30.06.2025
KOOPERATION

Österreichischer Startup Accelerator Clever Clover startet Kooperation

Clever Clover startet eine strategische Partnerschaft mit See Up und der Bold International Group aus Belgrad.
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Kooperation zwischen Clever Clover, See Up und Bold International Group ist besiegelt.

Clever Clover startet eine Kooperation mit den beiden Belgrader Accelerators See Up und Bold International Group. Das Ziel ist es, eine grenzüberschreitende Innovationspipeline für Startups zu schaffen. Mit der neuen Kooperation soll der Aufbau eines schnellen, strukurierten Zugangs zu Märkten in Österreich, Serbien und darüber hinaus gefördert werden, heißt es in einer Presseaussendung. „Es geht darum, schnell zu verhandeln, den Menschen zu vertrauen und etwas Sinnvolles über Grenzen hinweg aufzubauen“, sagt Heinrich Prokop, Co-Founder von Clever Clover. Er erlangte als Investor in der Serie 2 Minuten 2 Millionen besondere Bekanntheit in Österreich.

Über die drei Partner

Clever Clover ist ein auf FMCG spezialisierter Startup-Accelerator mit Sitz in Österreich. Das Team rund um Heinrich Prokop und Loes Voermans unterstützt Startups mit Kapital, Retail-Zugang und skalierbarer Vertriebsinfrastruktur. Brutkasten hat zuletzt über Clever Clover berichtet, als das Unternehmen eine Kooperation mit dem schwedischen Unternehmen Food Collective gestartet hat.

See Up will als Brückenbauer für Innovationen aus Südosteuropa agieren. Mit einem Fokus auf praktische Unterstützung und Marktzugang bietet See up ein Netzwerk für skalierbare Geschäftsideen. Susan Obradovic, CEO von See up über die Kooperation: „Mit Clever Clover erschließen wir einen der schnellsten Wege zur Marktreife für FMCG-Startups.“

Die Bold International Group will regionale Wirtschaftsförderung, Unternehmertum und skalierbare Partnerschaften unter einem Dach vereinen. Auch CEO von Bold International Group, Aleksandar Divac ist zuversichtlich, was die Zusammenarbeit mit Clever Clover anbelangt: „Wir stehen erst am Anfang und sind zuversichtlich, dass wir Großes vor uns haben“.

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Das Gate-Space-Kernteam | (c) Gate Space
Das Gate-Space-Kernteam | (c) Gate Space

Großprojekte für ESA und das österreichische Verteidigungsministerium, eine eigene Test-Zentrale für Weltraummissionen und Österreichs bislang einziger Astronaut als Investor. Das 2022 gegründete TU-Wien-Spinoff Gate Space, das seinen Hauptsitz bereits vor Jahren nach San Francisco verlegte, aber operativ von Schwechat und Wien aus arbeitet, sorgte schon oft für brutkasten-Schlagzeilen.

Das Projekt „Beaconsat“ wird für ESA und Verteidigungsministerium umgesetzt | (c) Gate Space

Das Startup entwickelt Satelliten-Bauteile, etwa Antriebe. Die Technologien ermöglichen laut Unternehmen, Manöver wie agile Orbitwechsel, sichere Kollisionsvermeidung, präzise Andockmanöver und kontrollierte Entsorgung und sollen dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Lebensdauer von Satelliten signifikant zu erhöhen.

„Position als führender Anbieter für Mobilität und Infrastruktur im Weltraum weiter ausbauen“

Schon bislang waren laut Unternehmensangaben mehr als zehn Millionen Euro Kapital in Gate Space geflossen (brutkasten berichtete). Nun sicherte sich das Startup eine weitere große Finanzierung. Über das EIC Accelerator Programm der Europäischen Kommission holt man sich insgesamt 6,3 Millionen Euro. Das Kapital teilt sich auf einen nicht rückzahlbaren Zuschuss des European Innovation Council (EIC) und ein Eigenkapital-Investment durch die Europäische Investmentbank (EIB) auf.

Das Geld soll nun eingesetzt werden, um die Industrialisierung der patentierten Technologie voranzutreiben, Produktionskapazitäten auszubauen und die internationale Marktposition weiter „offensiv“ zu stärken. „Diese Förderung ist eine außergewöhnliche Bestätigung unserer Technologie, unseres Teams und unserer Vision. Sie ermöglicht es uns, unsere Wachstumsstrategie deutlich zu beschleunigen und unsere Position als führender Anbieter für Mobilität und Infrastruktur im Weltraum weiter auszubauen“, kommentiert CEO und Mitgründer Moritz Novak.

Selektives Förderprogramm

Der EIC Accelerator zähle zu den selektivsten Förder- und Investitionsprogrammen für Deep-Tech-Unternehmen weltweit, betont man bei Gate Space. In der letzten Förderrunde seien lediglich rund sechs Prozent der Bewerbungen für eine Finanzierung ausgewählt worden. Das Scaleup sei dabei das einzige österreichische Unternehmen sowie das einzige Unternehmen aus den Bereichen Raumfahrt, Aerospace und Verteidigung, das in der aktuellen Förderrunde dabei ist.

Gate Space betreibt eine eigene Testzentrale | (c) Gate Space

Der mehrstufige Auswahlprozess umfasst die Begutachtung durch unabhängige Experten, eine umfassende technische, kommerzielle und finanzielle Due-Diligence-Prüfung und ein abschließendes Investment-Pitching vor einer internationalen Jury aus Investoren, Unternehmer:innen und Technologieexperten.

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