07.06.2021

Österreicher wird neuer Commercial Director der Bahlsen DACH-Region

Der Süßwarenhersteller Bahlsen mit Firmensitz in Hannover (Dtl.) befindet sich aktuell in einem Transformationsprozess. Damit gehen auch zahlreiche personelle Neubesetzungen einher. Für die Leitung der DACH-Region kommt nun ein Österreicher zum Zug, der die Branche wie seine Westentasche kennt.
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Alexander Konecny Bahlsen
Alexander Konecny ist neuer Commercial Director Bahlsen DACH © Bahlsen

Bahlsen richtet sich derzeit neu aus und fokussiert alle Weichenstellungen auf die sogenannte „One Bahlsen“-Strategie. Dabei stehen die Schaffung effizienterer Strukturen und zentral gesteuerte Prozesse im Mittelpunkt, die eine enge internationale Abstimmung und die koordinierte Umsetzung strategischer Vorhaben gewährleisten sollen. Damit einhergehend wurden nun wichtige Führungspositionen neu besetzt. So hat der Österreicher Alexander Konecny mit 1. Juni 2021 als Commercial Director die operative Verantwortung für die im Konzern besonders wichtige Bahlsen-DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) übernommen. Konecny ist bereits seit 1995 im Unternehmen, war viele Jahre lang General Manager für Österreich und verantwortete seit 2016 als General Manager Western Europe erfolgreich 14 Märkte in der Region. 

Bahlsen Österreich wird weiterhin von Eva Aichmaier geleitet, die im September 2016 in Konecnys Fußstapfen trat und zuvor für das Marketing im Unternehmen verantwortlich zeichnete.

Eva Aichmaier Bahlsen
Eva Aichmaier ist seit 2016 Managing Director von Bahlsen Österreich © Bahlsen

Weitere Veränderungen betreffen Christopher Harmsen, der ebenfalls mit 1. Juni 2021 die Position des Commercial Director Bisquiva übernommen hat und künftig die alleinige Verantwortung für das Handelsmarkengeschäft von Bahlsen trägt, sowie Mathias Schlüter, langjähriger Vertriebsdirektor für die Region DACH, der seine Karriere außerhalb des Unternehmens fortsetzen wird.

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Denise Mayr, Gründerin von topergo © Denise Mayr

Jede:r, der schon einmal auf Jobsuche war, kennt die endlos scheinenden Listen der gängigen Jobportale. Seit Jahrzehnten wird im Web in dieser Form nach Stellen gesucht. Denise Mayr aus Südtirol will der Jobsuche jetzt eine neue Perspektive geben: Mit topergo stellt sie die gängige Darstellung infrage und verlegt die Stellensuche kurzerhand in ein vertrautes Interface: eine interaktive Landkarte à la Google Maps.

Visuelle Standortsuche im Fokus

Das topergo-Webinterface © topergo

Statt vager Ortsangaben markieren Pins die konkreten Arbeitsplätze in der Umgebung. Jobsuchende sollen so auf einen Blick erkennen, welche Stellen in der Nachbarschaft offen sind. „Mir persönlich war das Listen-System zu unübersichtlich. Das gibt es im Grunde seit den 2000ern unverändert“, erklärt die Gründerin im Gespräch. Die Bewerbung erfolgt mit einem Klick: Über den Button öffnet sich direkt der Mail-Client mit vordefiniertem Betreff. Registrieren müsse man sich laut Mayr nicht.

Auch die umgekehrte Richtung ist vorgesehen: Arbeitssuchende können sich als Symbole auf der Karte sichtbar machen, damit Betriebe sie direkt ansprechen. Aktuell dominieren vor allem Inserate aus der Gastronomie und der IT-Branche, wie die Gründerin uns im Gespräch schildert.

B2B-Modell soll monetarisieren

Für Jobsuchende soll das Angebot dauerhaft kostenlos bleiben. Das Geschäftsmodell richtet sich laut der Gründerin rein an Arbeitgeber: Um die Plattform zu etablieren und eine hohe Angebotsdichte zu erreichen, seien die ersten 1.000 Pins gratis. Anschließend sei geplant, dass Betriebe ein monatliches Modell pro Stellen-Pin zahlen, ergänzt durch Premium-Optionen zur optischen Hervorhebung.

Neben einer nativen App mit integriertem Job-Alert für Pendler steht laut Mayr die geografische Expansion im Fokus: Nach dem Start in Südtirol ist der Ausbau nach Österreich, Deutschland und schließlich ganz Europa geplant.

Eigeninitiative neben dem Klassenzimmer

„Mich interessiert es extrem, Dinge zu schaffen. Ich lebe dafür“, betont die 18-jährige Gründerin, die kurz vor der Matura steht. Ohne Investoren oder Team will sie die Skalierung nun aus eigener Kraft weiter vorantreiben.

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