05.10.2015

Österreichische Startup-Unterstützung: 4 Mio Euro für globalen Inkubator

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Das Global Incubator Network hilft Startups international.

Startups fällt die Internationalisierung oft nicht leicht. Das soll sich nun ändern: Um heimische Startups international zu fördern, wurde das „Global Incubator Network“ ins Leben gerufen. Damit soll heimischen Gründern die Internationalisierung leichter fallen und andererseits der Standort Österreich für Startups aus dem Ausland interessanter werden. 

Der Schritt in Richtung „international“ wird mit vier Millionen Euro aus Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung unterstützt. Ziel ist es, Österreichs Startups, Inkubatoren, Venture Capital Fonds und Förderagenturen im internationalen Umfeld zu stärken und den Standort Österreich mit Hilfe des virtuellen Inkubators für Startups noch attraktiver zu machen.

Harald Mahrer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, betont unermüdlich, wie wichtig es sei, Österreichs Startup- und Innovationslandschaft international gut darzustellen, um am globalen Markt mitzumischen – es sei wichtig, dass der Standort auch für Gründer in anderen Ländern interessanter werde und diese ihr Know-How nach Österreich bringen. Dies betonte er auch bei der Startup Grind Veranstaltung im Sektor5, Der Brutkasten berichtete hier.

„Als Startup muss man grenzenlos denken und sich am internationalen Markt orientieren. Nun können wir gezielt österreichische Start-ups mit der Welt vernetzen“, meint Mahrer zum Global Incubator Network.

„Als Startup muss man grenzenlos denken und sich am internationalen Markt orientieren. Nun können wir gezielt österreichische Start-ups mit der Welt vernetzen“

Auf seinen Reisen nach Tel Aviv oder London in diesem Jahr hat er bereits die ersten Schritte für eine internationale Zusammenarbeit gesetzt. „Der internationale Austausch mit Tel Aviv und London war unerlässlich für unsere zukünftige globale Ausrichtung auf dem Weltmarkt.“ Startups aus Österreich sollen auf diese Weise international besser aufgestellt und vernetzt werden.

Rechts im Bild: Staatsekretär Harald Mahrer, hier mit Bernhard Sagmeister (aws).

Am Foto: aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister und Staatssekretär Harald Mahrer

Der Programmantrag wurde gemeinsam von der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) entwickelt und eingebracht. Aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister sieht im Programm eine Ergänzung zu bestehenden Förderprorgrammen und Initiativen: „Internationalität ist ein wichtiger Faktor für aufstrebende Gründerinnen und Gründer.“

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Neos und epicenter.works orten Datenschutz-Skandal rund um Härtefallfonds
(c) Adobe Stock - kwarkot

Obwohl es keine 2.000 Einwohner:innen hat, ist das burgenländische Dorf Nickelsdorf durchaus bekannt: erstens aus dem bundesweiten Verkehrsfunk wegen des Grenzübergangs zu Ungarn, zweitens für das jährlich stattfindende größte Rock-Festival Österreichs, Nova Rock. Und noch bei einem dritten Thema schlägt der Ort immer wieder medial auf: Energie – brutkasten berichtete erst kürzlich über das von püspök eröffnete zweitgrößtes „Super-Hybrid-Kraftwerk“ Europas.

Ähnliche Dimension wie Kronstorf

Und es dürfte mit eben diesem dritten Thema zusammenhängen, dass nun noch ein viertes hinzuzukommen scheint: Wie das Nachrichtenmagazin profil zuerst berichtete, scheint in Nickelsdorf ein Rechenzentrum in ähnlicher Dimension wie der umstrittene Google-Bau im oberösterreichischen Kronstorf geplant zu sein. Dafür sei kürzlich eine Fläche mit „41 bis 50 Hektar“ im Besitz der Wirtschaftsagentur Burgenland umgewidmet worden.

Bürgermeister: „Ich renne der Information schon sehr lange nach“

Während sich die Wirtschaftsagentur selbst bei Medienanfragen bislang ausweichend äußert, berichten mehrere Medien mit Bezug auf eine Anfrage der Austria Presseagentur (APA) über ein relativ unmissverständliches Statement aus der Gemeinde: Bürgermeister Gerhard Zapfl gab demnach an, „über ein mögliches Datencenter informiert worden“ zu sein. Viel mehr habe er aber nicht erfahren: „Ich renne der Information schon sehr lange nach“, so der Bürgermeister gegenüber der APA. Näheres werde er aber erst bei einem Termin Mitte August erfahren, berichtet ORF Burgenland.

„Mehrere Anfragen für Hyperscaler“

Die Flächen rund um Nickelsdorf zählen zu den Windkraft- und Photovoltaik-Hotspots Österreichs – nicht erst durch das neue „Super-Hybrid-Kraftwerk“. Auch Pläne zum Ausbau von Hochspannungsleitung und Umspannwerk gebe es bereits, heißt es bei profil. Entsprechend sind gute Voraussetzungen für ein sehr energieintensives Datencenter gegeben. Wer hinter den Plänen steckt? Es gebe „mehrere Anfragen für Hyperscaler“, heißt es dazu von Netz Burgenland gegenüber der APA. Auch bei der Wirtschaftsagentur Burgenland ist von „mehreren Anfragen für verschiedene Projekte“ die Rede.

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