04.02.2025
FINALE

Österreichischer Gründungspreis Phönix: Das sind die 12 Finalisten-Teams

Die Preisverleihung findet am 12. März 2025 statt. Im Rahmen der Veranstaltung wird zudem in diesem Jahr auch der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) 2024/2025 vorgestellt.
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Foto: aws / phönix

Über 200 Einreichungen gab es dieses Jahr für den Gründungspreis Phönix der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws). Der Wettbewerb richtet sich an heimische Startups, Spinoffs und Forschungsteams. Nun verkündet die aws die zwölf Finalteams, die die Fachjury „inhaltlich und mit großem persönlichen Engagement überzeugen konnten“.

Phönix wird am 12. März vergeben

Die Verleihung des Gründerpreises wird am 12. März 2025 im Großen Festsaal der Industriellen Vereinigung (IV) stattfinden. Alle zwölf Finalist:innen-Teams werden dazu eingeladen sowie deren Vorhaben werden präsentiert, heißt es vonseiten der aws. Anschließend werden in jeder Kategorie die jeweiligen Sieger:innen ausgezeichnet sowie die aktuellen Ergebnisse des Global Entrepreneurship Monitors für Österreich vorgestellt.

Die Sieger:innen pro Kategorie erhalten Trophäen und Reisegutscheine. Außerdem wird ihnen eine Teilnahme an einem internationalen oder nationalen Fachevent  – vor Ort oder auch digital – ermöglicht, so die aws. 

Global Entrepreneurship Monitor wird vorgestellt

Im Rahmen der Veranstaltung wird zudem in diesem Jahr auch der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) 2024/2025 vorgestellt. Vergeben wird der österreichische Gründerpreis Phönix im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) sowie des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) in den vier Kategorien Startup, Spin-off, Prototyp und Female Entrepreneurs.

Eingereicht haben Startups und Spin-offs, die nach dem 1. Jänner 2018 gegründet wurden und ihren Unternehmenssitz in Österreich haben. Neben innovativen Ideen wurde bei der Auswahl der Finalteams ein Augenmerk auf den Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Unternehmensziele gelegt. Konkret legte man in der Bewertung einen Fokus auf die Sustainable Development Goals (SDGs) der Einreichung.

In der Kategorie Female Entrepreneurs werden Forscherinnen, Gründerinnen und Geschäftsführerinnen ausgezeichnet, die maßgeblich am Erfolg ihres Vorhabens beteiligt waren. Das Ziel dieser Kategorie sei es in erster Linie, Entrepreneurial Spirit auch unter Forscherinnen zu stärken, so die aws.

Das sind die zwölf Finalteams

Die Nominierungen kommen aus Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark sowie aus Wien und liefern „forschungsgetriebene High-Tech-Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Problemstellungen“, heißt es. Überdies sind sie in den Branchen IT, Engineering, Life Sciences, Biotechnologie, Umwelttechnik und in der Unternehmensberatung tätig.

Kategorie Startup

  • NovoArc GmbH
  • S2data GmbH
  • sendance GmbH

Kategorie Spin-off

  • ProtectLiB GmbH
  • Rockfish Bio AG
  • NOSI – Network for Olfactory System Intelligence GmbH

Kategorie Prototyp

  • Universität Graz
  • Multivative GmbH
  • Ensemo GmbH

Kategorie Female Entrepreneurs

  • Viora GmbH
  • E&S FairEqualSolutions FlexCo
  • Ensemo GmbH

Österreich „unter den Top drei in der EU“

Obwohl Österreich im vergangenen European Innovation Scoreboard (EIS) als „Strong Innovator“ auf Platz sechs von 27 EU-Ländern. 2024 soll Österreich zudem eine Forschungsquote von 3,34 Prozent erreicht haben – und liegt damit „unter den Top drei in der EU“, wie Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher in einer Aussendung zitiert wird.

„Auf diesen Erfolgen dürfen wir uns nicht ausruhen, unser Ziel ist eine Forschungsquote von 4 Prozent und ein Aufstieg in den Kreis der europäischen Innovation Leader“, so Kocher weiter. Um dieses Ziel zu erreichen und den Innovationsstandort Österreich noch attraktiver zu machen sowie Arbeitsplätze zu schaffen, brauche es „nachhaltige Kooperationen, die den Wissenstransfer zwischen wissenschaftlichen F&E-Einrichtungen und österreichischen Unternehmen garantieren“.

Wissenstransfer stärken

Dies soll unter anderem mit dem Österreichischen Gründerpreis Phönix gefördert werden. Auch dieses Jahr haben die zwölf Finalteams neue Marktchancen genutzt und aus ihren Konzepten neue Unternehmen geschaffen, meint Kocher weiter: „Um das Ökosystem für akademische Spin-offs in Österreich weiter zu verbessern, haben wir gemeinsam mit der aws die Spin-off Initiative initiiert. Sie unterstützt aktiv die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und privaten Investorinnen und Investoren, um diese wichtige Säule der österreichischen Wirtschaft zu stärken.“

Ziel der Initiative ist es, den Stellenwert eines erfolgreichen Wissenstransfers aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen für den Innovations- und Forschungsstandort Österreich sichtbar zu machen. Dabei soll auch erfolgreichen Forschungs- und Gründungspersönlichkeiten eine Bühne gegeben werden.

Der Österreichische Gründungspreis PHÖNIX wird von der Austria Wirtschaftsservice (aws) in Kooperation mit der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV) organisiert.

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Manuel Sonnleithner und Ingmar Mattus | (c) TradersYard
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„Wir haben die letzten Jahre damit verbracht, das richtige Produkt und das richtige Team aufzubauen“, wird Manuel Sonnleithner, CEO des Wiener Prop-Trading-Startups TradersYard, in einer Aussendung zitiert. In dieser wird der Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde verkündet. Das Geld stammt von Andromeda Capital Partners Suisse unter der Führung des Investors Ingmar Mattus. Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft übernahm bereits im Jahr 2023 die Mehrheit des Unternehmens, wie brutkasten damals berichtete. Die nun erfolgte Kapitalzufuhr soll die Expansion in Europa, Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum vorantreiben.

„Bauen statt Ausleihen“

Als Basis für dieses Wachstum soll eine selbst entwickelte technologische Infrastruktur dienen. TradersYard hat ein System aufgebaut, das vom Risikomanagement bis zum CRM reicht. Erst kürzlich brachten die Entwickler:innen eine neue Version dieser hauseigenen Handelsplattform auf den Markt. Investor Mattus sieht in diesem Ansatz einen strategischen Hebel: „Was mich von Anfang an zu TradersYard zog, war ihre Bereitschaft zu bauen statt auszuleihen.“ In einer Branche, in der sich so viele auf die Technologie von Drittanbietern verlassen, verschaffe die firmeneigene Infrastruktur einen erheblichen Wettbewerbsvorteil und ein solides Fundament für nachhaltiges Wachstum.

„Schneller bewegen“

Diese technologische Basis ermögliche nun die Einführung neuer Funktionen. Die frischen Mittel sollen direkt in den Start von sogenannten Instant-Funded-Accounts fließen. Diese Modelle sollen Trader:innen einen sofortigen Zugang zu kapitalisierten Konten bieten. Zeitgleich bereitet die Firma Auszahlungen auf Abruf vor. „Dieses neue Kapital erlaubt es uns, uns schneller zu bewegen und unsere Plattform zu mehr Tradern weltweit zu bringen“, sagt Sonnleithner. Der Manager übernahm die Rolle des CEO im November 2024 (brutkasten berichtete). Die aktuellen Produkteinführungen seien dabei nur die ersten von vielen geplanten Funktionen.

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