12.02.2025
EIB INVESTMENT SURVEY

Österreichs Unternehmen investieren weniger in Innovation als der EU-Durchschnitt

Die nun veröffentlichten Österreich-Ergebnisse des EIB Innovation Survey 2024 zeigen ein differenziertes Bild zur Lage der heimischen Unternehmen.
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EIB Investment Survey Investitionen
(c) Mathieu Stern via Unsplash

Die Europäische Investitionsbank (EIB) veröffentlichte ihren Innovation Survey 2024 bereits im vergangenen Oktober. Erst jetzt wurden auch die einzelnen Länder-Berichte der Studie nachgeliefert, für die insgesamt Vertreter:innen von rund 13.000 Unternehmen befragt wurden, davon etwa 500 in Österreich.

Nicht optimistisch, aber zumindest optimistischer

Dabei zeigt sich in den Ergebnissen ein differenziertes Bild. Zuerst die gute Nachricht: Österreichs Unternehmen waren in der 2024 durchgeführten Umfrage im Schnitt wieder erheblich optimistischer als im Jahr davor – unterm Strich kam aber abermals ein knapp negatives Stimmungsbild heraus. Deutlich negativ ist dieses dagegen im Bereich „politisches und regulatorisches Klima“, leicht positiv dafür in den Bereichen Finanzierung und „Aussichten in der eigenen Branche“.

Österreichs Unternehmen im EU-Vergleich stark bei Klimaschutz-Investitionen

Schwerpunkt des Investment Survey ist, wie der Name nahelegt, die Investitionstätigkeit der Unternehmen. Hier machen Österreichs Unternehmen im EU-Vergleich unter anderem im Klimaschutz eine gute Figur. 94 Prozent der Unternehmen in Österreich haben demnach Maßnahmen ergriffen, um ihren Treibhausgasausstoß zu reduzieren (EU-Schnitt: 91 Prozent). Bei einigen konkret abgefragten Maßnahmen stechen heimische Firmen noch deutlich stärker hervor, etwa bei Investitionen in Energieeffizienz mit 80 Prozent (EU: 65 Prozent) oder in erneuerbare Energieerzeugung mit 65 Prozent (EU: 43 Prozent).

Auch bei Nutzung digitaler Technologien über EU-Schnitt

Ebenfalls positiv fallen Österreichs Unternehmen im Bereich Nutzung digitaler Technologien auf: 83 Prozent nutzen laut Investment Survey digitale Technologien im Vergleich zu 74 Prozent im EU-Durchschnitt. Auffällig ist der Vorsprung unter anderem im Bereich „Big Data/AI“ mit 50 zu 34 Prozent. Auch bei digitalen Plattform-Technologien (70 zu 53 Prozent) und Automatisierung mit Robotik (69 zu 53 Prozent) stechen Österreichs Unternehmen im Vergleich zum EU-Mittelwert heraus.

Investitionen in Innovation mäßig, vor allem bei KMU

Allerdings: Bei den Investitionen in Innovation rutschte Österreich zuletzt unter den EU-Schnitt (29 Prozent verglichen mit 32 Prozent). Besonders niedrige Werte weisen hier Baubranche (21 Prozent) und Dienstleistungsbereich (25 Prozent) sowie generell KMU (24 Prozent im Vergleich zu 34 Prozent bei Großunternehmen) auf.

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Raimund Ortner | (c) Coinfinity
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Er ist bereits seit 2023 im Unternehmen – bislang als „Head of Business & Wealth“. Als solcher war Raimund Ortner vergangenes Jahr auch zu Gast im brutkasten-Video-Talk. Nun wird er Co-Geschäftsführer des 2014 gegründeten Grazer Bitcoin-Brokers Coinfinity, der seit Dezember 2025 eine MiCAR-Lizenz hält, wie brutkasten berichtete.

Doppelspitze mit Stefan Grill

Ortner ersetzt damit Gründer Max Tertinegg in der Doppelspitze mit Stefan Grill. Tertinegg bleibt aber im Unternehmen, wo er „künftig das Thema Künstliche Intelligenz vorantreiben“ soll. „Ich freue mich, die Geschäftsführung in die Hände von Raimund zu legen. Er ist Bitcoiner, kennt unsere Kundinnen und Kunden und lebt unsere Werte. Und er wird Coinfinity mit seinem eigenen Stil weiterführen“, kommentiert Tertinegg.

Ortner als Gesicht nach außen

Konkret soll Ortner fortan das Unternehmen nach außen vertreten und den Kundenbereich verantworten, wie er es auch schon bisher vielfach gemacht hat. „In den vergangenen Jahren war es häufig er, der Coinfinity in Podcasts, auf Konferenzen und in unzähligen Kundenterminen ein Gesicht gegeben hat. Diese Nähe zum Kunden bringt er nun in die Geschäftsführung ein“, heißt es dazu vom Unternehmen. Grill sei indes für den Betrieb im Inneren zuständig.

B2B- und Vermögensanlagegeschäft sollen ausgebaut werden

Ortner habe das Geschäft mit Firmenkunden und vermögenden Privatpersonen aufgebaut und geprägt, heißt es weiter. Dieses Angebot wolle man konsequent vorantreiben. „In meiner bisherigen Funktion als Head of Business & Wealth konnte ich wertvolle Perspektiven sammeln, die ich nun als Geschäftsführer mit voller Dynamik einbringen werde“, kommentiert er. Er wolle „Bitcoin seinen berechtigten Platz in der breiten Anlegerschaft verschaffen“.

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