30.05.2022

2,1 Mio. Euro für NXRT: Auf dieses Wiener Startup setzen Porsche und Audi

Die Simulationsplattform für den Auto- und Bahnbereich von NXRT aus Wien überzeugte nun eQventure - auch Hermann Hauser stieg ein.
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Die NXRT Gründer (vlnr.) Martin Wagner (CSO), Patrick Kolar (CTO), Alexis Kopciak (CIO) und Lukas Stranger (CEO)
Die NXRT-Gründer (vlnr.) Martin Wagner (CSO), Patrick Kolar (CTO), Alexis Kopciak (CIO) und Lukas Stranger (CEO) | (c) NXRT

Die Aufzählung der Referenzkunden des Wiener Startups NXRT lässt sich sehen: Im Auto-Bereich sind es etwa Porsche, Audi, Magna und AVL. Im Bahnbereich sind Rhomberg Sersa Vossloh und Rail4mation darunter. Überzeugen konnte das Unternehmen diese großen Namen mit seiner Simulationsplattform – der brutkasten berichtete bereits mehrmals.

Mixed Reality: Auto wird zum Simulator

„Unsere Plattform liefert der Automobil- und Bahnindustrie das notwendige Werkzeug, um eigenständig Simulationslösungen zu entwickeln“, erklärt CEO Lukas Stranger. Denn Unternehmen können über die Entwicklungsplattform von NXRT Test-, Trainings- und Verkaufslösungen eigenständig entwickeln. Dazu baute das Startup ein Ökosystem aus Softwaretools auf, das sich per Drag and Drop bedienen lässt. „Damit lassen sich etwa einzelne Simulationsumgebungen einfach kombinieren. Die Verbindung mit Virtual bzw. Mixed Reality steigert den Realitätsgrad zusätzlich“, heißt es vom Startup.

So wird vom Startup Mixed Reality (MR) in echten Fahrzeugen genutzt: Über die Microkamera des VR-Headsets bleiben die eigenen Hände ebenso wie der Innenraum des Autos während virtueller Probefahrten sichtbar. Das soll neue Möglichkeiten in der Schulung von Verkaufs-Teams sowie im Vertrieb und Engineering schaffen. Im Eisenbahnbereich liegt der Fokus auf Simulatoren für die Aus- und Weiterbildung des Fahr-, Rangier- und Sicherheitspersonals. Die Digitalisierung der komplexen Eisenbahninfrastruktur und 3D-Visualisierung von Weichen bis hin zu einzelnen Streckenabschnitten soll Unternehmen dabei die Anschaffung kostspieliger Trainingshardware ersparen.

Hermann Hauser und Tricentis-Gründer steigen via eQventure bei NXRT ein

Überzeugen konnte das Startup damit – und wohl vor allem mit seinen Referenzkunden – nun auch das Investor:innen-Syndikat eQventure. Dieses übernahm den Lead in einer 2,1 Millionen Euro-Finanzierungsrunde – Ende 2020 hatte sich NXRT zuletzt ein 1,5 Millionen Euro-Investment geholt. In dieser Runde über eQventure dabei waren unter anderem Hermann Hauser und die Tricentis-Gründer Wolfgang Platz und Franz Fuchsberger. „Mit dieser Finanzierungsrunde können wir weitere Märkte erschließen und den Weg vom Lösungs- zum Plattformprovider noch schneller voranschreiten“, kommentiert Gründer Stranger. „Unsere Finanzierung fließt in ein solides Unternehmen, das nicht nur der Automobil- und Bahnindustrie wertvolle Dienste erweist, sondern allgemein zur Verkehrssicherheit beiträgt“, meint Hermann Hauser.

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Moritz Plassnig
© zVg - Moritz Plassnig.

CloudBees zählt zu den führenden Anbietern im Bereich Software-Delivery und wird von namhaften Investoren wie Goldman Sachs Asset Management, Morgan Stanley Expansion Capital und HSBC unterstützt. 2018 übernahm das milliardenbewertete US-Unternehmen das Wiener Startup Codeship, das Gründer Moritz Plassnig ab 2011 aufgebaut hatte. Nach mehreren Führungspositionen in der Softwarebranche kehrt Plassnig nun zu CloudBees zurück und übernimmt dort die Rolle des CEO sowie einen Sitz im Board of Directors.

Zuletzt war Plassnig als Chief Product Officer bei Immuta tätig, einer Plattform für Datensicherheit und -governance, wo er die Bereiche Produktentwicklung, Technik und Kundenerfolg leitete.

Plassnig: „Softwareentwicklung im Umbruch“

„Die Softwareentwicklung befindet sich erneut in einem Umbruch“, sagt Plassnig. „Unternehmen stehen unter dem Druck, Agentic Coding einzuführen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Das erfordert Aufsicht, Nachvollziehbarkeit und menschliche Beteiligung. CloudBees hat mehr als ein Jahrzehnt damit verbracht, das Vertrauen der weltweit größten und am stärksten regulierten Engineering-Organisationen zu gewinnen. Die Frage jedes CIOs lautet derzeit: Wie kann ich mithalten, ohne die Kontrolle zu verlieren? Wir sind mit der richtigen Lösung zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“

Unter Plassnigs neuer Führung möchte CloudBees ein AI-first-Unternehmen werden, sowohl bei den entwickelten Produkten als auch intern. KI-Agenten sind bei CloudBees aktuell in den Bereichen Engineering, Marketing und Kundenbetreuung eingebettet.

„Kurs nicht beibehalten“

Die Plattform hilft Unternehmen dabei, Regeln festzulegen, Risiken zu kontrollieren und den Überblick über die Softwareentwicklung zu behalten. Änderungen durch Menschen oder KI sind jederzeit sichtbar und nachvollziehbar. So können große Unternehmen KI sicher nutzen, ohne ihre bisherigen Tools und Arbeitsweisen auszutauschen. Plassnig spricht bereits mit Kunden und wird dies auch in den nächsten Wochen weiter vorantreiben.

„Wir sind Anuj dankbar, dass er CloudBees profitabel und fokussiert hinterlassen hat. Aber der Vorstand hat Moritz nicht an Bord geholt, um den bisherigen Kurs beizubehalten“, kommentiert Sacha Labourey, Mitbegründer und Vorstandsmitglied von CloudBees, die Bestellung. „Agentic Coding verändert gerade grundlegend, was Unternehmen von uns erwarten, und CloudBees wird sich ebenso radikal wandeln. Moritz weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, Software mittels Agentic Coding zu entwickeln. Das verändert seine Sichtweise auf die Governance, die sowohl Unternehmen als auch Entwicklerteams benötigen. Er hat das nötige Gespür, um diese Transformation anzuführen.“

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