28.07.2021

NXRT: Wiener Simulations-Startup kooperiert mit Porsche

NXRT, das Mixed-Reality-Startup aus Wien, konnte mit seiner Simulationslösung für Fahrzeuge in Porsche einen prominenten Kooperationspartner gewinnen.
/artikel/nxrt-wiener-simulations-startup-kooperiert-mit-porsche
NRXT, Stranger, Porsche, Mixed Reality, MX,
(c)NXRT - Das NRXT-Team entwickelt Fahrzeug-Simulationssoftware.

Das 2019 gegründete österreichische Startup NXRT (Nekonata XR Technologies GmbH) hat ein Mixed Reality-System entwickelt, mit dem tatsächliche Fahrzeuge als Simulatoren genutzt, sowie weitere virtuelle Trainings direkt am Objekt durchgeführt werden können. Nun hat man mit Porsche einen großen Partner gewonnen.

Ermöglicht wurde die Kooperation vom Accelerator Startup Autobahn, der von Autobauer Daimler, der Universität Stuttgart, ARENA2036 und Plug & Play initiiert wurde. Dadurch kam das NXRT-Team ins richtige Umfeld und zu den richtigen Ansprechpartnern, wie Co-Founder Lukas Stranger erzählt, um ihr Software-System vorzustellen.

NXRT projiziert Umgebung auf Windschutzscheibe

„Wir entwickeln für Autokonzerne Mixed Reality-Systeme, mit denen man etwa im ‚Showroom‘ ein reales Fahrzeug mit Sensoren ausstatten kann. User können folglich mit einer Mixed-Reality-Brille in einer virtuellen Simulationsumgebung, die auf die Windschutzscheibe projiziert wird, interaktiv neue Funktionen testen. Unser USP ist es, dass man zwar ein simuliertes Umfeld sieht, aber reale Hände“, erklärt Stranger. Auch Steuerungselemente wie Hebel oder Schalter werden dabei sichtbar und bedienbar.

Aus dem Archiv: NXRT-CEO Lukas Stranger zum Investment des Bahntechnikunternehmens Rhomberg Sersa Rail Group

Kein Wunder, dass einer der Großen der Automobilbranche auf das Wiener Startup aufmerksam geworden ist. Porsche laut Aussendung zur Kooperation: „Damit können Autokäufer neue Angebote wie etwa ‚Autonomes Fahren‘ testen. Das mindert das Unfallrisiko für die Händler und ihre Kunden und erhöht gleichzeitig die Umsätze.“

Porsche auf der Suche nach innovativen Technologien

Konkret möchte der Autohersteller möglichen Käufern ermöglichen, Fahrerassistenzsysteme (Spurhalteassistent, adaptiver Abstandstempomat, Notbremsassistent) bei einer Probefahrt auf Herz und Nieren zu testen, was analog nur schwer umsetzbar, bis nicht möglich wäre.

„Bei Porsche erfüllen wir die Träume unserer Kunden“, sagt Uwe-Karsten Städter, Vorstand Beschaffung der Porsche AG, per Statement. „Wir setzen dabei auf das Know-how unserer hochqualifizierten Ingenieure und Techniker. Immer wichtiger werden aber auch externe Partnerschaften, wenn es darum geht, die innovativsten Technologien für unser Unternehmen zu gewinnen. Gerade bei der Digitalisierung ist das ein Erfolgsfaktor.“

Vor der Kooperation mit Porsche konnte sich NXRT bereits einige große Kunden aus Automobil- und Bahnindustrie, sowie der Luftfahrt und Verkehrssicherheit angeln. Einer davon war etwa das Bahntechnikunternehmen Rhomberg Sersa Rail Group, das im Vorjahr als Investor gewonnen wurde. Kombiniert mit Förderungen holte sich NXRT in der damaligen Finanzierungsrunde etwas über 1,5 Millionen Euro Kapital.

Deine ungelesenen Artikel:
02.10.2026

„Results matter“ statt Russmedia: RM Equity Partners mit 500 Mio. Euro Assets under Management wird unabhängig

Bis vor kurzem Teil der Vorarlberger Russmedia-Gruppe, ging RM Equity Partners mit Sitz in Liechtenstein komplett in den Besitz von Eugen Benedikt Russ, Chris Wittlinger und Nicola Szekely über. Die Private-Equity-Gesellschaft ist auf Mehrheitsübernahmen spezialisiert und investiert dabei bis zu 250 Millionen Euro pro Beteiligung.
/artikel/results-matter-statt-russmedia-rm-equity-partners-mit-500-mio-euro-assets-under-management-wird-unabhaengig
02.10.2026

„Results matter“ statt Russmedia: RM Equity Partners mit 500 Mio. Euro Assets under Management wird unabhängig

Bis vor kurzem Teil der Vorarlberger Russmedia-Gruppe, ging RM Equity Partners mit Sitz in Liechtenstein komplett in den Besitz von Eugen Benedikt Russ, Chris Wittlinger und Nicola Szekely über. Die Private-Equity-Gesellschaft ist auf Mehrheitsübernahmen spezialisiert und investiert dabei bis zu 250 Millionen Euro pro Beteiligung.
/artikel/results-matter-statt-russmedia-rm-equity-partners-mit-500-mio-euro-assets-under-management-wird-unabhaengig
Die drei Partner von RM Equity Partners (v.l.) Nicola Szekely, Eugen Benedikt Russ und Chris Wittlinger | (c) RM Equity Partners
Die drei Partner von RM Equity Partners (v.l.) Nicola Szekely, Eugen Benedikt Russ und Chris Wittlinger | (c) RM Equity Partners

Rund 50 Digital-Unternehmen mit etwa 600 Mitarbeiter:innen und mehr als 400 Millionen weltweiten Nutzer:innen – das ist das Portfolio der Liechtensteiner Private-Equity-Gesellschaft RM Equity Partners. Insgesamt hält diese eine halbe Milliarde Euro Assets under Management (AuM). Bekannte Portfolio-Unternehmen sind etwa die Outdoor-Plattform Bergfex aus Graz oder die deutsche Motorrad-Tour-App Calimoto.

Neue Bedeutung für zwei Buchstaben

Bis vor kurzem war die Gesellschaft Teil der Vorarlberger Russmedia-Gruppe, wie auch die zwei Buchstaben im Namen verraten. Nun befindet sich das PE-Unternehmen komplett im Besitz der drei Partner Eugen Benedikt Russ, Chris Wittlinger und Nicola Szekely. Somit bleibt es freilich zu einem Teil in der Vorarlberger Unternehmerfamilie Russ, die hinter Russmedia steht. Das RM bleibt als etablierter Name erhalten. Mit dem Slogan „Results matter“ bekommt es eine neue Bedeutung.

„Was das Team im vergangenen Jahrzehnt aufgebaut hat, macht uns stolz – und das ist erst das Fundament. Als völlig unabhängiges Unternehmen liegt unser Fokus nun ganz auf der Zukunft: der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Unternehmern und dem Aufbau beständiger, digitaler Unternehmen“, kommentiert Russ in einer Aussendung.

Bis zu 250 Millionen Euro pro Beteiligung

Die drei Partner investieren über die Gesellschaft ausschließlich eigenes Kapital und fokussieren klar auf Mehrheitsübernahmen und langfristige Beteiligungen. Bei einem Einzeldeal können nach Unternehmensangaben bis zu 150 Millionen Euro fließen, für eine Beteiligung insgesamt bis zu 250 Millionen. Dabei definiert RM Equity Partners klare Anforderungen, die auch auf der Website abzulesen sind: Das übernommene Unternehmen muss Marktführer oder starker Zweiter in seinem Segment sein und ein EBITDA über fünf Millionen Euro bzw. einen Nettoumsatz über 20 Millionen Euro vorweisen.

Gleichzeitig geben die Partner ihrerseits drei Versprechen: Kommt ein Unternehmen für einen Deal in Frage, bekomme es einen ersten Call innerhalb von 48 Stunden, eine konkrete Antwort innerhalb von sieben Tagen und, wenn ein Deal zustande kommt, dessen Abschluss innerhalb von acht Wochen. „Wenn es uns gefällt, sagen wir ja. Wenn nicht, sagen wir schnell nein. Hinter uns steht kein Investmentkomitee, und zwischen uns stehen keine Berater“, so die Partner auf der Homepage.

Zuletzt Verkauf von Alpy.com

Nach der Übernahme restrukturiere man dann nicht, aber unterstütze in jenen Bereichen, in denen man Expertise habe. Wiewohl RM Equity Partners als PE-Gesellschaft im Gegensatz zu einer VC-Gesellschaft nicht Exit-getrieben ist, sind auch Verkäufe übrigens keineswegs ausgeschlossen. Brutkasten berichtete erst im August vom Verkauf der Beteiligung Alpy.com. Es war der zweite Exit für die Gesellschaft in diesem Jahr.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

NXRT: Wiener Simulations-Startup kooperiert mit Porsche

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

NXRT: Wiener Simulations-Startup kooperiert mit Porsche

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

NXRT: Wiener Simulations-Startup kooperiert mit Porsche

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

NXRT: Wiener Simulations-Startup kooperiert mit Porsche

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

NXRT: Wiener Simulations-Startup kooperiert mit Porsche

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

NXRT: Wiener Simulations-Startup kooperiert mit Porsche

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

NXRT: Wiener Simulations-Startup kooperiert mit Porsche

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

NXRT: Wiener Simulations-Startup kooperiert mit Porsche

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

NXRT: Wiener Simulations-Startup kooperiert mit Porsche