22.05.2020

Regierung investiert 300 Millionen Euro in öffentlichen Verkehr

Insgesamt sollen 300 Million Euro im Rahmen eines Investitionspakets in den öffentlichen Verkehr fließen, das haben Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und Finanzminister Gernot Blümel am Freitag angekündigt. Dadurch soll in erster Linie die Regionalisierung gestärkt werden.
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Konjunkturpaket
Klimaschutz-und Innovationsministerin Leonore Gewessler | (c) Andy Wenzel

In Rahmen ihres „Comeback-Plans für die heimische Wirtschaft“ hat die österreichische Bundesregierung am Freitag ihr erstes Investitionspaket präsentiert.

Im Zuge des Konjunkturpakets zur Ankurbelung der Wirtschaft sollen in Summe 300 Millionen Euro in den öffentlichen Verkehr fließen, das haben Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und Finanzminister Gernot Blümel am Vormittag in einer gemeinsamen Pressekonferenz angekündigt.

+++ zum Fokus-Channel: Mobility +++

Infrastruktur und Angebot

Das frische Geld teilt sich in zwei Bereiche auf. 150 Millionen sollen in den Ausbau der Infrastruktur, weitere 150 Millionen Euro in den Ausbau des Angebots fließen. Im Bereich der Infrastruktur soll insbesondere der Bau neuer Regionalbahnstrecken und die Modernisierung bestehender Strecken vorangetrieben werden.

Regionalisierung stärken

Durch die Investitionen in Infrastruktur und den Ausbau des Angebots soll laut Gewessler insbesondere die Regionalisierung gestärkt werden. Dadurch sollen vorwiegend Klein- und Mittelbetriebe profitieren. „Beim Infrastrukturausbau werden 80 Prozent der Aufträge an Klein- und Mittelbetriebe gehen“, so Gewessler. „Mit mehr Verbindungen schaffen wir nicht nur mehr Lebensqualität für die Menschen, sondern auch mehr Wertschöpfung in den Regionen“. Insgesamt sollen so 53.000 Arbeitsplätze geschaffen bzw. erhalten werden.

Bahnhof der Zukunft

In einem weiteren Schritt sollen nach dem ersten Investitionspaket weitere 250 Millionen Euro in die Modernisierung der Bahnhöfe fließen, wobei dies gemeinsam mit der ÖBB Infrastruktur erfolgen soll. In diesem Zusammenhang spricht Gewessler vom Bahnhof der Zukunft, der als eine Mobilitätsdrehscheibe fungieren soll, indem beispielsweise auch E-Mobility-Services angeboten werden.


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(c) eologix-ping

Im Mai 2024 holte eologix-ping ein Millioneninvestment u.a. von Verbund X – brutkasten berichtete. Im gleichen Jahr führte das Grazer Startup Blitzdetektion ein und erweiterte sein Produktportfolio um Blitzüberwachungssysteme.

Eologix-Ping mit neuer Version

Nun hat Eologix-Ping die Markteinführung von „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ bekannt gegeben, einer neuen satellitengestützten Version seiner Blitzüberwachungslösung für Windturbinen.

Die neue Variante soll es Wind-Asset-Managern in abgelegenen Regionen mit geringer Konnektivität, in denen die Mobilfunkkommunikation unzuverlässig oder nicht verfügbar ist, ermöglichen, zu erkennen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde – konkret geschieht das mittels Myriotas UltraLite-Satellitenkonnektivität.

Use-Case bleibt

Der grundlegende Use Case bleibt bei den Grazern jedoch unverändert: Betreiber wissen zu lassen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde, damit sie Inspektionen priorisieren, die Wartungsplanung verbessern und Unsicherheiten nach Gewitterstürmen reduzieren können.

„Abgelegene Windparks sollten nicht einfach deshalb an operativer Transparenz verlieren, weil die Mobilfunkabdeckung begrenzt ist“, sagt Matthew Stead, CPO und Mitgründer von Eologix-Ping. „Mit ‚Event Lightning Fleet – Satellitenversion‘ erweitern wir die Blitzüberwachung auf Turbinenebene auf Regionen, in denen die traditionelle Kommunikationsinfrastruktur eine Hürde dargestellt hat.“

Einblicke auf Turbinenebene

Blitzeinschläge können erhebliche Blattschäden und Betriebsrisiken für Windturbinen verursachen. In vielen Fällen sind Betreiber gezwungen, nach Gewitterstürmen umfangreiche Inspektionen durchzuführen, ohne klare Anhaltspunkte dafür zu haben, welche Turbinen betroffen waren.

Im Gegensatz zu regionalen Wetterdiensten, die sich auf flächenweite Blitzaktivität konzentrieren, sei „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ darauf ausgelegt, betriebliche Einblicke auf Turbinenebene zu liefern.

Aus dem Archiv: Die Hintergründe zum Millioneninvestment für eologix-ping aus Graz

Das System erkenne Blitzereignisse direkt am Windturbinenturm mithilfe eines Magnetfeldsensors, der im Power and Communication Module (PCM) installiert ist. Der Sensor erfasst das durch den Blitzstrom im Turmgebäude induzierte Magnetfeld und generiert eine Ereignisbenachrichtigung, die in die Cloud übertragen wird.

Eologix-Ping-CEO: „Besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika“

„Wir sind stolz darauf, mit Eologix-Ping zusammenzuarbeiten, um die Blitzüberwachung auf Standorte auszudehnen, die traditionell außerhalb der Reichweite zuverlässiger Konnektivität lagen“, sagte Dan Franklin, Regional Sales Director bei Myriota.

Und Thomas Schlegl, CEO und Mitgründer von Eologix-Ping, ergänzt: „Mit dieser Markteinführung können Betreiber Blitzüberwachung auf Turbinenebene an Standorten einsetzen, die bisher schwer zu verbinden waren. Dies ist besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika, wo abgelegene geografische Lagen und begrenzte Telekommunikationsinfrastruktur nach Blitzereignissen operative blinde Flecken schaffen.“

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