✨ AI Kontextualisierung
Mit der Abspaltung von Miina aus dem Venture Studio 120 Ventures, dem Innovations- und Beteiligungsarm des ÖAMTC, soll das bisherige Projekt nun als eigenständiges Unternehmen am Markt positioniert werden. Ziel der Ausgründung ist es, nach der initialen Validierungsphase das Wachstum und die geografische Expansion der Vermittlungsplattform eigenverantwortlich voranzutreiben.
Digitales Matching für stundenweise Betreuung
Das Geschäftsmodell von Miina basiert auf der digitalen Vermittlung von Pflege- und Unterstützungskräften für den Einsatz im eigenen Zuhause der Klienten. Die Plattform richtet sich an Familien, die kurzfristig oder regelmäßig Hilfe im Alltag, Unterstützung im Haushalt oder pflegerische Leistungen benötigen – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt von Angehörigen. Das Angebot ist stundenweise und ohne langfristige vertragliche Bindung buchbar.
Nach Angaben des Startups wurden in der bisherigen Aufbauphase über 2.000 Leistungsstunden vermittelt. Zum offiziellen Marktstart als eigenständiges Unternehmen sind mehr als 100 geprüfte Pflege- und Betreuungskräfte registriert. Das Angebot beschränkt sich aktuell auf die Bundesländer Wien, Niederösterreich und die Steiermark.
Strategische Pläne und Hintergrund von 120 Ventures
Mit der rechtlichen Verselbstständigung als FlexCo soll die Plattform nun weiterentwickelt werden. Laut Miina-Gründer und Geschäftsführer Andrej Bielicky liegt der Fokus in den kommenden Monaten darauf, das Netzwerk an qualifizierten Fachkräften auszubauen und die Vermittlungsprozesse technologisch zu beschleunigen. Langfristig ist die flächendeckende Verfügbarkeit in ganz Österreich das Ziel.
Sebastian Hermans, Geschäftsführer von 120 Ventures, sieht in der Abspaltung eine Bestätigung für das eigene Studio-Modell. Miina bewege sich in einem stark wachsenden Markt für CareTech. Durch die Ausgründung soll das Startup nun die nötige Flexibilität erhalten, um sich als eigenständiger Akteur im österreichischen Pflegesektor zu etablieren.





