25.04.2016

Österreichische Post auf der Suche nach Startups

Die Tickets fürs Pioneers Festival sind dieses Jahr heiß begehrt - einfach kaufen kann man die beliebten Eintrittskarten als Startup nämlich nicht mehr. Wer sich nicht beim Spring Contest vom Brutkasten beworben hat, bleibt noch die Chance bei der "Post Start-up Challenge" mitzumachen. Dort kann man nicht nur Tickets, sondern auch Leistungen in der Höhe von 150.000 Euro "erpitchen".
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(c) Österreichische Post AG: Bis 8. Mai kann man sich bewerben.

Die Challenge wird von der Österreichischen Post zum bereits zweiten Mal gestartet. Damit möchte das Unternehmen kreative Ideen unterstützen. Am Pioneers Festival, das vom 24. bis 25. Mai in der Wiener Hofburg stattfindet, können ausgewählte Kreativköpfe ihr Startup oder eine innovative Idee vor einer Jury pitchen.

+++ Die perfekte Präsentation: Auswendiglernen oder nicht? +++

Redaktionstipps

Mediavolumen und Pioneers Festival-Tickets

Nur drei Minuten Zeit haben Teilnehmer, die Manager der Österreichischen Post AG von sich und ihrer Idee zu überzeugen. Gelingt es ihnen, warten Media- und Sendungsvolumen im Wert von 150.000 Euro und Mentoring auf sie. Damit die ausgewählten Startups auch vor der Jury am Pioneers Festival pitchen können, gibt es auch die beliebten Tickets. Damit würden sie es den Vorjahressiegern – Kiweno, Kochabo, foodnotify und insulin angel- gleich machen.

Nähere Infos: Auf www.post.at/pioneers kann man sich bis zum 8. Mai bewerben.

+++ Auch interessant: Interview mit Post-Managerin Dahlia Preziosa: „Wird es die Post in 10 Jahren noch geben?“ +++

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CEO und Founder von Easelink (vierter v.l.) und Gunter Meyer, Chief Market Officer von SEG Automotive (dritter v.l.) verkünden die Zusammenarbeit. (c) Easelink

E-Fahrzeuge laden, ganz ohne ein Kabel manuell anzuschließen. Das steckt hinter der Matrix-Charging-Technologie vom Grazer Startup Easelink. Erst letztes Jahr gründete das Unternehmen seine Matrix Charging Interest Group (MCIG), eine Branchenkooperation gemeinsam mit Audi, Nissan und dem chinesischen Anbieter Voyah, wie brutkasten berichtete.

Jetzt konnte auch SEG Automotive als Partner gewonnen werden, einer der weltweit führenden Zulieferer von Antriebskomponenten für die Automobilindustrie.

Kabelloses Laden

Eine der größten Änderungen, wenn man von einem Verbrenner auf ein E-Auto umsteigt, ist das Laden. Matrix-Charging setzt hier an, denn es funktioniert ohne Kabel: Ein Connector, der sich unter dem Fahrzeug im Bereich der Vorderachse befindet, senkt sich automatisch ab und verbindet sich mit dem Lade-Pad auf dem Parkplatz. Vor allem bei Taxis ist das von Vorteil. Hier hat Easelink bereits 2023 das Pilotprojekt „eTaxi Austria“ gestartet.

Steigende Bedeutung

Laut Easelink seien vor allem steigende Anforderungen an Nutzerkomfort, neue autonome Fahrzeugfunktionen und der Wunsch nach einer Integration von E-Fahrzeugen in intelligente Energiesysteme die Gründe, die die Bedeutung von automatisierten Ladelösungen steigen lassen.

„Wir sehen großes Potenzial für automatisierte Ladelösungen und möchten unseren Kunden künftig entsprechende Produkte und Integrationslösungen anbieten. Gleichzeitig unterstützen wir die Standardisierung innerhalb der MCIG, als wichtigen Schritt für Marktakzeptanz, langfristige Interoperabilität und somit auch Investitionssicherheit“, sagt Gunter Meyer, Chief Market Officer New Business bei SEG Automotive.

Aufnahme in Produktportfolio

Beide Partner verfolgen das Ziel, die Industrialisierung und Markteinführung von Matrix-Charging voranzutreiben. SEG Automotive wird daher die Ladetechnologie künftig direkt den großen Autoherstellern (OEMs) anbieten, damit diese die Technik in ihre neuen Autos einbauen können. SEG Automotive bereitet die Aufnahme der Matrix Charging Technologie in das eigene Produktportfolio bereits vor.

Außerdem wird SEG Automotive wie die anderen zuvor genannten Autohersteller, der Matrix Charging Interest Group (MCIG) beitreten. Die MCIG vereint Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des automatisierten Ladens.

„Wichtiger Baustein unserer Mission“

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit SEG Automotive. Die Partnerschaft ist ein wichtiger Baustein unserer Mission, Innovation voranzutreiben und gemeinsam mit starken Industriepartnern den globalen Standard für automatisiertes Laden zu etablieren. Durch die Lizenzierung der Matrix-Charging-Technologie schaffen wir die Voraussetzungen für eine schnelle Skalierung und können die Technologie optimal in bestehende Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie integrieren“, äußert sich Hermann Stockinger, CEO und Gründer von Easelink, über die Partnerschaft.

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