auch bei den Userzahlen“, verrät Orgler. „Das Wachstum bei den Subscriptions läuft super gut.“ Bereits im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Nutzer:innen laut dem Startup verdreifacht. Zudem würde Ohana auch eine hohe Retention-Rate aufweisen.

Fokus auf Marketing in europäischen Ländern

Aktuell fokussiert sich Ohana darauf, weitere europäische Märkte gezielt mit Marketingmaßnahmen zu erschließen. Während im vergangenen Jahr die Hauptmärkte in den USA, Kanada, Deutschland und Österreich lagen, eröffnet die Verfügbarkeit der App in den Sprachen Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch nun neue Möglichkeiten. Dementsprechend seien größere Marketingkampagnen in diesen Regionen geplant, verrät Orgler gegenüber brutkasten.

Auf LinkedIn schreibt er: „Bleibt dran – es kommt noch mehr in den nächsten Wochen!“. Mehr dazu will er noch nicht verraten. „Wir versuchen jetzt eben noch näher zu den Eltern zu kommen, um einfach da auch noch die Awareness zu schaffen, dass es uns gibt“. In den nächsten Wochen kommt etwas Neues, “was einfach genau in unsere Strategie und in unser Ziel reinspielt, einfach noch zugänglicher für die Eltern zu sein”, sagt Orgler. Alles laufe “genauso wie wir es wie wir es uns erhofft haben.”

Hansi Hansmann und Florian Gschwandtner mit an Bord

Das Startup rund um Gründertrio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda, erreichte bereits einige Meilensteine. Zu seinen Investoren zählen große Namen aus der Startup-Szene: Business Angel Hansi Hansmann, Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner, Calm/Storm Ventures, Push Ventures sind seit fast Anfang an mit an Bord – brutkasten berichtete. Erst Anfang des Jahres verkündet das Startup eine exklusive Partnerschaft mit dem Telekom-Komplettanbieter Drei, die Familien in Österreich den Zugang zu digitaler Sicherheit erleichtern soll.

Deine ungelesenen Artikel:
11.06.2026

Warum das Ankerinvestment für den Dachfonds nicht im Budget aufscheint

Der „Start-up & Scale-up Dachfonds“ findet sich im aktuellen Budget-Gesetz, die dafür angekündigten 100 Millionen Euro Ankerinvestment aber nicht. Wir haben bei einem Pressetermin bei Staatsekretärin Elisabeth Zehetner und Minister Wolfgang Hattmannsdorfer nachgefragt.
/artikel/warum-das-ankerinvestment-fuer-den-dachfonds-nicht-im-budget-aufscheint
11.06.2026

Warum das Ankerinvestment für den Dachfonds nicht im Budget aufscheint

Der „Start-up & Scale-up Dachfonds“ findet sich im aktuellen Budget-Gesetz, die dafür angekündigten 100 Millionen Euro Ankerinvestment aber nicht. Wir haben bei einem Pressetermin bei Staatsekretärin Elisabeth Zehetner und Minister Wolfgang Hattmannsdorfer nachgefragt.
/artikel/warum-das-ankerinvestment-fuer-den-dachfonds-nicht-im-budget-aufscheint
Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher
Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher

Das Doppel-Budget für 2027 und 2028 wurde gestern vom Ministerrat vorgelegt und mit ihm gab es auch Neuigkeiten zum geplanten Dachfonds. Dieser scheint als „Start-up & Scale-up Dachfonds“ in den Bundesfinanzgesetzen 2027 und 2028 auf, bei einem nicht unwesentlichen Detail schaffen die Gesetzestexte und ihre Beilagen aber keine Klarheit, wie brutkasten berichtete.

Begleitend zum Budget-Entwurf erneuerte Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner nämlich die Ansage, dass „bis zu 100 Millionen Euro“ Ankerinvestment durch den Bund für den Fonds vorgesehen sind. Als Budget-Posten scheinen diese aber nicht auf. Auch der Zusatz „bis zu“ schafft einen gewissen Spielraum.

„Aus Rückflüssen aus aws-Mitteln finanziert“

Wo also kommen die geplanten 100 Millionen Euro her und wovon hängt es ab, ob der gesamte Betrag zustande kommt? Brutkasten fragte im Rahmen einer Presseveranstaltung bei Staatssekretärin Zehetner und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer nach.

Die Antwort: „Das Ankerinvestment wird aus Rückflüssen aus aws-Mitteln über die nächsten vier Jahre finanziert“, so Zehetner. Die Mittel für die aws werden im aktuellen Doppel-Budget auch erhöht, ergänzt Hattmannsdorfer.

Höhe des Ankerinvestments von aufgestelltem Kapital abhängig

100 Millionen Euro Ankerinvestment werden es nur dann, wenn das noch zu ermittelnde Fondsmanagement, mit dessen Ausschreibung die aws aktuell betraut ist, ausreichend Mittel für den Dachfonds aufstellt, erklärt Zehetner weiter: „Wir haben immer gesagt, dass wir nicht mehr als 20 Prozent hineinstecken.“ Sprich: Je mehr Kapital von Limited Partners in den Fonds fließt, umso mehr legt der Bund nach. Werden die gesamten anvisierten 400 externen Millionen aufgestellt, wächst auch das Ankerinvestment auf die vollen 100 Millionen Euro – so der Plan.

In Sachen Zeithorizont ist bislang klar: Bis Ende 2027 soll das erste Closing des „Start-up & Scale-up Dachfonds“ abgeschlossen sein, sodass dieser zu investieren beginnen kann. Mit der Aufteilung der Bundesmittel auf geplante vier Jahre scheint auch die anvisierte Deadline für das finale Closing zu stehen.

„Auch so auf einem guten Weg zu einem weiteren Einhorn“

Ein weiteres spannendes Detail im Gesetzestext, über das brutkasten gestern berichtete: Als quantitatives Ziel wurde auch die Steigerung der Unicorn-Zahl in Österreich gesetzlich festgeschrieben. 2027 und 2028 soll jeweils eines hinzukommen. Doch wie kann der Dachfonds bereits kommendes Jahr für ein weiteres Einhorn sorgen, wenn er erst an dessen Ende zu investieren beginnt? „Wir sind auch so auf einem guten Weg zu einem weiteren Einhorn“, so die Staatssekretärin. Der Dachfonds soll diese Entwicklung später beschleunigen.

Öbag-Strategie: OMV und Co sollen Startup-Ökosysteme aufbauen

Doch dieser sei nicht die einzige Maßnahme, hakt Hattmannsdorfer ein. Er verweist auf die Industriestrategie. „Hier sind auch eigene Förderungen zur Entstehung von Startups und Scaleups im Umfeld von Leitbetrieben vorgesehen“, so der Minister. Auch in der Öbag-Strategie (brutkasten berichtete) habe man entsprechende Zielsetzungen verankert: „Die Öbag-Betriebe haben den Auftrag, Ökosysteme für Startups und Scaleups zu schaffen“, so Hattmannsdorfer. So wie es Verbund mit Verbund X bereits umgesetzt habe, sollen zukünftig etwa auch die OMV und andere entsprechende Programme umsetzen.

Und Zehetner führt noch weitere Punkte an. Auch in der öffentlichen Beschaffung setze man Maßnahmen, von denen Startups und Scaleups profitieren sollen. „Und das schon im Regierungsprogramm verankerte Commitment zur Gleichstellung immaterieller Vermögensgüter in der Bilanz ist ebenfalls ein wichtiger Schritt“, so die Staatssekretärin. Das wiederum soll auch beim Erlangen höherer Unternehmensbewertungen helfen.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Ohana: OÖ-App für Kinderschutz wird im Apple App Store als „Best-in-Class“ ausgezeichnet

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ohana: OÖ-App für Kinderschutz wird im Apple App Store als „Best-in-Class“ ausgezeichnet

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ohana: OÖ-App für Kinderschutz wird im Apple App Store als „Best-in-Class“ ausgezeichnet

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ohana: OÖ-App für Kinderschutz wird im Apple App Store als „Best-in-Class“ ausgezeichnet

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ohana: OÖ-App für Kinderschutz wird im Apple App Store als „Best-in-Class“ ausgezeichnet

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ohana: OÖ-App für Kinderschutz wird im Apple App Store als „Best-in-Class“ ausgezeichnet

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ohana: OÖ-App für Kinderschutz wird im Apple App Store als „Best-in-Class“ ausgezeichnet

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ohana: OÖ-App für Kinderschutz wird im Apple App Store als „Best-in-Class“ ausgezeichnet

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ohana: OÖ-App für Kinderschutz wird im Apple App Store als „Best-in-Class“ ausgezeichnet